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Hubschrauberrundflug, Coconut Island, Hawaiian Tropical Garden, Mauna Kea
183 km
Tag 13: Sonntag, 27.09.2009
 
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Obwohl wir gestern schon vor 22:00 Uhr geschlafen haben, kommen wir heute morgen nur schwer aus dem Bett. Nach einem sehr flüchtigen Frühstück, fahren wir um 7:00 Uhr zu Tropical Helicopters am Flughafen Hilo. Dort bezahlen wir $406,60 für unseren Doors-Off Helirundflug und warten auf unseren Abflug.
 
Im Warteraum sitzen schon zwei weitere Personen, die mit uns fliegen werden. Leider sind die beiden etwas stabiler gebaut, so dass wir befürchten, auf Grund der Gewichtsverteilung vorne neben dem Piloten sitzen müssen. Um 8:15 Uhr werden wir von einem Angestellten über die Sicherheitsvorkehrungen und -maßnahmen eingewiesen. Er weist uns darauf hin, dass Gegenstände ohne Türen leicht herausfallen können und damit unwiederbringlich verloren sind. Danach verteilt er die Sitzplätze. Wie vermutet sitzt Melanie in der Mitte neben dem Piloten, Marc rechts an der Seite.
 
Tropical Island Helikopter
Tropical Island Helikopter
Tropical Island Helikopter
Dann geht es los. Das Personal weist uns unsere Plätze zu und hilft uns beim Anschnallen. Melanie sitzt eingefärcht zwischen dem Piloten und Marc und kann sich kaum bewegen. Marc ist doch etwas erstaunt, dass man so dicht an der nicht vorhandenen Tür sitzt. Unser Pilot heißt Jesse. Er ist sehr nett, redet aber leider viel zu schnell für uns, so dass wir Schwierigkeiten haben, ihn über Funk zu verstehen.
 
Wir fliegen zunächst in südlicher Richtung zum Volcanoes Nationalpark. Leider ist das Wetter erneut sehr bescheiden. Wie war das noch? It rains every day in Hilo. Wie wahr, wie wahr. Der Wind zurrt an Marcs rechter Schulter. Es ist unmöglich den Fotoapparat ruhig zu halten.
 
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
 
Über bewohntes Gebiet und dichten Wald fliegen wir 10 Minuten lang, dann sehen wir zum ersten Mal wie sich inzwischen erkaltete Lava den Weg durch den Wald gebahnt hat.
 
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
 
Nach weiteren 5 Minuten haben wir Kalapana erreicht. Der Ort wurde 1990 von einem Lavafluss begraben. In einigen Häusern wohnen aber immer noch Menschen. Auf dem Foto sieht man links die Straße, die durch den ehemaligen Lavafluss zum Parkplatz der jetzigen Lava Viewing Area führt. Der Fußweg zur Lava Viewing Area führt über die erkaltete Lava im Vordergrund des Fotos in Richtung Meer.
Kalapana
Kalapana
Kalapana
 
Wir kreisen mit dem Hubschrauber 2,5 Minuten über der Stelle, an der die Lava ins Meer fließt. Melanie hat es schwer vom Platz in der Mitte über die Kante hinunter zu sehen. Zum einen ist natürlich der Gurt sehr gut festgezurrt, zum anderen ist einfach kein Platz zum herüberlehnen da. Links sitzt der Pilot. Rechts versucht Marc verzweifelt und wenig erfolgreich den Fotoapparat ruhig zu halten. Vernünftiges Filmen mit dem Camcorder ist für Melanie somit fast unmöglich.
 
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
 
Nach ein paar Umkreisungen fliegen wir mit einem letzten Blick auf die Lavaküste weiter landeinwärts. Hhhhmm, irgendwie haben wir das Gefühl, dass weniger Lava zu sehen ist, als noch vor zwei Tagen von der Lava Viewing Area.
 
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
 
Wir fliegen weiter Richtung Royal Gardens. Zwischen den alten Lavaflüssen kann man immer wieder Bäume und alte ehemalige Straßen erkennen. Aus zahlreichen Spalten dampft es. Oberirdisch fließende Lava sehen wir jedoch keine. Auf einer solchen "Vegetationsinsel" steht ein einsames Haus. Hier wohnt Jack. Wer mehr über Jack erfahren möchte, dem sei diese Website ans Herz gelegt. Update 06.03.2012: Fast 30 Jahre nach dem Ausbruch des Pu’u O’o wurde das Haus von Jack im März 2012 leider durch einen Lavafluss zerstört.
 
Royal Gardens
Royal Gardens
Royal Gardens
Haus von Jack
Haus von Jack
Haus von Jack
 
Von den Royal Gardens fliegen wir nach Norden weiter. Selbst in dieser Höhe merken wir wie es spürbar wärmer wird. Durch die aufgereiten Dampfaustritte kann man erahnen, wo eine Lava Tube längs verläuft. An einer Stelle können wir durch eine kleine Öffnung in die Lava Tube hineinsehen.
 
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
 
Lavafeld
Lavafeld
Lavafeld
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
 
Das Wetter wird schlechter. Es fängt stärker an zu regnen und es sieht ein wenig nach Unwetter aus. Deshalb fliegt Jesse um 9:03 Uhr zurück Richtung Hilo. Leider konnten wir den Puoo nicht sehen. Schade. 20 Minuten später überfliegen wir die Wasserfälle am Wailuku River.
 
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Waikulu River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Waikulu River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Waikulu River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Wailuku River
 
Nach ca. 50 Minuten landen wir wieder am Flughafen in Hilo. Wir verabschieden uns von unserem Piloten und gehen zurück zum Auto.
 
Hilo
Hilo
Hilo
Castle Hilo Hawaiian
Castle Hilo Hawaiian
Castle Hilo Hawaiian
 
Im Auto müssen wir erst einmal verarbeiten was wir gerade gesehen haben. Der Flug ging so schnell vorbei, dass wir während des Fliegens Schwierigkeiten hatten, auf alle Dinge zu achten und vor allem auch wahrzunehmen. Eigentlich müsste man zwei Mal fliegen, einmal um sich einen Überblick zu schaffen und beim zweiten Mal das Interessanteste zu fotografieren.
 
Vom Flughafen fahren wir zum Hotel zurück. Da wir noch nicht auf der kleinen Insel vor unserem Hotel waren, holen wir das jetzt nach. Eine kleine Fußgängerbrücke führt nach Coconut Island. Auf der Insel gibt es einen kleinen Strand und Picknickplätze. Mutige Schwimmer können vom Fundament der alten Fußgängerbrücke ins Wasser springen. Am Ufer sehen wir eine kleine Meeresschildkröte schwimmen.
 
Castle Hilo Hawaiian
Castle Hilo Hawaiian
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
 
Da wir heute zum Sonnenuntergang noch einmal auf den Mauna Kea wollen, überlegen wir, was wir bis dahin noch unternehmen könnten. Wir beschließen zum Hawaiian Tropical Garden zu fahren. Um 13:45 Uhr sind wir dort. Wir geben uns eine Stunde Zeit, bevor wir zum Mauna Kea aufbrechen wollen. Denn dieses Mal wollen wir rechtzeitig oben sein. Wir bezahlen $15 Eintritt pro Person. Für eine Stunde ist das ziemlich happig, aber nun sind wir ja schon mal hier. Melanie möchte vor allem die Orchideen sehen. Also gehen wir zunächst dorthin.
 
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
 
Leider vergeht die Zeit in diesem schönen Park sehr schnell. Wir haben noch lange nicht alles gesehen, da müssen wir auch schon wieder gehen. Um 14:45 Uhr fahren wir in Richtung Saddle Road. Das Mauna Kea Visitor Information Center erreichen wir um 16:10 Uhr. Dieses Mal haben wir etwas mehr Zeit, um uns zu akklimatisieren.
 
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Visitor Imfornation Center
Mauna Kea Visitor Information Center
Mauna Kea Visitor Information Center
 
Vor dem Information Center ist ein Teleskop zur Sonnenbeobachtung aufgebaut. So langsam trudeln auch die organisierten Touren ein.
 
Teleskope
Teleskope
Teleskope
Teleskope
Teleskop zur Sonnenbeobachtung
Teleskop zur Sonnenbeobachtung
 
Um 16:45 Uhr fahren wir weiter. Wir kennen die Strecke nun schon und sind nicht mehr so angespannt wie bei unserer ersten Fahrt zum Gipfel. Vor 3 Tagen fuhren wir eine Stunde später vom Visitor Information Center los, so dass die Sonne genau in Verlängerung der Straße stand und dermaßen blendete, dass wir anhalten mussten. Heute haben wir keine Probleme die Strecke zu meistern.
 
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
 
Um 17:15 Uhr erreichen wir das Ende der Straße und parken beim University of Hawaii Telescope. Der Himmel ist strahlend blau und es weht fast kein Wind. Bei der derzeit herrschenden Außentemperatur ist eine Strickjacke ausreichend.
 
Subaru Telescope (links) und Keck Observatory (rechts)
Subaru Telescope (links) und Keck Observatory (rechts)
NASA Infrared Telescope Facility
NASA Infrared Telescope Facility
Canada-France-Hawaiian Telescope (links) und Gemini Observatory (rechts)
Canada-France-Hawaiian Telescope (links) und Gemini Observatory (rechts)
Observatorien
 
Plötzlich werden Melanies Beine wie Pudding, so dass sie lieber die Beine etwas im Auto hochlegt. Währenddessen geht Marc den kurzen, 350 Meter langen, Trail bis zum Gipfel.
 
Blick vom Gipfel auf die Observatorien
Blick vom Gipfel auf die Observatorien
Blick vom Gipfel auf die Observatorien
Kraterlandschaft
Kraterlandschaft
Kraterlandschaft
 
Immer wieder muss Marc anhalten und nach Luft schnappen. Die 4200 Meter Höhe machen sich durch ein leichtes Schwindelgefühl bemerkbar. Nach 10 Minuten, die einem aber länger vorkommen, steht Marc auf dem Gipfel und hat eine schöne Rundumsicht.
 
Blick vom Gipfel zum Mauna Loa
Blick vom Gipfel zum Mauna Loa
Blick vom Gipfel zum Mauna Loa
 
Nach einer Viertelstunde macht Marc sich auf den Rückweg, um noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder beim Auto zu sein. Inzwischen werden die Observatorien von der Sonne in rotes Licht getaucht. Nach insgesamt einer halben Stunde trifft Marc auf eine etwas schwindelfreiere Melanie. Leider steht am Horizont ein Wolkenband, so dass sie Sonne schon vor Sonnenuntergang immer mal wieder hinter Wolken verschwindet.
 
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
 
Wir schauen dem roten Glühen am Horizont noch bis 18:50 Uhr nach, dann werden wir von einem Ranger gebeten bis spätestens 19:00 Uhr aufzubrechen. Inzwischen sind wir auch fast die letzten, die mit ihrem Auto noch hier sind.
 
Gegen 19:20 Uhr sind wir zurück beim Visitor Information Center. Wir schauen noch ein wenig durch die Teleskope und hören ein bisschen den Referenten zu. Als wir nach 40 Minuten aufbrechen wollen, ziehen ein paar dünne Wolkenbänder über uns auf. Über uns? Gibt´s ja gar nicht!? Um 21:00 Uhr sind wir wieder beim Hotel. Zum Abendbrot gibt es dieses Mal nur ein gekauftes Sandwich.
Mond
Mond
Mond
 
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01.02.2026

 

 
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