Juhu, der Wecker klingelt heute erst um 6:00 Uhr. Wir können fast ausschlafen. Ein letztes Mal frühstücken wir
auf dem Balkon mit Blick auf den wolkenverhangenen Mauna Kea. Danach packen wir unsere restlichen Sachen und
checken um 8:00 Uhr aus.
Über die Südroute, vorbei am Volcanoes Nationalpark, fahren wir Richtung Kona. Um 9:15 Uhr erreichen wir
den Punaluu Black Sand Beach. Wir sind fast ganz alleine dort. Am anderen Ende des Strandes entdecken wir
eine am Strand liegende Schildkröte.
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Es dauert nicht lange, da sehen wir einen Bus auf den Parkplatz fahren. Im Nu wimmelt es am Strand
von Touristen. Eine Menschentraube bildet sich bei einer Schildkröte, die zwischen den Felsen
nach Nahrung sucht. Gekonnt widersteht sie der Strömung, in dem sie ihre Flossen quer zur Strömungsrichtung zwischen
die Felsen klemmt.
Kamaoa Wind Farm
Kamaoa Wind Farm
Um 11:00 Uhr fahren wir weiter. Nach 23 Kilometern biegen wir links in die South Point Road ab. Die
Straße ist etwas rau, aber befahrbar. Der in unserem Reiseführer erwähnte Windkraftanlagenpark
rostet inzwischen vor sich hin. 18 Kilometer nach dem Abbiegen vom Highway 11
erreichen wir gegen 12:00 Uhr den südlichen Punkt der USA, den South Point.
Am Ende der geteerten Straße halten wir an. Wir sehen wie ein Jeep uns entgegen kommt
und auf der Sandpiste etwas hin- und herschlingert. Eigentlich wollten wir auch
noch ein kurzes Stück, bis zum eigentlichen South Point fahren, aber das lassen wir
dann doch lieber. Bloß nicht hier festfahren.
Wir steigen aus dem Auto und gehen ein Stück zu Fuß weiter.
Der feine Sand wirkt zusammen mit dem starken Wind wie Schmirgelpapier auf unserer Haut.
An den Klippen sind einige Fischer mit ihrer Arbeit beschäftigt. Wir gehen
bis zum Signalmast, kehren dann aber um.
South Point
South Point
South Point
South Point
South Point
Gegen 13:00 Uhr sind wir wieder auf dem Highway 11 und fahren weiter Richtung Kona. Nach 55 Kilometern biegen wir links auf den Highway 160 ab und
fahren bis zum Puuhonua o Honaunau National Historical Park. Dort bezahlen wir $2,50 Eintritt pro Person plus $2 für das Parken und erhalten ein Heft mit Erklärungen
der einzelnen Sehenswürdigkeiten. Und wie das immer so ist, fängt man an, die Erklärungen zu lesen und hat spätestens nach Programmpunkt 3 keine
Lust mehr. So ist es auch heute. Das einzige was im Gedächtnis bleibt ist, dass
innerhalb der Tempelanlage Gesetzesbrecher Schutz vor Verfolgung finden konnten.
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Nach ca. 45 Minuten sind wir wieder beim Auto und beschließen in der nahegelegenen Honaunau Bay zu schnorcheln.
Wir schnappen unsere Schnorchelsachen und gehen vom Parkplatz zu Fuß ans Wasser.
Da es keinen Sandstrand gibt, ist der Einstieg ins Wasser über die Felsen etwas schwierig. Aber nachdem
uns andere Schnorchler den einfachsten Weg vormachen, sind auch wir im Wasser.
Wir schnorcheln ca. eine halbe Stunde und sehen unter Wasser einige alte Bekannte.
Um 15:40 Uhr fahren wir wieder zurück zum Highway 11. Vorher biegen wir noch links
zur St. Benedict´s Painted Church ab und bewundern deren schöne Malereien im Inneren
der Kirche. Inzwischen regnet es leider wieder. Auf dem Weg vom Parkplatz zur Kirche
werden wir etwas nass, aber der Schauer ist schnell vorbei. Eigentlich sollte Kona doch
die Sonnenseite von Big Island sein?
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
Gegen 16:30 Uhr erreichen wir unser Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort in Keauhou. Beim Gang zur Rezeption mutmaßen wir, welches Zimmer
wir wohl bekommen werden. Mit etwas Ironie tippen wir einmal auf das Zimmer in der untersten Etage, welches keinen
Blick auf die Bucht hat und direkt über der Klimaanlage liegt. Wir müssen herzhaft lachen, als wir uns kurz darauf
in genau einem Zimmer neben dem vermuteten Zimmer wiederfinden. Knapp daneben ist auch vorbei. Na ja, sind ja nur zwei Nächte.
Sonnenuntergang
9811 Sonnenuntergang
Nach dem Sonnenuntergang um 18:10 Uhr fahren wir nach Kona und Bummeln ein wenig durch die Souvenirläden am Ali Drive.
Abendessen gibt es in Bongo Ben´s Cafe für $34,96. Während Melanies Chicken Hula Sandwich sehr gut ist, ist das Fleischgericht von Marc
nur mäßig. Das der Brokkoli immer noch roh sein muss ... . Um 20:15 Uhr sind wir zurück im Hotel.