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Tag Datum Abschnitt Sehenswürdigkeit
1. Di. 15.09.2009 Flug Hamburg - New York - Honululu Waikiki
2. Mi. 16.09.2009 Oahu Diamond Head, Downtown, Punchbowl Crater, Tantalus Drive, Waikiki Beach
3. Do. 17.09.2009 Oahu Sonnenaufgang Sandy Beach, Hanola Blowhole, Hanauma Bay, Ostküste, Maunawilli Falls Trail, Sonnenuntergang Puu Ualakaa State Park
4. Fr. 18.09.2009 Oahu Pearl Harbour, Nuuanu Pali Drive, Chinamans Hat, Sea Arch, Sunset Beach, Laniakea Beach, Dole Plantation, Sacred Birth Stones,Waikiki
5. Sa. 19.09.2009 Kauai Flug nach Kauai, Waimea Canyon
6. So. 20.09.2009 Kauai Kee Beach, Kilauea Lighthouse, Wailua River State Park, Spouting Horn, Waimea und Hanapepe Swinging Bridge, Glass Beach
7. Mo. 21.09.2009 Kauai Kalalau Trail bis Hanakapiai Beach
8. Di. 22.09.2009 Kauai Helikopterrundflug, Waimea Canyon, Polihale State Park
9. Mi. 23.09.2009 Kauai Waimea Canyon, Nualolo Trail - Nualolo Cliff Trail - Awaawapuhi Trail
10. Do. 24.09.2009 Big Island Flug nach Big Island, Wailuku River State Park, Onomea Scenic Drive, Akaka Falls, Sonnenuntergang Mauna Kea
11. Fr. 25.09.2009 Big Island Volcanoes Nationalpark, Kilauea Iki Trail, Lava Viewing Area
12. Sa. 26.09.2009 Big Island Laupahoehoe Park, Waipio Valley, Pololu Valley, Saddle Road
13. So. 27.09.2009 Big Island Hubschrauberrundflug, Coconut Island, Hawaiian Tropical Garden, Mauna Kea
14. Mo. 28.09.2009 Big Island Sunrise Lavaboattour, Lava Tree State Monument, Volcanoes Nationalpark, Chain of Craters Road
15. Di. 29.09.2009 Big Island Lavatour mit Chris, Mauna Loa Road, Volcanoes Nationalpark, Napau Trail bis Mauna Ulu
16. Mi. 30.09.2009 Big Island Black Sand Beach, South Point, Place of Refuge, Painted Church, Kona
17. Do. 01.10.2009 Big Island Holoholokai Beach, Anaehoomalu Beach, Kiholo Bay, Honokohau Bay, Kona Pier, Royal Kona Coffee Mill, St. Peters Church, Kahaluu Beach
18. Fr. 02.10.2009 Maui Flug nach Maui, Kihei, La Perouse Bay
19. Sa. 03.10.2009 Maui Sonnenaufgang Haleakala, Nakalele Blowhole, Lahaina, Iao Valley
20. So. 04.10.2009 Maui Big Beach, Little Beach, Haleakala, Lahaina
21. Mo. 05.10.2009 Maui Sonnenaufgang Haleakala, Sliding Sands Trail, Hookipa Beach
22. Di. 06.10.2009 Maui Road to Hana
23. Mi. 07.10.2009 Flug Kahului - Big Island - New York Sonnenaufgang Haleakala, Iao Valley, Flug Kahului - Honululu - New York
24. Do. 08.10.2009 Flug Big Island - New York - Hamburg Flug Big Island - New York - Hamburg
25. Fr. 09.10.2009 Flug New York - Hamburg Flug New York - Hamburg
 
Kosten
Die hier aufgeführten Kosten sind für 2 Personen. Ein US-Dollar ist ca. 0,71 Euro.
Zweck Kosten [€]
Vorauszahlung: 4 Langstreckenflüge 2150,88
Vorauszahlung: 3 Interislandflüge 397,72
Vorauszahlung: Hotels 2274,58
Vorauszahlung: 4 Mietwagen 819,68
Essen gehen 404,29
Souvenir 368,51
Lebensmittel 365,50
Tanken 200,81
Taxi und öffentl. Verkehrsmittel 25,00
Eintritte 66,39
Organisierter Ausflug 1041,20
Parken 78,62
Trinkgeld 17,81
Sonstiges 125,34
Summe 8336,33
 
Tagebuch
Flug Hamburg - New York - Honolulu, Waikiki Tag 1: Dienstag, 15.09.2009
 
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Und dann ist er plötzlich da. Der Tag, auf den man sich so unendlich gefreut hat... .
 
Noch etwas erschöpft von den letzten Tagen, fahren wir als frisch vermähltes Ehepaar um 6:30 Uhr mit dem Taxi zum Hamburger Flughafen. Wir haben ein ungutes Gefühl in der Magengrube. Seit zwei Wochen beobachten wir den Flug von Hamburg nach Newark mit der Erkenntnis, dass er oft verspätet abfliegt. Einige Minuten bis zu mehreren Stunden Verspätung waren in den letzten Tagen zu verzeichnen. Wie wird es wohl heute sein? In New York haben wir lediglich eine Stunde und fünfzig Minuten Zeit, um die Immigration zu erledigen und unsere Koffer durch den Zoll zu bringen. Werden wir unseren Anschlussflug von Newark nach Honolulu rechtzeitig erreichen?
 
Am Hamburger Flughafen angekommen, begeben wir uns zum Check-In von Continental Airlines. Wir fliegen also mit einer amerikanischen Fluglinie. Dieses haben wir bei unseren letzten Reisen aus gutem und allseits bekanntem Grund immer vermeiden können, aber dieses Mal führte preislich kein Weg an Continental vorbei. Bereits vor dem Check-In Schalter werden wir von einem, mit einem Laptop ausgestatteten, Ground Agent eingehend befragt. Zu den üblichen Fragen mit W (Warum, Wohin, Wie lange) gesellen sich auffallend viele Fragen nach dem Gepäck. Zu gern wüssten wir, was die nette Dame wohl so alles über uns auf Ihren Laptopdisplay sehen kann. Nach dieser Vorabbefragung geht es dann recht zügig am Check-In Schalter weiter. Ein Mitarbeiter hilft jedem Fluggast am Check-In Automaten. Bereits jetzt muss die erste Adresse in den USA angeben werden.
 
Die Zeit bis zum Boarden verbringen wir bei einem kleinen Frühstück und Zeitunglesen. Am Gate werden alle Reisende nochmals befragt. Zufällig ist es die gleiche nette Dame, die uns die Fragen stellt. Was haben wir in der Zwischenzeit gemacht? Was haben wir gekauft? Haben wir mit fremden Menschen gesprochen? Haben wir auf unser Handgepäck aufgepasst? Haben wir Gegenstände von Fremden angenommen? Danach kann es endlich losgehen. Mit 10 Minuten Verspätung starten wir Richtung New York. Im Flugzeug meint Marc unter den Reisenden einen E-Promi entdeckt zu haben, dessen Namen wir hier aber nicht nennen wollen. Nur soviel: Für ihn und seine Kumpels scheint das ganze Leben eine Party zu sein. Der Flug ist angenehm und unspektakulär. Trotz ESTA-Registrierung muss weiterhin das grüne I-94W Formular ausgefüllt werden. Ebenso natürlich die Zollerklärung.
 
Um 11:30 Uhr landen wir in New York. Der Weiterflug ist um 13:30 Uhr. Nun aber schnell. Die Immigration erreichen wir um 11:50 Uhr und sind froh, dass nur ca. 8 Personen vor uns am Schalter stehen. Trotz dieser wenigen Personen, dauert es eine gefühlte Ewigkeit bis wir an der Reihe sind. Bei einigen Reisenden vor uns klappt es mit den Fingerabdrücken nicht so richtig und der ziemlich junge Grenzbeamte meint wohl jedem besonders viele Fragen stellen zu müssen. Dann aber sind auch wir durch. Jetzt noch schnell die Koffer vom Band holen, durch den Zoll gehen und die Koffer wieder abgeben. Noch etwas Wasser für den Flug gekauft, das WC aufgesucht und schon müssen wir zum Gate, denn das Boarden beginnt.
 
Trotz der 10 Stunden Flugzeit ist der Flug nach Honolulu ein typischer Inlandsflug. Es gibt nur ein geschmackloses Sandwich und einen möchtegern Hot-Dog im Miniformat. Während des Fluges ist uns dermaßen kalt, dass wir unsere Jacken anziehen. Marc nutzt die Zeit, um sein neues GPS-PDA auszuprobieren.
 
GPS-PDA
GPS-PDA
GPS-PDA
Salt Lake
Salt Lake
Salt Lake
 
Sehr spät, erst kurz vor der Landung in Honolulu, wird vom Flugpersonal das Formular "Plants and Animals Declaration" verteilt. Wir sind so mit dem Ausfüllen des Formulars beschäftigt, dass wir gar nicht merken, dass wir schon an Oahus Küste entlangfliegen. Um Himmelswillen, war das gerade Waikiki? Na toll, nun sitzen wir schon am Fenster und auf der richtigen Seite und verpassen trotzdem den Blick auf das Wichtigste. Und das Alles wegen eines blöden Formulars. Erst als wir schon über Pearl Harbour sind, gelingt Marc noch ein Foto.
 
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Honolululu
Honolululu
Honolululu
 
Aloha
Aloha
Aloha
Kurz vor 18:00 Uhr betreten wir hawaiianischen Boden. Mit dem Shuttle fahren wir zu Alamo und nehmen dort unseren Mietwagen in Empfang. Da gerade kein Economy verfügbar ist, bekommen wir einen Compact. Um 19:00 Uhr machen wir uns auf zu unserem Hotel ResortQuest Waikiki Beach. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir das Hotel. Parken können wir für $20 im Hotel. Wir hassen Valet-Parking. Aber es nützt ja nichts, denn in Waikiki sind Parkplätze Mangelware.
 
In der Hoffnung, ein besseres als unser gebuchtes Partial Oceanview Zimmer zu bekommen, sagen wir der Dame an der Rezeption, dass wir Honeymooner sind. Daraufhin erhalten wir ein Zimmer mit einem besseren Meerblick. Unser Zimmer ist in der 13. Etage und in der sechstletzen Reihe. Hhhmmm, wo wären wir denn wohl gelandet, wenn wir keinen besseren Meerblick bekommen hätten? Immerhin hatten wir ja schließlich Partial Ocean View gebucht. Ein bisschen weiter vorne wäre schon schön gewesen. Aber da wir ja eh kaum im Hotel sein werden, nehmen wir das mal so hin.
 
ResortQuest Waikiki Beach Hotel
ResortQuest Waikiki Beach Hotel
ResortQuest Waikiki Beach Hotel
Waikiki Beach
Waikiki Beach
Waikiki Beach
 
Nachdem wir unsere Sachen auf das Zimmer gebracht haben, gibt es bei McDonalds noch ein schnelles Abendessen für $13,58. Um 22:00 Uhr trinken wir unserer erstes Bier. Es gibt also doch Bier auf Hawaii.
Diamond Head, Downtown, Punchbowl Crater, Tantalus Drive, Waikiki Beach
71 km
Tag 2: Mittwoch, 16.09.2009
 
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Durch den Jetlag haben wir keine Probleme um 5:45 Uhr aufzustehen. Das Frühstück im Hotel ist etwas ungewöhnlich. Im Poolbereich des Hotels werden jeden Morgen vorbereitete Speisen aufgebaut. Mit Unterstützung einer kleinen Isoliertasche kann sich jeder Gast ein Frühstück "to go" zusammenstellen. Dieses kann direkt im Poolbereich gegessen werden oder man nimmt es mit an den Strand oder auf die Tagestour. Wir haben es so gemacht, dass wir morgens einen Kaffee getrunken und etwas gegessen haben und uns dann noch einmal die Tasche mit Proviant voll gemacht haben (hat keiner gemerkt).
 
Trotz unseres rechtzeitigen Anrufes beim Valet-Parking ist unser Auto noch nicht abfahrbereit, so dass wir noch etwas warten müssen. Dann aber kann es losgehen. Unser erstes Ziel ist der Diamond Head Crater. Um 8:00 Uhr stehen wir nach Zahlung von $5 auf dem Parkplatz und beginnen kurze Zeit später den Aufstieg zur Aussichtsplattform. Dem zunächst einfachen und ebenen Pfad innerhalb des Kraters folgt ein etwas steileres Stück entlang der Kraterwand. Außerdem muss man noch einige Treppenstufen, eine kleine Wendeltreppe und einen Tunnel hinter sich bringen. Beim Anblick der Wendeltreppe bekommt Melanie wegen ihrer Höhenangst kurzzeitig etwas Herzrasen. Dieses ist aber schnell vorbei, da nicht allzu viel Höhe zu überwinden ist. In etwas geduckter Haltung müssen wir dann noch aus einem ehemaligen Beobachtungsposten heraus klettern. Danach ist es aber geschafft und um 8:40 Uhr haben wir einen herrlichen Blick über Honolulu.
 
Diamond Head State Monument
Diamond Head State Monument
Diamond Head State Monument
Diamond Head Trail
Diamond Head Trail
Diamond Head Trail
 
Blick vom Diamond Head auf Waikiki
Blick vom Diamond Head auf Waikiki
Blick vom Diamond Head auf Waikiki
 
Blick vom Diamond Head auf den Krater
Blick vom Diamond Head auf den Krater
Blick vom Diamond Head auf den Krater
 
Falls of Clyde
Falls of Clyde
Falls of Clyde
Wir genießen bis ca. 10:00 Uhr die Aussicht und sind eine halbe Stunde später wieder am Parkplatz. Unser nächstes Ziel lautet Downtown Honolulu. Um 11:15 Uhr parken wir in der Nähe des Aloha Towers. Beim Marinemuseum liegt die "Falls of Clyde". Die Falls of Clyde ist über 130 Jahre alt und das einzige erhaltene Viermastvollschiff, sowie der einzige erhaltene segelgetriebene Öltanker.
 
Beim Aloha Tower ist nicht viel los. Wir sind fast die einzigen Touristen. Ein mürrischer Sicherheitsbeamter kontrolliert lustlos unsere Rucksäcke. Danach fahren wir zur Aussichtsplattform in der 10. Etage. Von dort hat man einen schönen Blick auf den Hafen. Der Aloha Tower war einst das höchste Gebäude auf Hawaii. Heute wird er aber von den angrenzenden Bürotürmen überragt. Der Eintritt ist frei.
Aloha Tower
Aloha Tower
Aloha Tower
 
Blick vom Aloha Tower
Blick vom Aloha Tower
Blick vom Aloha Tower
 
Blick vom Aloha Tower
Blick vom Aloha Tower
Blick vom Aloha Tower
 
Vom angrenzenden Aloha Marketplace gehen wir zu Fuß weiter. Vor dem Aliiolani Hale, dem heutigen Sitz des Supreme Court, steht eine Statue von Kamehamea I.
 
Aliiolani Hale mit Kamehamea I. Statue
Aliiolani Hale mit Kamehamea I. Statue
Aliiolani Hale mit Kamehamea I. Statue
Kamehamea V. Statue
Kamehamea I. Statue
Kamehamea I. Statue
Kamehamea hat bei diesem Abbild die Hand zu Aloha-Gruß ausgestreckt und zeigt auf den Iolani Palace. Am Staatsfeiertag (11. Juni) wird die Statue mit Blumengirlanden geschmückt. Diese Statue ist eigentlich nur eine Kopie, denn die Originalstatue ist beim Transport von Europa nach Hawaii bei einem Schiffsunglück gesunken. Später wurde das Original geborgen. Die Originalstatue steht jetzt auf Big Island in Kapaau.
 
Iolani Palace
Iolani Palace
Iolani Palace
Schräg gegenüber befindet sich der Iolani Palace. Er ist die ehemalige königliche Residenz und der einzige Königspalast in den USA. Nach dem Ende der Monarchie ist der Palast zunächst verfallen, bis sich in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts der Förderkreis Friends of Iolani für eine Restaurierung einsetzte. Heute ist es ein Museum, welches wir aber aus Zeitmangel nicht besichtigt haben.
 
Beim State Capitol steht die Statue von Liliuokalani, der letzten Regentin vom Königreich Hawaii.
 
State Capitol
State Capitol
State Capitol
State Capitol
State Capitol
State Capitol
 
Königin Lilikulani
Königin Liliuokalani
Königin Lilikulani
Königin Liliuokalani
Baum
Baum
Königin Liliuokalani
 
An der Kawaiaho Church vorbei, geht es wieder zurück zum Auto. Um 13:30 Uhr verlassen wir den Parkplatz und bezahlen $12 Gebühr.
 
Kawaiaho Church
Kawaiaho Church
Kawaiaho Church
Palme
Palme
Palme
 
Wir fahren weiter zum Punchbowl Crater. In dem erloschenen Krater befindet sich das National Memorial of the Pacific. Es ist der größte Soldatenfriedhof Hawaiis, auf dem fast 37.000 amerikanische Soldaten bestattet wurden. Vom Aussichtspunkt hat man einen schönen Blick über Honolulu und zum Diamond Head.
 
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
Punchbowl Crater
 
Blick vom Punchbowl Crater auf Honolulu
Blick vom Punchbowl Crater auf Honolulu
Blick vom Punchbowl Crater auf Honolulu
 
Vom Punchbowl Crater ist es nicht weit bis zum Tantalus Drive. Er führt in einem Rundkurs etwas ins bergige Hinterland Honolulus. Vom Tantalus Drive hat man ein paar schöne Ausblicke auf Honolulu.
 
Blick vom Tantalus Drive auf Honolulu
Blick vom Tantalus Drive auf Honolulu
Blick vom Tantalus Drive auf Honolulu
Blick vom Tantalus Drive auf den Punchbowl Crater
Blick vom Tantalus Drive auf den Punchbowl Crater
Blick vom Tantalus Drive auf den Punchbowl Crater
 
Fährt man den Tantalus Drive rechtsherum, kommt man gegen Ende des Drives zum Puu Ualakaa State Park. Ein kurzer Weg führt vom Parkplatz zu einem Aussichtspunkt. Von dort hat man einen schönen Panoramablick auf Honolulu. Wir bleiben bis ca. 17:00 Uhr und nehmen uns vor, noch einmal zum Sonnenuntergang hierher zufahren.
 
Blick vom Puu Ualakaa State Park auf Honolulu
Blick vom Puu Ualakaa State Park auf Honolulu
Blick vom Puu Ualakaa State Park auf Honolulu
 
Um 17:45 Uhr erreichen wir unser Hotel. Wir verstauen schnell unsere zuvor eingekauften Lebensmittel ($23,73) im Hotelkühlschrank, um noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Strand zu sein. Gegen 18:30 Uhr erleben wir einen schönen Sonnenuntergang.
 
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
Sonnenuntergang am Waikiki Beach
 
Wir schlendern die Kalekau Ave. noch bis zum International Marketplace entlang und essen schließlich bei Burger King für $14,43. Um 20:45 Uhr sind wir wieder im Hotel. Nach der Sicherung von Foto/Video und dem Schreiben des Reiseberichtes schauen wir noch schnell im Internet ($1 für 5 Minuten) nach, ob es etwas Neues in der Heimat gibt.
 
Sonnenaufgang Sandy Beach, Hanola Blowhole, Hanauma Bay, Ostküste, Maunawilli Falls Trail, Sonnenuntergang Puu Ualakaa State Park
117 km
Tag 3: Donnerstag, 17.09.2009
 
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Noch vor dem Klingeln des Weckers sind wir wach. Um 4:30 Uhr stehen wir auf, denn wir wollen zum Sonnenaufgang am Sandy Beach sein. Unser Auto steht um 5:15 Uhr abfahrbereit beim Valet-Parking Service. Kaum sind wir auf der Straße, prasselt es auf das Autodach. Im Stockdunkeln und bei strömendem Regen navigiert Melanie uns aus der Stadt heraus.
 
40 Minuten später erreichen wir den Sandy Beach. Inzwischen nieselt es nur noch ein wenig. Für einen schönen Sonnenaufgang sieht es aber nicht gut aus, denn dicke Wolken hängen am Himmel. Wir frühstücken unsere gekauften Sandwiches und warten. Um uns herum bemerken wir einige Autos, in denen Einheimische schlafen bzw. geschlafen haben. Ein wenig später reißt die Wolkendecke auf, so dass wir doch noch ein wenig vom Sonnenaufgang sehen.
Sonnenaufgang am Sandy Beach
Sonnenaufgang am Sandy Beach
Sonnenaufgang am Sandy Beach
 
Die Zeit, bis die Hanauma Bay ihre Tore öffnet, verbringen wir beim Halona Blowhole. Ein Blowhole ist eine Art Geysir. Heute wollen die Kräfte der Natur das Wasser aber einfach nicht so richtig spektakulär durch die enge Öffnung im Gestein pressen.
 
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Halona Blowhole
 
Um 7:40 Uhr stellen wir unser Auto auf dem Parkplatz der Hanauma Bay ab. Der Parkplatz ist schon gut gefüllt. Kommt man zu einer späteren Uhrzeit, ist oft kein Parkplatz mehr frei. Wir bezahlen $7,50 pro Person Eintritt und erhalten noch einen Platz für die 8:00 Uhr Vorführung des obligatorischen Informationsfilmes. Den Film muss sich jeder Besucher ansehen. Erst danach darf man auf den kurzen Fußmarsch hinunter zum Strand. Wer innerhalb eines Jahres wiederkommen will, kann sich registrieren, um den Film nicht noch einmal sehen zu müssen.
 
Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay
 
Leider gibt es am Strand der Hanauma Bay keine Schließfächer, jedenfalls haben wir keine gefunden. Da wir die Foto- und Videoausrüstung aber auch nicht alleine am Strand liegen lassen wollen, gehen wir abwechselnd Schnorcheln. Es gibt einige bunte Fische zu sehen, jedoch auch ein sehr in Mitleidenschaft gezogenes Riff. Viele Korallen sind zerstört und kaputt getreten. Aber dennoch, auch wenn das Schnorcheln hier nicht mit dem Schnorcheln am Great Barrier Reef mithalten kann, ist die Hanauma Bay durchaus einen Besuch wert.
 
Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay
 
Um 10:45 Uhr verlassen wir die Hanauma Bay und machen uns auf, die Insel in südöstlicher Richtung zu umrunden. Ganz kurz halten wir noch einmal beim Halona Blowhole an. Es will jedoch immer noch nicht so richtig aktiv werden. Aber ein Foto vom Blowhole und vom Sandy Beach bei besserem Licht kann ja nicht schaden.
 
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Halona Blowhole
Sandy Beach
Sandy Beach
Sandy Beach
 
Immer nah am Meer fahrend, folgen wir dem Highway zur Ostküste. Den 3,2 km langen Trail zum Makapuu Lighthouse lassen wir aus Zeitgründen aus. Von dort wäre die Aussicht auf die Küste bestimmt schön gewesen. Aber auch vom Highway gibt es schöne Ausblicke auf die Küste. Vom Makapuu Point und Sea Life Park kann man den Löwenkopf gut sehen.
Makapuu Beach beim Sea Life Park
Makapuu Beach beim Sea Life Park
Makapuu Beach beim Sea Life Park
 
Manana Island
Manana Island
Manana Island
 
Robin's Nest
Robin's Nest
Robin's Nest
Zwischen dem Sea Life Park und dem Waimanalo Beach Park kommen wir an einer Reihe schön gelegener Häuser vorbei. Leider kann man die Häuser vor lauter Büschen kaum sehen, aber wir glauben, hier wohnte ein gewisser Thomas Magnum.
 
Beim Waimanalo Beach Park machen wir um 13:00 Uhr Rast und essen unsere Sandwiches. Am Strand werden gerade zwei Hochzeitspaare asiatischer Herkunft fotografiert. Etwas böse werden wir von Fotografen angesehen, als wir uns einen Spaß erlauben. Als wir zufällig im Hintergrund der Fotoaufnahme stehen, strecken wir beide die Hand aus und machen das Victoryzeichen. Komisch, sonst finden die das doch immer so witzig.
Waimanalo Beach
Waimanalo Beach
Waimanalo Beach
 
Kailua Beach
Kailua Beach
Kailua Beach
Auf der weiteren Fahrt schauen wir uns noch den Kailua Beach an. Wir halten beim Kalama Beach Park. Einige Surfer sind im Wasser zu erkennen. Am Lanikai Beach sind die Parkplätze in der Nähe der Beach Access Pfade alle belegt, so dass wir Richtung Pali Highway weiterfahren und uns auf die Suche nach dem Maunawilli Trail begeben.
 
Von Kailua kommend, fahren wir links vom Kalanianaole Highway in die Auloa Road. Linkerhand folgen wir der Maunawilli Road weiter, bis wir auf der linken Seite ein Schild mit der Aufschrift Maunawilli Trail sehen. Wir parken unser Auto in einer Seitenstraße und laufen um 14:45 Uhr los.
 
 
Das erste Stück des Trails ist einfach zu gehen. Ab und zu müssen wir nur auf die teilweise etwas freiliegenden Baumwurzeln acht geben. Nach kurzer Zeit überqueren wir den ersten Wasserlauf. Am Ufer steht ein Schild, dass man wegen eventueller Bakterien im Wasser nicht mit offenen Wunden durch das Wasser gehen soll. Wir haben doch noch keine offenen Mückenstiche, oder? Zunächst versuchen wir noch trockenen Fußes auf die andere Seite zu kommen. Dieses geben wir aber schnell auf und waten durch das Wasser. Mit unseren Trekkingsandalen ist das auch kein Problem. Vorsichtshalber haben wir aber trotzdem das elektronische Gerät in Plastiktüten verstaut und verknotet. Man kann ja nie wissen, ob nicht doch der unbedachte Tritt auf einen rutschigen Stein, fatale Folgen hat. Insgesamt folgen noch zwei weitere Überquerungen von Wasserläufen.
 
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
Maunawilli Trail
 
Nach 40 Minuten kommen wir zum eigentlichen Trailhead des Maunawilli Falls Trail. Etwas ungläubig schauen wir in die Richtung, in die das Schild weist. Da soll es weitergehen? Wir erblicken einen ziemlich vermoderten, verschlammten und mit Baumwurzeln übersäten Pfad. Nun denn, weiter geht´s. Nach weiteren 35 Minuten erreichen wir um 16:00 Uhr schließlich die Maunawilli Falls. Ein paar Jugendliche versuchen sich als Klippenspringer und springen aus beachtlicher Höhe ins Wasser.
Maunawilli Falls
Maunawilli Falls
Maunawilli Falls
 
Wir bleiben nur kurze Zeit, denn uns ist hier zu viel los. Die Unruhe und das typische jugendliche Getue gehen uns auf den Geist. Ja ja, ist klar, wir waren auch mal jung. Auf dem Rückweg kommen uns noch einige Wanderer entgegen und fragen uns, wie weit es noch ist. Die letzten treffen wir um 16:45 Uhr, als wir schon fast wieder zurück sind. Somit hätten sie noch 45 Minuten zu laufen und ca. eine Stunde wieder zurück. Dann wäre es 18:30 Uhr und das ohne Aufenthalt an den Falls. Um 18:30 Uhr geht die Sonne unter, könnte also knapp werden. Na ja, muss ja jeder selbst wissen. Um 17:00 Uhr sind wir wieder beim Auto. Kaum sitzen wir im Auto, fängt es dermaßen an zu regnen, dass wir froh sind im Auto zu sitzen. Beim Auspacken ihres Rucksacks entdeckt Melanie unsere Taucherbrillen und Schnorchel. Die waren wohl noch von heute Morgen im Rucksack. Somit hätte es also ruhig regnen können, wir wären vorbereitet gewesen. Wir müssen herzhaft lachen.
 
Nuuanu Pali Drive
Nuuanu Pali Drive
Nuuanu Pali Drive
Über den Pali Highway fahren wir zurück Richtung Honolulu. Rechter Hand biegen wir in den Nuuanu Pali Drive ab. Am Nuuanu Pali Lookout versperren uns Regenwolken die Sicht, so dass wir gleich weiterfahren.
 
Wie wir es uns vorgenommen haben, wollen wir noch zum Sonnenuntergang erneut in den Puu Ualakaa State Park. Dieses Mal fahren wir den Tantalus Drive aber linksherum, da der Weg kürzer ist. Auf dem Weg dorthin sehen wir einen Regenbogen.
 
Regenbogen
Regenbogen
Regenbogen
 
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir erneut im Puu Ualakaa State Park. Gegen 18:30 Uhr erleben wir einen schönen Sonnenuntergang.
 
Sonnenuntergang im Puu Ualakaa State Park
Sonnenuntergang im Puu Ualakaa State Park
Sonnenuntergang im Puu Ualakaa State Park
 
Kurz nach Sonnenuntergang machen wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Vorher wollen wir aber noch im Hard Rock Café Essen gehen und die obligatorischen T-Shirts kaufen. Das Hard Rock Café liegt an der Ecke Kalakaua Ave. - Kapiolani Blvd. Nach etwas Umherirren auf der Suche nach einem Parkplatz, sehen wir in der Dunkelheit endlich, dass es Parkgelegenheiten direkt vor der Tür gibt. Für das Essen bezahlen wir inklusive 10% Rabatt für ADAC-Mitglieder $37,36.
 
Hard Rock Cafe
Hard Rock Cafe
Hard Rock Cafe
Hard Rock Cafe
Hard Rock Cafe
Hard Rock Cafe
 
Um 20:45 Uhr sind wir schließlich wieder im Hotel. Beim erstmaligen Sichern der Fotos und Videos vom Notebook auf eine externe Festplatte merkt Marc, dass der USB-Stecker von der Platine abgebrochen ist. Wie kann das denn bitte passieren? Vor dem Urlaub haben wir doch noch extra ein gutes stabiles Gehäuse gekauft. Dann gibt es wohl keine Datensicherung!
 
Pearl Harbour, Nuuanu Pali Drive, Chinamans Hat, Sea Arch, Sunset Beach, Laniakea Beach, Dole Plantation, Sacred Birth Stones,Waikiki
186 km
Tag 4: Freitag, 18.09.2009
 
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Um 5:45 Uhr stehen wir auf. Nur wer früh in Pearl Harbour ist, bekommt Karten für eine der ersten Bootstouren zum Arizona Memorial. Beim Frühstück trinken wir schnell einen Kaffee und essen hastig ein paar Frosties. Danach packen wir unsere Isoliertaschen wieder voll mit Proviant für den Tag. Um 6:55 Uhr fahren wir beim Hotel los und sind um 7:20 Uhr in Pearl Harbour. Was ist denn hier los? Eine riesige Baustelle liegt vor uns. Scheinbar wird das Visitor Center komplett neu gebaut.
 
Die ersten Busse fahren vor und die Menschen strömen zum Ticketschalter. Ein Einweiser zeigt uns den Weg durch die Baustelle. Unsere Taschen müssen wir für je $3 abgeben. Wir bekommen noch Tickets für die obligatorische Filmvorführung um 8:30 Uhr. Danach geht es per Boot zum Arizona Memorial. Die Zeit bis dahin verbringen wir im Visitor Center. Dort ist mächtig was los. Schulklassen, Familien, Menschen in Uniform und Touristen schauen sich die Ausstellung an. Überlebende des Angriffs geben Autogramme und sammeln Spenden. Genauso haben wir uns das hier vorgestellt. Marc entschließt sich für $5 einen Audioguide zu mieten, da auch der Film damit parallel übersetzt wird.
 
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
 
Der Film dauert eine halbe Stunde. Der Audioguide erweist sich als totaler Reinfall, da die Übersetzung völlig asynchron zu den Bildern ist. Der Film zeigt den Ablauf des Angriffs und gibt einige zusätzliche Informationen. Im Anschluss beginnt die Überfahrt zum Arizona Memorial.
 
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
Arizona Memorial
 
Von der Plattform kann man das darunterliegende Wrack gut erkennen. Einige Öllachen schwimmen immer noch auf dem Wasser. Im hinteren Teil der Plattform befindet sich der sogenannte Schrein. Dort sind auf einer Gedenktafel alle Namen der Besatzung aufgeführt. Nach 20 Minuten fahren wir mit dem Boot wieder zurück. Um 10:00 Uhr sind wir wieder beim Auto und abfahrbereit. Im weiteren Tagesverlauf wollen wir die Insel nördlich umrunden. Wir fahren erneut über den Pali Highway zu dem Lookout, wo wir gestern eine schlechte Sicht hatten.
 
Nuuanu Pali Drive
Nuuanu Pali Drive
Nuuanu Pali Drive
Über den Nuuanu Pali Drive, dieses Mal von Süden, fahren wir zum Nuuanu Pali Lookout. Aber heute ist es noch schlimmer. Man sieht gar nichts und als wir wieder beim Auto sind, fängt es sehr stark an zu regnen. So ist das nun einmal. Die Wolken sammeln sich an den Bergen und regnen sich ab. Schon in den letzten Tagen sah man von Waikiki aus die dunklen Wolken über den Bergen hängen und man dachte gleich zieht es sich zu. Aber die Wolken bleiben meist dort hängen.
 
Über den Kamehameha Highway fahren wir Richtung Norden weiter. Beim Kualoa Regional Park halten wir und werfen einen Blick auf den Chinamans Hat. Dichte Wolken hängen immer noch an den Hängen der Koolau Range. Aber je weiter wir die Küste Richtung Norden entlang fahren, desto besser wird das Wetter. Bei Laie gibt es am Ende der Naupaka St. einen Lookout auf einen Sea Arch.
Chinamans Hat
Chinamans Hat
Chinamans Hat
 
Sea Arch
Sea Arch
Sea Arch
 
Wolken an der Koolau Range
Wolken an der Koolau Range
Wolken an der Koolau Range
 
Mormonentempel
Mormonentempel
Mormonentempel
Ebenfalls in Laie steht ein Tempel der "Church of Jesus Christ of Latter-day Saints". Dieser Mormonentempel ist der älteste noch verwendete Tempel außerhalb Utahs. Die Parkanlage ist sehr gepflegt und alles sieht sehr sauber aus. Für eine ausführliche Besichtigung des Tempels reicht aber die Zeit nicht aus. Ein Foto muss als Erinnerung reichen.
 
An der Nordküste wird der Verkehr dichter. Am Sunset Beach ist sogar teilweise Stop and Go angesagt. Wir zwängen uns in eine Parklücke und sehen uns den Strand an. Ein schöner breiter Sandstrand liegt vor uns. Im Winter treffen hier die bekannten meterhohen Wellen auf Oahus Nordküste. Leider gibt es heute keine dieser Monsterwellen zu sehen. Es ist 12:30 Uhr als wir weiterfahren.
Sunset Beach
Sunset Beach
Sunset Beach
 
Kurz vor dem Waimea River biegen wir links zum Waimea Falls Park ab. Vor dem Parkeingang sehen wir uns etwas um. Der Eintritt kostet $24. Es ist jetzt kurz vor 13:00 Uhr und wir überlegen was uns lieber ist. Sollen wir uns diesen Park ansehen oder wollen wir an unserem letzten Tag auf Oahu noch am Waikiki Beach baden. Wir entscheiden uns für Baden in Waikiki, denn auf Hawaii gewesen zu sein, ohne am Waikiki Strand gelegen zu haben, geht irgendwie auch nicht. Also fahren wir weiter.
 
Laniakea Beach
Laniakea Beach
Laniakea Beach
Am Laniakea Beach oder auch Turtle Beach genannt, halten wir erneut an. Wenn man Glück hat, sieht man hier die Turtles am Strand dösen. Wir sehen mehrere Turtles ganz nahe am Strand im Wasser. Während alle normalen Touristen am Strand stehen und die Schildkröten beobachten, müssen unsere asiatischen Freunde natürlich mal wieder den Vogel abschießen. Mit lautem Geschrei geht eine Familie so
weit ins Wasser, dass sie den Schildkröten wirklich sehr nahe kommen und zudem allen anderen Leuten die Sicht versperren. Sie scheren sich einen Dreck darum, ob gerade jemand Fotos macht oder filmt. Herr Gott nochmal, warum können die sich nicht einfach einmal so benehmen wie alle anderen auch? Wir werden es nie begreifen! Eine knappe Stunde bleiben wir, dann fahren wir weiter.
Turtle
Turtle
Turtle
 
Dole Plantation
Dole Plantation
Dole Plantation
Eine gute halbe Stunde später sind wir um 14:15 Uhr am Visitor Center der Dole Plantation. Eine Besichtigung haben wir nicht vor, das wäre auch zeitlich nicht mehr drin gewesen. Aber eine halbe Stunde stöbern wir dennoch durch den Souvenirshop und sind erstaunt was man alles so aus Ananas machen kann.
 
Auf der Weiterfahrt kommen wir irgendwie vom Kamehamea Highway ab und umfahren Wahaiwa südlich. Mist, wir wollten doch noch kurz bei den Sacred Birth Stones vorbeischauen. Umkehren ist nicht nötig, da man auch von Süden, durch Wahaiwa hindurch, zurück fahren kann. Dieses war eine schlechte Entscheidung, da mächtig viel Verkehr in der Stadt ist. Die Einfahrt zu den Sacred Birth Stones ist wegen einer Baustelle schwer zu finden und einen Parkplatz gibt es auch nicht. Somit läuft Marc die paar hundert Meter schnell allein, während Melanie im Auto wartet.
 
Sacred Birth Stones
Sacred Birth Stones
Sacred Birth Stones
Sacred Birth Stones
Sacred Birth Stones
Sacred Birth Stones
Sacred Birth Stones
 
Um 16:30 Uhr sind wir wieder bei unserem Hotel in Waikiki. Wir packen unsere Badesachen und gehen zum Strand. Nach der ersten Erfrischung spazieren wir am Duke vorbei, bis zum pinken Royal Hawaiian Hotel.
 
Waikiki Beach
Waikiki Beach
Kalakau Avenue
Kalakau Avenue
Waikiki Beach
Waikiki Beach
Duke Paoa Kahanamoku
Duke Paoa Kahanamoku
Royal Hawaiian Hotel
Royal Hawaiian Hotel
Waikiki Beach
Waikiki Beach
Waikiki Beach
 
Wir plantschen noch bis nach Sonnenuntergang im Wasser. Danach machen wir uns frisch und essen Pizza bei Wolfgang Puck für $24,71. Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig über die Kalakau Ave. Heute ist auf der Straße viel los. Liegt es vielleicht am beginnenden Wochenende? Während viele Männer ein Hawaiihemd anhaben, tragen viele Frauen ein Blümchenkleid und haben eine Blume im Haar. Irgendwie ist es ein schöner Anblick und passt zur Urlaubsstimmung. Marc schlägt vor, dass wir Melanie auch ein schönes Blümchenkleid kaufen. So ganz kann sich Melanie aber dazu nicht durchringen. Es bleibt bei einer Blume fürs Haar. Beim International Marketplace kaufen wir noch ein paar Souvenirs. Danach geht es zurück zum Hotel.
 
Um 21:30 Uhr beginnen wir Koffer zu packen. Wie so oft, kommen einem die ersten Tage eines Urlaubs sehr lange vor. So auch jetzt. Wir haben das Gefühl, dass wir schon ewig auf Oahu sind, dabei waren es nur drei Tage. Morgen fliegen wir nach Kauai weiter.
 
Flug nach Kauai, Waimea Canyon
227 km
Tag 5: Samstag, 19.09.2009
 
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Rechtzeitig um 6:30 Uhr sind wir beim Frühstück. Was ist denn hier los? Menschenmassen stehen bereits in einer Schlange vor dem noch abgesperrten Frühstücksbereich. Anscheinend sind jetzt viele Wochenendtouristen hier. Nachdem wir endlich an der Reihe sind, packen wir ein letztes Mal unsere Isoliertaschen voll.
 
Gegen 7:20 Uhr verlassen wir mit gepackten Koffern unser Hotelzimmer. Vor dem Fahrstuhl warten wir ca. 10 Minuten bis endlich einer in unserer Etage anhält. Scheinbar funktioniert das neue Fahrstuhlsystem noch nicht so richtig. Dieses wurde nämlich vorgestern umgestellt. Während man bei unserer Ankunft noch "normal", wie man es kennt, mit dem Fahrstuhl fahren konnte, ist es nun so, dass ein Computer die Fahrstuhlfahrten optimiert. Jeder Gast muss den Fahrstuhl mit seiner Zimmerkarte anfordern und dabei schon die gewünschte Etage angeben. In diesem Moment wird dann schon angezeigt in welchen der 5 Fahrstühle man einsteigen soll. Dieser fährt dann auch nur in diese oder ggf. weitere Etagen. Man kann es nicht mehr durch Drücken eines Knopfes im Fahrstuhl ändern. Somit kann es sein, dass man in der Lobby mehrere Fahrstuhlfahrten warten muss, bis endlich der zugewiesene da ist.
 
An der Rezeption bezahlen wir unsere Park- und Safegebühren sowie einige Telefongespräche. Insgesamt $95,30. Um 7:40 Uhr verlassen wir das Hotel Richtung Flughafen. Auf dem H1 kommen wir ohne Stau gut voran. Der Flug geht erst um 10:21 Uhr. Wir haben also noch genügend Zeit. Sollen wir es wagen, doch noch einmal zum Nuuanu Pali Lookout zu fahren? Kurzentschlossen biegen wir auf den Pali Highway ab. Um 8:10 Uhr sind wir am Lookout und sehen endlich, was wir bei zwei vergeblichen Versuchen nicht gesehen haben.
 
Blick vom Nuuanu Pali Lookout
Blick vom Nuuanu Pali Lookout
Blick vom Nuuanu Pali Lookout
 
Nach kurzer Zeit düsen wir auch schon weiter. Nach 20 Minuten erreichen wir die Alamo Station beim Flughafen. Das Auto ist schnell abgegeben, so dass wir gleich darauf mit dem Shuttlebus zum Flughafen fahren. Am Schalter von Hawaiian Airlines versuchen wir zunächst am Self-Check-In selbst einzuchecken. Da unsere eTicketnummer aber nicht vom System akzeptiert wird, muss uns eine Angestellte helfen. Wir bekommen die Plätze 18 A und B auf der guten linken Seite am Fenster. Pünktlich um 10.21 Uhr starten wir Richtung Kauai. Vom Fensterplatz auf der linken Seite kann man schön auf Honolulu sehen. Aber nur sehr kurz, da das Flugzeug sehr bald rechts herum Richtung Norden abdreht. 40 Minuten später landen wir in Lihue auf Kauai.
 
Auto
Auto
Auto
Mit dem Shuttlebus fahren wir erneut zur Alamo Mietwagenstation. Um 11:45 Uhr sind wir mit allen Formalitäten fertig. Wir erhalten einen Ford Espace. Nachdem wir die üblichen Kontrollen am Wagen durchgeführt und alle Damages notiert haben, machen wir uns etwas mit den Ausmaßen des SUV vertraut. Wie würden wir mit solchen Ausmaßen bloß Zuhause in der Tiefgarage einparken können? Egal, los geht's.
 
Wir fahren ca. eine Viertelstunde zu unserem Hotel ResortQuest Aloha Beach in Wailua. Wir haben Glück und können schon einchecken. Das Hotel liegt direkt am Beachpark. Vom Poolbereich des Hotels gibt es einen direkten Zugang zum Strand. In der Hotellobby gibt es einen kostenlosen WLAN-Internetzugang. Diesen nutzen wir auch gleich, um Neues aus der Heimat zu erfahren und Emails abzurufen.
ResortQuest Aloha Beach
ResortQuest Aloha Beach
ResortQuest Aloha Beach
 
Noch während wir die Koffer auspacken, überlegen wir, was wir uns heute Nachmittag ansehen wollen. Laut Plan ist für heute Nachmittag die Gegend um Wailua vorgesehen. Aber das Wetter ist wirklich sehr gut. Sollen wir nicht heute schon zum Waimea Canyon fahren? Bis wir uns entschieden haben ist es 13:30 Uhr. Dann brechen wir zum Waimea Canyon auf.
 
Eucalyptus Tree Tunnel
Eucalyptus Tree Tunnel
Eucalyptus Tree Tunnel
Auf dem Weg zum Waimea Canyon biegen wir spontan vom Highway 50 links auf die Maluhla Road (520) zum Eucalyptus Tree Tunnel ab. Direkt nach dem Abbiegen ist die Straße links und rechts von hohen Eucalyptus Bäumen gesäumt, so dass man das Gefühl hat, durch einen Tunnel zu fahren. Nach dem Ende des Tunnels kehren wir um und setzen unsere Fahrt zum Waimea Canyon fort.
 
Um 14:10 Uhr erreichen wir Hanapepe. Am Ortsausgang biegen wir links zum Port Allen Airport ab. Wir wollen sehen, ob wir nicht direkt am Flughafen einen Doors-Off Helikopter Flug bei Interisland Helikopters buchen können. Aber bei der Ankunft am Flughafen, oder besser das was sich so nennt, sehen wir, dass der Zugang zur Baracke, wo Interisland Helikopters dran steht, verschlossen ist. Also müssen wir die Buchung auf heute Abend verschieben.
 
In Waimea biegen wir rechts hinter der Kirche auf den Waimea Canyon Drive (550) ab. Man kann auch noch bis Kekaha weiterfahren und dann auf der Kokee Rd. (552) in den Canyon fahren. Im Nachhinein fanden wir aber den Waimea Canyon Drive schöner.
 
Kaum haben wir Waimea verlassen gewinnen wir sehr schnell an Höhe. Die Strecke ist kurvig und ab und zu etwas steil, aber für unseren SUV natürlich kein Problem. Entlang des Waimea Canyon Drives gibt es erste Haltemöglichkeiten, die schon sehr schöne Ausblicke ermöglichen.
Waimea Canyon Drive
Waimea Canyon Drive
Waimea Canyon Drive
 
Um 15:00 Uhr erreichen wir den Waimea Canyon Lookout. Und tatsächlich, das Wetter ist klasse. Fast keine Wolke hängt über dem Canyon. Der Anblick ist grandios. Der Waimea Canyon wird zu Recht der Grand Canyon des Pazifik genannt.
 
Waimea Canyon
Waimea Canyon
Waimea Canyon
 
Kalalau Valley
Kalalau Valley
Kalalau Valley
Wir wissen, dass eigentlich nachmittags die Wolken aufziehen. Aber vielleicht haben wir Glück und das Kalalau Valley ist auch wolkenfrei. Wir fahren los und lassen die nächsten Lookouts zum Waimea Canyon aus. Um 15:30 Uhr sind wir am Kalalau Vallay Lookout. Tatsächlich, das Kalalau Valley ist völlig wolkenfrei.
 
Wir können es kaum erwarten am letzten Lookout, dem Puu O Kila Lookout, anzukommen. Von dort bietet sich ein atemberaubender Blick auf das Kalalau Valley.
 
Kalalau Valley
Kalalau Valley
Kalalau Valley
 
Am Puu O Kila Lookout beginnt der Pihea Trail. Wir gehen ein Stück des Trails. Linkerhand liegt das Kalalau Valley. Die Sicht auf das Valley wird immer besser. Die 12,8 km (return) lange Trailkombination Pihea - Alakai Swamp haben wir für einen der nächsten Tage vorgesehen. Zu gerne würden wir diese Trailkombi wegen des guten Wetters heute machen, aber das geht in anbetracht der Zeit nicht mehr.
Pihea Trail
Pihea Trail
Pihea Trail
 
Kalalau Valley
Kalalau Valley
Kalalau Valley
Nur noch ein Stückchen, nur noch ein Stückchen, aber Melanie tritt auf die Bremse. Wir haben nur Treckinglatschen an und kein Wasser dabei. Aber Marc meint, von der nächsten Ecke hat man einen besseren Blick. Ehe wir uns versehen, haben wir 1,3 km des Trails gelaufen. Es nützt aber nichts, irgendwann müssen wir umkehren.
 
Um 17:00 Uhr sind wir wieder beim Auto und fahren den Waimea Canyon Drive zurück. Unterwegs halten wir noch kurz beim Kokee Museum und der Kokee Lodge. Die Stopps bei den zuvor ausgelassenen Lookouts Puu Hinahina und Puu Ka Pele holen wir nun nach. Erneut halten wir beim Waimea Canyon Lookout. Allerdings liegen jetzt weite Teile des Canyons im Schatten und die Aussicht ist bei allen Lookouts nicht mehr ganz so schön. Um 18:15 Uhr machen wir uns endgültig auf die Rückfahrt. Zwischendurch kaufen wir noch bei Walmart in Lihue für $56,84 ein und essen schnell etwas bei McDonalds für $14,35.
 
Um 20:30 Uhr sind wir wieder im Hotel. Vergeblich versuchen wir bei Interisland Helikopters anzurufen. Es ist wahrscheinlich schon zu spät. Nach den üblichen Dingen wie Reisebericht schreiben und Fotos/Videos sichern, geht jeder von uns noch kurz einmal mit dem Notebook in die Lobby, um etwas im Internet zu stöbern.
 
Im Nachhinein sind wir sehr sehr froh, dass wir uns entschieden haben, heute Nachmittag zum Waimea Canyon zu fahren, denn in den folgenden Tagen werden wir dort nie besseres Wetter haben als heute.
 
Kee Beach, Kilauea Lighthouse, Wailua River State Park, Spouting Horn, Waimea und Hanapepe Swinging Bridge, Glass Beach
298 km
Tag 6: Sonntag, 20.09.2009
 
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Obwohl es im Hotelzimmer angenehm kühl ist, springt um 3:00 Uhr die Klimaanlage an. Das Gebläse ist so laut, dass es uns den Schlaf raubt. Im Halbschlaf versucht Marc den Off-Schalter zu betätigen. Nur leider gibt es keinen! Es gibt nur zwei Tasten, um die Temperatur höher oder niedriger einzustellen. Genervt und nahezu auf 180 ruft Marc bei der Rezeption an. Am anderen Ende meldet sich jemand, dessen Englischkenntnisse ungefähr das Niveau von Marc haben, Nationalität unbekannt. Dazu Marc im Halbschlaf, das kann ja nicht gut gehen. Marc wechselt mit der Dame ein paar Worte, schüttelt entnervt den Kopf und drückt Melanie den Hörer in die Hand. Erfahrungsgemäß können sich Frauen besser artikulieren. Melanie versteht was von Security und ob der Securitymann vorbeikommen soll. Dieses verneint sie energisch. Nach einigem Hin und Her haben wir es dann heraus. Man muss die Temperatur auf die höchste Ziffer, nämlich 99 stellen, dann schaltet sich die Klimaanlage aus. Im Nachhinein kam uns das irgendwie bekannt vor, aber im Halbschlaf konnten wir uns beim Besten Willen nicht mehr daran erinnern.
 
Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker. Im Hotelzimmer essen wir selbst gemachte Sandwiches und packen unsere Sachen. Marc versucht noch einmal bei Interisland Helikopters anzurufen, aber noch immer ist nur eine Bandansage zu hören. Die Bürozeiten sind von 7:30 bis 18 Uhr. Also warten wir bis 7:45 Uhr und rufen erneut an. Es meldet sich immer noch nur das Band. Jetzt haben wir keine Lust mehr zu warten und fahren Richtung Kee Beach los. Wir haben heute vor, den ersten Teil des Kalalau Trails bis zum Hanakapiai Beach zu laufen. Eventuell ist auch noch der Abstecher bis zu den Hanakapiai Falls drin.
 
Gegen 9:00 Uhr erreichen wir den Kee Beach und bekommen tatsächlich noch einen Parkplatz. Es schüttet jedoch aus Kübeln. Marc geht um das Auto herum, um unsere Regenjacken aus dem Kofferraum zu holen. Dieser kurze Augenblick reicht und Marc ist klitschnass. Wir warten etwas. Einige Mutige machen sich auf den Weg. Die wollen doch wohl nicht wirklich den Kalalau Trail laufen? Marc traut sich mit der Regenjacke aus dem Auto und geht einige Meter zum Trailhead, um sich die Informationsschilder durchzulesen. Allein von diesem kurzen Stück sind die Wanderschuhe fast ganz durchnässt und das gleiche würde auch mit unseren Rucksäcken passieren. Es hat einfach keinen Zweck loszulaufen, mal ganz abgesehen davon wie der Trail wohl bei diesem Regen aussieht. Inzwischen kommen auch die ersten Mutigen zurück zum Auto. Mit dem Gedanken, dass wir nun unseren Zeitplan erneut überdenken müssen, verlassen wir den Kee Beach.
 
In Princeville hat unser Handy endlich wieder Empfang und wir versuchen erneut bei Interisland Helicopters anzurufen. Dieses Mal sprechen wir auf das Band und bitten um einen Rückruf. Da wir der Meinung sind, dass sie wohl keine ausländische Handynummer anrufen werden, hinterlassen wir die Telefonnummer vom Hotel.
 
Als nächstes halten wir beim Hanalei Valley Lookout. Noch immer sieht man dicke Regenwolken an den Bergen hängen. Zum Glück regnet es hier aber nicht mehr.
 
Hanalei Valley
Hanalei Valley
Hanalei Valley
 
Kilauea Lighthouse
Kilauea Lighthouse
Kilauea Lighthouse
Auf dem Rückweg biegen wir in Kilauea links vom Kuhio Highway (56) ab und unternehmen einen Abstecher zum Kilauea Lighthouse. Wir begnügen uns aber mit dem Blick vom Lookout und verzichten auf eine nähere Ansicht. Für $5 hätte man noch näher heranfahren und einen kurzen Fußmarsch zum Lighthouse machen können.
 
Auf dem Highway 56 fahren wir zurück Richtung Lihue. Ihr kennt das doch bestimmt. Kaum sitzt man im Auto und ist losgefahren, da wird man soooo müde. Während Marc als Beifahrer die Gelegenheit nutzt und etwas döst, kann Melanie nur schwer ihre Augen offen halten. Irgendwann müssen wir anhalten und uns erst einmal einen Kaffee zum Wachwerden besorgen. Kurz hinter der Brücke über den Wailua River liegt linkerhand unser Hotel. Da wir schon einmal da sind, schauen wir schnell nach, ob wir einen Rückruf von Interisland Helicopters haben. Aber wieder Fehlanzeige. So langsam haben wir die Faxen dicke.
 
Entlang des Wailua Rivers fahren wir die Kuuamo Rd. bis zu den Opaekaa Falls. Vom Lookout sieht man in einiger Entfernung die Fälle. Auf der anderen Straßenseite ergibt sich ein Blick auf eine Flussschleife des Wailua Rivers. Auf dem Fluss können wir ein Boot zur Fern Grotto erkennen. Da wir aus diversen Reiseberichten wissen, dass sich dieser Ausflug nicht lohnt, können wir beruhigten Gewissens auf diese Bootsfahrt verzichten. Um 12:45 Uhr fahren wir weiter.
Opaekaa Falls
Opaekaa Falls
Opaekaa Falls
 
Wailua River
Wailua River
Wailua River
 
Wailua Falls
Wailua Falls
Wailua Falls
Zurück auf dem Highway 56 fahren wir Richtung Süden weiter. Bei Hanamaulu biegen wir rechts auf die Maalo Rd. (583) ab. Nach 6,5 Kilometern erreichen wir um 13:15 Uhr das Ende der Straße und damit auch die Wailua Falls. Nur schwer kann man die Fälle als Ganzes und ohne störendes Buschwerk fotografieren. Aber wenn man über die Absperrung klettert und mit Hilfe des Einbeinstativs den Fotoapparat ziemlich weit hoch hält, geht es einigermaßen. Falls es die Ehefrau erlaubt, kann man aber bestimmt noch eine bessere Position finden :).
 
Wir beschließen, den Rest des angebrochenen Tages im Süden der Insel zu verbringen. Erneut fahren wir auf der Maluhia Rd. (520) durch den Tree Tunnel. Eine Viertelstunde später sind wir um 14:15 Uhr beim Spouting Horn. 20 Minuten lang beobachten wir, wie der Wasserdruck ab und zu eine Fontäne erzeugt. Gemächlich fahren wir noch ein bisschen durch Poipu. An den Stränden ist viel los. Es ist Wochenende.
 
Spouting Horn
Spouting Horn
Spouting Horn
Spouting Horn
Spouting Horn
Spouting Horn
Spouting Horn
 
In Waimea halten wir um 16:20 Uhr beim Captain Cook Denkmal und sehen uns etwas um. Allzu sehr kann uns der Ort aber nicht begeistern. Es folgt noch ein kurzer Stopp an der Waimea Swinging Bridge, danach machen wir uns auf den Rückweg.
 
Captain Cook Denkmal
Captain Cook Denkmal
Captain Cook Denkmal
Waimea Swinging Bridge
Waimea Swinging Bridge
Waimea Swinging Bridge
 
In Hanapepe fahren wir noch einen kurzen Schlenker durch die Altstadt zur Hanapepe Swinging Bridge. Diese ist etwas größer als die Waimea Swinging Bridge.
 
Hanapepe Swinging Bridge
Hanapepe Swinging Bridge
Hanapepe Swinging Bridge
Hanapepe Swinging Bridge
Hanapepe Swinging Bridge
Hanapepe Swinging Bridge
Hanapepe Swinging Bridge
 
Um 17:30 Uhr sind wir schließlich bei Port Allen am Glass Beach. Fährt man Richtung Hafen, muss man linkerhand in die Aka Ula Street hineinfahren und ganz bis zum Ende fahren. Der Strand liegt etwas versteckt hinter dem Industriegebiet. Die tiefstehende Sonne lässt die durch das Meer geschliffenen Glassteine funkeln.
 
Glass Beach
Glass Beach
Glass Beach
 
Um 18:00 Uhr machen wir uns endgültig auf die Rückfahrt. Unseren heutigen Einkauf erledigen wir beim Foodland in Kapaa. Die Kassiererin animiert uns die Makaicard zu nehmen. Damit kann man kräftig sparen, was wir über die gesamte Dauer des Urlaubes auch tun. Essen gibt es in Höchstgeschwindigkeit bei McDonald's für $13,31. Um 20:00 Uhr sind wir wieder beim Hotel.
 
Kalalau Trail bis Hanakapiai Beach
140 km
Tag 7: Montag, 21.09.2009
 
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Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker. Gemütlich frühstücken wir unsere Frosties vor dem Fernseher und packen danach unsere Sachen für den Tag. Heute wollen wir erneut versuchen, den Kalalau Trail bis zum Hanakapiai Beach zu bewältigen. Gegen 7:30 Uhr rufen wir noch einmal bei Interisland Helicopter an und endlich nimmt jemand den Hörer ab. Die Dame am anderen Ende gibt uns die Information, dass die Doors-Off Helikopter für die nächsten zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Einen Grund nennt sie nicht. Wir vermuten mal wegen Wartungsarbeiten.
 
Das war's also mit unserem Vorhaben, die Napali Coast aus der Luft ohne störende Fensterspiegelungen zu sehen und zu fotografieren/filmen. Was nun? Aus der Lobby des Hotels holen wir uns ein paar Prospekte anderer Anbieter von Hubschrauberrundflügen. Wir entscheiden uns schließlich für Blue Hawaiian Helicopters. So richtig zufrieden sind wir aber nicht, denn alle Hubschrauber der verbliebenen Anbieter fliegen mit 6 Personen. Das bedeutet 4 Personen sitzen hinten und davon 2 in der Mitte mit einer vermutlich schlechten Sichtmöglichkeit. Nun denn, der am Tag früheste Flug ist morgen um 10:30 Uhr möglich. Der Check-In ist um 9:45 Uhr im Büro von Blue Hawaiian Helicopters in der Harbor Mall in Lihue.
 
Es ist schon 8:30 Uhr als wir vom Hotel zum Kee Beach losfahren. Dort ist der Parkplatz um 9:20 Uhr natürlich schon komplett belegt. Also fahren wir wieder ein kurzes Stück zurück und parken ca. 500 Meter vor dem Kee Beach. Um 9:45 Uhr beginnen wir den Kalalau Trail. Das Wetter ist viel besser als gestern. Ab und zu kommt kurz etwas Nieselregen herunter, aber die Sonne scheint.
 
 
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
 
Kee Beach
Kee Beach
Kee Beach
Das erste Stück kommen wir nicht wirklich gut voran. Baumwurzeln, Steine und Matsch machen uns das Leben schwer. Der Weg ist vom gestrigen Regen noch immer ziemlich rutschig. Nach 20 Minuten können wir immer noch den Kee Beach sehen. Wir fragen uns, wie es wohl gestern bei dem Regen hier ausgesehen hätte. Eine Wanderung wäre unmöglich gewesen.
 
Ein kurzes Stück weiter haben wir die ersten atemberaubenden Blicke auf die Klippen der Napali Coast.
 
Napali Coast
Napali Coast
Napali Coast
 
Der Zustand des Trails ändert sich auch nach einer Weile immer noch nicht. Der Boden ist dermaßen slippery, dass Marc nun seine Spikes unter die Wanderschuhe schnallt. Er möchte nicht riskieren inklusive der Fotoausrüstung im Matsch zu landen.
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
 
Nach kurzer Zeit verlässt der Trail den Schatten der Napali Coast und wir gehen in der Sonne. Spürbar wird das Wandern anstrengender.
 
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Napali Coast
Napali Coast
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
 
Gegen 11:20 Uhr erreichen wir nach einer teilweise anstrengenden Wanderung den Hanakapiai Beach.
 
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
 
Hanakapiai Stream
Hanakapiai Stream
Hanakapiai Stream
Bevor man zum Hanakapiai Beach gelangen kann, muss man den Hanakapiai Stream durchqueren. Leider haben wir mal wieder unsere Trekkinglatschen nicht mit im Gepäck, so dass wir unsere Wanderschuhe ausziehen und barfuß durch das Wasser waten. Das Wasser reicht uns an der tiefsten Stelle bis zu den Knien, wobei man aber sagen muss, dass wir auch nicht sehr groß sind.
 
Nach der Überquerung des Wasserlaufes müssen wir noch über ein paar Steine klettern. Dann aber haben wir den wunderschönen Hanakapiai Beach erreicht. Am Strand ruhen wir uns etwas von den Strapazen der Wanderung aus und essen unsere mitgebrachte Verpflegung. Trotz der sehr starken Brandung sind einige Wagemutige im Wasser zu sehen.
 
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
 
Wir gehen weiter bis zum Ende des Strandes. Dort ist die Brandung besonders stark und man kann sehr gut sehen, wie große Wellen auf die Steilküste treffen.
 
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
 
Vom Hanakapiai Beach führt ein Trail noch weitere 2 Meilen landeinwärts bis zu den Hanakapiai Falls. Leider kann sich unsere zwei Personen Reisegruppe aber nicht darauf einigen, bis dorthin weiterzugehen. Um 12:30 Uhr machen wir uns also auf den Rückweg zum Kee Beach.
 
Der Trail liegt nun fast komplett in der Sonne. Es ist anstrengend, aber zum Glück nicht mehr ganz so rutschig. Ab und zu halten wir an und genießen die Aussicht. Der Ausblick ist immer noch überwältigend. Über uns fliegen seit dem Vormittag ab und zu die Helikopter. Wir sind gespannt, wie wir morgen die Aussicht beim Helikopterrundflug erleben werden.
Kalalau Trail
Kalalau Trail
Kalalau Trail
 
Kee Beach
Kee Beach
Kee Beach
Um 14:40 Uhr sind wir wieder am Kee Beach und kurze Zeit darauf beim Auto. Wir sind ganz schön geschafft und kaputt. Der Trail ist wirklich sehr anstrengend, aber auf jeden Fall lohnenswert. Die Ausblicke auf die Steilküste und das Meer sind wunderschön. Zurecht ist der Kalalau Trail einer der schönsten Trails der Welt. Irgendwann einmal möchten wir die kompletten 11 Meilen wandern .... .
 
Auf dem Rückweg vom Kee Beach halten wir noch kurz für einen Fotostop bei der Wet und bei der Dry Cave. Besonders spektakulär sind sie aber nicht. Beim Hanalei Valley Lookout ist die Sicht heute viel besser als gestern.
 
Wet Cave
Wet Cave
Wet Cave
Dry Cave
Dry Cave
Dry Cave
 
Waioli Huiia Church
Waioli Huiia Church
Brücke
Brücke
Kuhio Highway
Kuhio Highway
Waioli Huiia Church , Brücke , Kuhio Highway
 
Hanalei Valley
Hanalei Valley
Hanalei Valley
 
Hinter dem Princeville Airport biegen wir links zum Anini Beach ab. Am Strand erfrischen wir uns im Wasser und waschen unsere kaum noch erkennbaren Beine. Der Strand ist durch ein Riff geschützt. Das Wasser ist sehr ruhig und der Strand fällt sehr flach ins Wasser ab. Es ist ein schöner Strand zum plantschen. Um 16:30 Uhr machen wir uns endgültig auf den Rückweg Richtung Hotel. Kurz vor Wailua schauen wir noch im Coconut Marketplace vorbei. Außer ein paar Souvenirshops gibt es hier aber nicht viel zu sehen. Abendbrot gibt es bei Pizzahut für $36,32. Um 20:00 Uhr sind wir wieder im Hotel. Wir sind schon auf den Muskelkater gespannt.
 
Helikopterrundflug, Waimea Canyon, Polihale State Park
206 km
Tag 8: Dienstag, 22.09.2009
 
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Heute können wir einmal so richtig ausschlafen, denn vor unserem Hubschrauberrundflug lohnt es sich nicht, noch etwas zu unternehmen. Um 7:30 Uhr klingelt der Wecker. Überrascht stellen wir fest, dass sich der Muskelkater in Grenzen hält. Ein Blick aus dem Hotelfenster lässt auf gutes Wetter beim Rundflug hoffen. Die Sonne scheint.
 
Um 8:45 Uhr fahren wir los. Das Büro von Blue Hawaiian Helicopters ist in der Harbour Mall in Lihue. Kurz nach 9 Uhr sind wir da. Beim Check-In müssen wir uns einzeln auf eine Waage stellen. Anhand des ermittelten Gewichts werden die Sitzplätze im Helikopter verteilt. Bis es losgeht, schauen wir uns noch ein wenig in der Harbour Mall um. Außer ein paar Souvenirshops gibt es hier aber nicht viel zu sehen. Um 10:00 Uhr ist es dann soweit. Zunächst werden wir von einem Mitarbeiter über den Flug gebrieft. Danach wird uns ein kurzes Sicherheitsvideo gezeigt und wir erhalten die obligatorische Schwimmweste. Mit einem kleinen Bus fährt uns dann ein Mitarbeiter zum Flughafen. Im Bus erhalten wir unsere Sitzplatznummern. Melanie hat die Nummer 3, Marc die Nummer 4.
 
Beim Hubschrauberlandeplatz ist schon richtig was los. Unser Heli ist aber noch nicht da, so dass wir etwas warten müssen. Wir sind gut vorbereitet. Melanie hat den Fotoapparat und Marc die Videokamera in der Hand. Wir haben beide dunkle Kleidung an, damit die Reflexionen an den Scheiben möglichst gering sind. Zwei etwas umfangreiche amerikanische Damen haben das leider nicht beherzigt und sind komplett in Neongrün und Quitschrosa gekleidet. Wenn das man gut geht. Hoffentlich versauen die uns unsere Aufnahmen nicht.
 
Blue Hawaiian Helikopter
Blue Hawaiian Helikopter
Blue Hawaiian Helikopter
Kurze Zeit später kommt auch schon unser Heli angeflogen. Nachdem die Fluggäste ausgestiegen sind, wird der Heli aufgetankt. Dann nehmen wir unter Anweisung der Mitarbeiter im Hubschrauber Platz. Melanie sitzt hinten rechts am Fenster, Marc daneben in der Mitte. Unser Pilot heißt Kurt. Nach einigen kurzen Hinweisen zur Sicherheit und zur Benutzung des Sprechfunks fliegen wir los.
 
Vom Flughafen fliegen wir zunächst in südwestliche Richtung. Wir umfliegen die Insel also rechtsherum. Nach kurzer Zeit überfliegen wir die Nawiliwili Bay. Ganz in der Nähe befindet sich auch die Harbour Mall.
 
Flughafen Lihue
Flughafen Lihue
Flughafen Lihue
Nawiliwili Bay
Nawiliwili Bay
Nawiliwili Bay
 
In nördlicher Richtung geht es weiter. Bald kann man bis zur Südküste sehen. Unser Pilot Kurt erzählt viel Wissenswertes über Kauai. Leider verstehen wir nicht alles, da zu seinem schnellen Sprechen auch noch das Rauschen des Sprechfunks hinzukommt. Es dauert nicht lange, da überfliegen wir die Manawaiopuna Falls. Der Wasserfall diente als Kulisse für den Film Jurassic Park 3. Er ist im Privatbesitz und nicht zugänglich.
 
Blick zur Südküste
Blick zur Südküste
Blick zur Südküste
Manawaiopuna Falls
Manawaiopuna Falls
Manawaiopuna Falls
 
Dann folgt der erste Höhepunkt des Rundfluges. Die Überfliegung des Waimea Canyons.
 
Waimea Canyon
Waimea Canyon
Waimea Canyon
 
Nur wenig Zeit bleibt, um die Aussicht zu genießen. Ehe wir uns versehen, haben wir auch schon die Steilküste der Napali Coast vor uns.
 
Helikopterrundflug
Helikopterrundflug
Helikopterrundflug
Helikopterrundflug
Helikopterrundflug
Helikopterrundflug
Helikopterrundflug
 
Im Bereich des Nualolo Valley überqueren wir die Steilklippen und treffen auf den Ozean. Wir drehen eine Schleife und fliegen dabei direkt in das Nualolo Valley hinein. Dabei können wir noch einmal schön zurück auf den Nualolo Kai Beach blicken. Insgesamt ist es ein sehr ruhiger und angenehmer Flug.
 
Napali Coast
Napali Coast
Napali Coast
Nualolo Kai Beach
Nualolo Kai Beach
Nualolo Kai Beach
 
Nualolo Valley
Nualolo Valley
Nualolo Valley
Durch das Nualolo Valley fliegen wir zurück auf den Ozean zu. Es ist ein atemberaubender Blick als sich die Klippen öffnen und das Meer sichtbar wird.
 
Wir setzen den Flug entlang der Steilklippen fort. Leider passiert jetzt dass, was wir befürchtet haben. Die Sonnenstrahlung hat einen so ungünstigen Winkel, dass sich die Kleidung der in Neongrün und Quietschrosa gekleideten Damen extrem in den Fensterscheiben spiegeln. Viele Fotos werden dadurch unbrauchbar. Nur einige sind mit etwas Nachbearbeitung zu retten. Was nützt es uns wenn wir dunkle Kleidung anhaben, aber die anderen nicht?
 
Napali Coast
Napali Coast
Napali Coast
 
Leider ist gerade das Foto vom Honopu Arch nicht mehr zu retten. Aber die Aufnahme vom Eye of God ist besser, da das Foto mit dem Sonnenlicht im Rücken gemacht wurde. Unter uns sehen wir einige Ausflugsboote. Von dort unten wäre es bestimmt auch eine interessante Aussicht auf die Klippen.
Eye of God
Eye of God
Eye of God
 
Schon eine Minute später erreichen wir den Kalalau Beach und das Kalalau Valley. Die Zeit vergeht im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug und wir kommen mit dem Hinsehen fast gar nicht mehr mit.
 
Kalalau Beach
Kalalau Beach
Kalalau Valley
Kalalau Valley
Kalalau Beach
Kalalau Beach
Kalalau Beach und Valley
 
Fensterspiegelungen
Fensterspiegelungen
Fensterspiegelungen
Die Spiegelungen in den Fensterscheiben werden immer schlimmer. Schade, dass der Doors-Off Helikopter bei Interisland Helicopters nicht verfügbar war. Immerhin sitzt Melanie am rechten Fenster und kann Fotos machen. Wie ergeht es wohl dem anderen Pärchen auf der linken Seite? Da der Flug rechtsherum um die Insel geht und die Steilküste damit auf der rechten Seite ist, dürften sie nicht viel sehen, geschweige denn Fotos machen können.
 
Beim Hanakapiai Beach können wir den Teil des Kalalau Trail erkennen, den wir gestern gewandert sind. Man sieht den Hanakapiai Stream, den wir barfuß durchquert haben und die Steine, über die wir zum Strand gelangt sind. Am Ende des Tals kann man sogar die Hanakapiai Falls sehen, zu denen wir es leider nicht mehr geschafft haben.
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
Hanakapiai Beach
 
Kurze Zeit später haben wir auch schon das Ende der Steilküste erreicht. Kurt dreht noch einmal eine Ehrenrunde und mit einem Blick zurück verabschieden wir uns von der Steilküste.
 
Napali Coast
Napali Coast
Napali Coast
 
Sehr bald fliegen wir von der Küste weiter ins Landesinnere. Wir sehen mehr und mehr Wolken an den Berggipfeln festhängen. Zahlreiche Wasserfälle stürzen die Hänge hinunter. Beim Mt. Waialeale fliegen wir eine Schleife. Jedoch sitzen wir dieses Mal auf der falschen Seite. Am Mt. Waialeale fallen jedes Jahr durchschnittlich 11.648 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. So ist es auch kein Wunder, dass Kauai die Garteninsel genannt wird.
 
Wasserfall
Wasserfälle
Wasserfall
Wasserfälle
Wasserfall
Wasserfälle
Wasserfälle
 
Wailua Falls
Wailua Falls
Wailua Falls
Auf dem Rückweg zum Flughafen umkreisen wir noch die Wailua Falls. Kurze Zeit später ist der Rundflug zu Ende und wir landen nach insgesamt 50 Minuten wieder sicher in Lihue. Unser Fazit ist, dass ein Rundflug mit Fensterscheiben zum Fotografieren und Filmen schlecht ist. Wer nur gucken möchte, kann es machen, muss aber damit rechnen links zu sitzen. Das ist wirklich ein schlechter Platz. Immerhin kostet der Flug 226 Dollar pro Person.
 
Von einem Mitarbeiter werden wir wieder zur Harbour Mall gefahren. Während wir darauf warten, dass unsere DVD von unserem Flug fertig gebrannt ist, gönnt Melanie sich ein Shaved Ice mit Maracuja Geschmack. Nach 15 Minuten können wir die DVD für $25 abholen. Es ist wirklich unserer Flug, nicht irgendein anderer. Gegen 12:00 Uhr brechen wir Richtung Waimea Canyon auf.
 
Um 13:00 Uhr halten wir beim Iliau Nature Loop und laufen den 800 Meter langen Trail. Der Himmel ist ziemlich bewölkt und wirft ein interessantes Muster auf den Canyon.
 
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
Iliau Nature Loop
 
Auf der Weiterfahrt halten wir an einigen weiteren Lookouts. Das Wetter wird aber zunehmend schlechter. Je höher wir kommen, desto nebliger wird es. Am Ende des Highways, am Puu O Kila Lookout, sieht man gar nichts mehr. Dicke Nebelschwaden versperren uns die Sicht auf das Kalalau Valley. Wir warten etwas, dann gehen wir erst einmal zurück zum Auto und essen unsere Sandwiches. Nach einer halben Stunde gehen wir noch einmal zum Lookout.
Kalalau Valley im Nebel
Kalalau Valley im Nebel
Kalalau Valley im Nebel
 
Kalalau Valley im Nebel
Kalalau Valley im Nebel
Kalalau Valley im Nebel
Ab und zu kommt eine Wolkenlücke und man kann etwas vom Kalalau Valley sehen. Es wird aber nicht wirklich besser. Gegen 15:00 Uhr geben wir auf. Auf der Rückfahrt wird uns klar, dass wir die Trailkombination Pihea - Alakai Swamp nicht mehr schaffen werden. Dadurch, dass wir die Wanderung auf dem Kalalau Trail von Sonntag auf Montag verschieben mussten, haben wir einen Tag verloren. Morgen ist schon unser letzter Tag auf Kauai und da wollen wir den Nualolo Trail machen.
 
Über die Kokee Rd. (552) fahren wir nach Kekaha und dann über den Kaumualii Highway (50) zum Polihale State Park. Hinter der Pacific Missile Range Station biegen wir um 16:50 Uhr links auf eine Schotterpiste ab. Wir fahren langsam, denn wir möchten keinen Plattfuß riskieren. Zunächst ist die Piste ziemlich steinig, dann wird es aber besser, bis es schließlich sehr sandig wird. In unserem SUV haben wir ein ziemlich sicheres Gefühl, obwohl Marc gegen Ende der Piste ab und zu das Gefühl hat, dass die Räder im Sand etwas Grip verlieren. Ob wir mit einem normalen Auto hierherfahren würden? Wir glauben eher nicht.
 
Nach 20 Minuten erreichen wir das Ende der Dirt Road und lassen das Auto stehen. Wir gehen zu Fuß weiter. Ein etwas ungutes Gefühl beschleicht uns. Weit und breit keine Touristenseele. Nur ein paar Einheimische in ihren Monstertrucks haben wir beim Herfahren gesehen. Niemand würde uns hier suchen und auch niemand hier finden. Aber es nützt nichts, wir wollen nicht riskieren uns am Strand festzufahren, deshalb muss das Auto stehenbleiben.
 
Nach einem kurzen Fußmarsch stehen wir an einem sehr schönen breiten Strand. Feinster Sand soweit das Auge reicht. Auf der einen Seite sieht man die beginnende Steilküste der Napali Coast, aber der anderen Seite einen endlosen Strand.
 
Polihale State Park
Polihale State Park
Polihale State Park
Polihale State Park
Polihale State Park
Polihale State Park
Polihale State Park
 
Kurz bevor wir uns um 18:00 Uhr zurück zum Auto begeben, sehen wir in der Ferne noch, wie sich ein Jeep im feinen Sand festfährt. Bei jedem neuen Versuch von der Stelle zu kommen, graben sich die Reifen immer tiefer in den Sand. Ja ja, das kommt dabei heraus, wenn man seiner Angebeteten zeigen will, wie gut man fahren kann. Das hat Marc ja nicht nötig.
Festgefahrener Jeep
Festgefahrener Jeep
Festgefahrener Jeep
 
Kurz vor Sonnenuntergang haben wir wieder festen Straßenbelag unter den Rädern. Eine lange Autofahrt zurück zum Hotel erwartet uns. Unterwegs halten wir noch kurz am Strand bei Kekaha und sehen wie die Sonne im Meer versinkt.
 
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
 
In Lihue wollten wir im K-Mart eigentlich fertige Sandwiches für morgen kaufen. Leider gab es dort aber keine, so dass wir nur ein paar Spaghetti für $11,93 im Imbiss gegessen haben. Eingekauft haben wir dann schließlich doch wieder im Foodland. Um 20:30 Uhr sind wir endlich wieder im Hotel.
 
Waimea Canyon, Nualolo Trail - Nualolo Cliff Trail - Awaawapuhi Trail
169 km
Tag 9: Mittwoch, 23.09.2009
 
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Um 4:15 Uhr klingelt der Wecker. Immer schwerer fällt das frühe Aufstehen. Eine Dreiviertelstunde später sitzen wir im Auto und fahren zum Waimea Canyon. Es ist noch stockfinster, aber wenn wir zum Sonnenaufgang da sein wollen, müssen wir früh los. Um 6:20 Uhr sind wir am Waimea Canyon Lookout. Wir sind ganz alleine.
 
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Kurze Zeit später geht die Sonne über dem Canyonrand auf. Der Sonnenaufgang ist schön, aber nicht allzu spektakulär. Da die Sonne genau gegenüber aufgeht, strahlt sie nur die Felsen auf unserer Seite an. Bis sie auch die anderen Felswände erreicht, würde es etwas dauern. So lange wollen wir aber nicht warten und fahren deshalb schon bald weiter.
 
Um 7:30 Uhr stellen wir unser Auto beim Kokee Museum ab und rüsten uns für die Wanderung. Wir wollen die Trailkombination Nualolo Trail - Nualolo Cliff Trail - Awaawaphi Trail in Angriff nehmen. Insgesamt 9,7 Milen oder 15,6 km liegen vor uns. Wir sind gespannt was uns erwartet. Das Wetter ist sehr gut, die Sonne scheint. Um 7:40 Uhr stehen wir am Trailhead und laufen los.
 
 
 
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
 
Der Weg führt zunächst durch einen Wald. Im Schatten der Bäume ist es noch recht frisch, aber schon bald wird uns durch einen kleinen Anstieg wärmer. In den Weg hineinragende Blätter sind vom Morgentau noch ganz nass und geben uns eine ungewollte Erfrischung an den Beinen und Füßen. Nach 40 Minuten erreichen wir eine kleine Lichtung.
 
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
 
Immer weiter dringen wir Richtung Steilküste vor. Nach einiger Zeit lichtet sich der Wald und wir können schon die ersten Felsen der Steilküste erkennen. Die Sonne wird kräftiger und es gibt nur noch selten schattenspendene Bäume. Das Wandern wird spürbar anstrengender. Scheinbar sind wir auf dem Trail ganz alleine unterwegs. Wir haben noch keine anderen Wanderer getroffen.
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
 
Ab und zu müssen wir einige steilere Passagen bewältigen. Dies ist aber kein Problem, da meistens immer irgendwo eine Baumwurzel ist, an der man sich festhalten kann.
 
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
Nualolo Trail
 
Lolo Vista Point
Lolo Vista Point
Lolo Vista Point
Nach 3,4 Milen (5,5 km) haben wir um 9:50 Uhr den Abzweig zum Nualolo Cliff Trail erreicht. Wir wollen aber zunächst noch 0,4 Milen weiter bis zum Lolo Vista Point gehen. Dieses letzte Stück des Nualolo Trails ist wirklich sehenswert. Rechterhand geht es steil den Abhang hinunter. Leichtes Unbehagen macht sich bei Melanie breit. Es ist aber noch nicht ganz so schlimm, denn auf der linken Seite ist genügend Platz, um der Abbruchkante zu entgehen.
 
Um 10:00 Uhr haben wir es geschafft. Ein Geländer markiert das Ende des Nualolo Trails. Man kann noch etwas weiter um das Geländer herum gehen. Aber wie weit, das haben wir nicht ausprobiert. Wir ruhen uns etwas aus und essen eine Kleinigkeit. Dann machen wir unsere Fotos und Videoaufnahmen.
Nualolo Trailende
Nualolo Trailende
Nualolo Trailende
 
Der Ausblick ist atemberaubend. Direkt vor uns liegt das Nualolo Valley. Dahinter die anderen Klippen der Napali Coast. Man kann fast den Kee Beach, am anderen Ende der Steilküste, erkennen. Uns wird jetzt klar, dass dies das Valley ist, durch das wir gestern mit dem Hubschrauber geflogen sind. Pausenlos können wir das Geräusch der Helikopter hören und sehen wie sie durch das Valley fliegen.
 
Nualolo Valley
Nualolo Valley
Nualolo Valley
 
Nach einer Dreiviertelstunde Stunde gehen wir zurück zum Abzweig des Nualolo Cliff Trails. Das Wort Cliff verheißt in Melanies Ohren nichts Gutes. Nur widerwärtig folgt sie Marc.
 
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Wir haben gerade erst ein kurzes Stück des Nualolo Cliff Trails geschafft, da kommt ein Hinweisschild. Oh je, das bedeutet nichts Gutes. Melanie dreht sich der Magen um. Lass uns doch erst einmal um die Ecke gucken, es ist doch bestimmt nicht so schlimm, meint Marc. Nur unter starkem Protest geht es weiter.
 
Was wir dann sehen, verschlägt uns doch etwas die Sprache. Der Trail verengt sich sehr stark. Er ist nur noch wenige Fußbreiten breit. Direkt daneben geht es hinab, zwar nicht senkrecht, aber doch so, dass man bis zum Boden des Valleys sehen kann. Hinzu kommt, dass der Boden durch die vielen kleinen Geröllsteine sehr rutschig ist. Wir wollen doch aber nicht den ganzen Weg zurückgehen? Also los! Die ersten Meter sind noch nicht ganz so schlimm und wir können die Aussicht genießen.
 
Nualolo Valley
Nualolo Valley
Nualolo Valley
 
Doch dann kommt eine Stelle, an der nur zwei Fußbreiten neben die Felswand passen. Marc versucht Melanie zu beruhigen und schlägt vor, sich ganz nah entlang der Felswand zu bewegen und sich an ihr festzuhalten (guter Vorschlag, oder?). Beherzt greift Marc in die Felswand und hat sogleich ein gutes Stück von ihr in der Hand. Sie ist so porös, dass man sie quasi zerbröseln kann. Daher auch die vielen kleinen Geröllsteine.
Nualolo Cliff Trail - Der Trail verläuft links im Bild an der Felswand entlang.
Nualolo Cliff Trail - Der Trail verläuft links im Bild an der Felswand entlang
Nualolo Cliff Trail - Der Trail verläuft links im Bild an der Felswand entlang.
 
Melanies Beine werden butterweich. Es geht weder vor noch zurück. Am liebsten möchte sie sich hinsetzen und weinen. Das geht aber nicht, denn es ist kein Platz zum Sitzen da. Mit gutem Zureden schaffen wir es dann aber doch, gemeinsam dieses schwierige Trailstück zu meistern. Doch halt! Melanie hat Marcs ganze Aufmerksamkeit beansprucht, so dass gar keine Fotos gemacht wurden. Also geht Marc noch einmal zurück und erledigt dieses Versäumnis.
 
Nachdem Marc zurück ist, schnaufen wir beide erst einmal gemeinsam durch. Selbst Marc meint, dass dieses Trailstück nicht ganz ohne ist. Mit einigen Wochen Abstand kann man im Nachhinein zwar sagen, dass es ein ganz besonderes aufregendes Erlebnis war und im Endeffekt doch gar nicht so schlimm. Aber wenn man vor Ort ist und nicht weiß, was hinter der nächsten Ecke auf einen zukommt, ist das anders.
 
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Melanie hofft inständig, dass dies das schlimmste Trailstück gewesen ist. Um es vorwegzunehmen, es war das heikelste Stück. Auf dem Bild links sieht man die schwierige Passage an der Felswand. Der Trail verläuft in der Mitte des Bildes. Eigentlich doch gar nicht so schlimm, oder? Dennoch würden wir diesen Abschnitt bei Regen nicht gehen wollen.
 
Bei Melanie hat sich die Anspannung etwas gelöst, so dass wir gut vorankommen. Der Trail führt immer weiter entlang der Abbruchkante. Rechts ist aber immer genügend Platz. 20 Minuten nach der schwierigen Situation am Kliff, müssen wir uns durch meterhohes Gras und Gestrüpp schlagen. Da die Klippen weit genug entfernt sind und wir nicht so stark aufpassen müssen, nutzt Marc die Gelegenheit und überprüft am GPS-PDA die selbstkalibrierten topografischen Karten des USGS.
 
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
Nualolo Cliff Trail
 
Das restliche Stück des Nualolo Cliff Trails ist unproblematisch. Die Aussichten sind nicht mehr ganz so spektakülar, da wir teilweise wieder durch den Wald gehen. Um 12:35 Uhr erreichen wird die Kreuzung mit dem Awaawapuhi Trail und sind 10 Minuten später an dessen Trailende beim Lookout.
 
Beim linken Aussichtspunkt des Awaawapuhi Vista Points kann man in das Nualolo Valley sehen. Beim rechten Aussichtspunkt sieht man in das daneben liegende, etwas kleinere, Valley.
 
Blick vom Awaawapuhi Vista Point
Blick vom Awaawapuhi Vista Point
Blick vom Awaawapuhi Vista Point
 
Die Aussichten sind zwar auch fantastisch, aber wir sind der Meinung, der Blick vom Lolo Vista Point ist noch etwas spektakulärer. Kann sein, dass wir auch falsch liegen, denn man könnte beim linken Aussichtspunkt, noch etwas weiter nach vorne gehen. Vielleicht wäre von dort die Sicht in das Valley noch besser gewesen. Allerdings meinte ein Hiker, der anscheinend schon da war, man müsste da aufpassen. Somit lassen wir das lieber, denn wir hatten heute schon reichlich Nervenkitzel.
Awaawapuhi Vista Point - Blick in das Nualolo Valley
Awaawapuhi Vista Point - Blick in das Nualolo Valley
Awaawapuhi Vista Point - Blick in das Nualolo Valley
 
Nach einer halben Stunde machen wir uns um 13:20 Uhr auf den Rückweg. Über den Awaawapuhi Trail soll es zurück zur Kokee Road gehen. Das sind 2,8 Meilen (4,5 km) bergauf. Vom Trailhead müssen wir dann noch weitere 2,9 km zu unserem Auto beim Kokee Museum laufen. Ufff.
 
Der Weg führt überwiegend durch den Wald. Spektakuläre Aussichten auf die Steilküste gibt es keine mehr. Knapp zwei Stunden lang quälen wir uns den Trail bergauf.
 
Awaawapuhi Trail
Awaawapuhi Trail
Awaawapuhi Trail
Awaawapuhi Trail
Awaawapuhi Trail
Awaawapuhi Trail
Awaawapuhi Trail
 
Um 15:10 Uhr erreichen wir den Trailhead des Awaawapuhi Trails an der Kokee Road. Nun steht uns noch der Rückweg zum Auto auf dem Parkplatz des Kokee Museum bevor. Wir sind gerade ein Stück losgelaufen als ein Auto anhält. Ein nettes Pärchen aus London fragt uns, ob sie uns mitnehmen können. Dankbar nehmen wir das Angebot an. Kurze Zeit später sind wir wieder zurück beim Auto. Wir sind froh, dass wir die 2,9 km Fußweg gespart haben. Die Wanderung war anstrengend, aber echt klasse. Müssten wir zwischen dem Awaawapuhi Trail und dem Nualolo Trail wählen, würden wir den Nualolo Trail mit Lolo Vista Point nehmen.
 
Kalalau Vallay
Kalalau Vallay
Kalalau Vallay
Noch ein letztes Mal fahren wir zum Puu O Kila Lookout. Doch das Kalalau Valley ist erneut in den Wolken versunken. Gerne wären wir noch länger auf Kauai geblieben, um weitere Trails an der Napali Coast und im Waimea Canyon zu unternehmen. Besonders würden wir gerne irgendwann einmal den kompletten Kalalau Trail laufen.
 
Um 16:00 Uhr beginnen wir die Rückfahrt. Abendessen gibt es bei Burger King für $14,46. Gegen 18:45 Uhr sind wir zurück im Hotel. Wir müssen schon wieder Koffer packen. Morgen geht es nach Big Island.
 
Flug nach Big Island, Wailuku River State Park, Onomea Scenic Drive, Akaka Falls, Sonnenuntergang Mauna Kea
233 km
Tag 10: Donnerstag, 24.09.2009
 
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Nach dem Aufstehen um 5:45 Uhr packen wir die restlichen Sachen in unsere Koffer und checken aus. Wir bezahlen $11,40 für die Benutzung des Safes und die unzähligen Telefonversuche mit Interisland Helicopters. Gegen 7:00 Uhr fahren wir vom Hotel los. Die 11 Meilen bis zum Flughafen haben wir schnell hinter uns gebracht. Nach der Abgabe des Mietwagens fährt uns der Alamoshuttle zum Terminal. Für den Flug nach Honolulu und den Weiterflug nach Hilo erhalten wir wiederum die Plätze 18 A und B auf der linken Seite.
 
Pünktlich um 8:40 Uhr starten wir in Lihue. 30 Minuten später landen wir zum Umsteigen in Honolulu. Beim Landeanflug haben wir eine schöne Sicht auf die gesamte Westküste Oahus.
 
Westküste Oahu
Westküste Oahu
Westküste Oahu
Westküste Oahu
Westküste Oahu
Westküste Oahu
Westküste Oahu
 
Kurz vor der Landung überfliegen wir Pearl Harbour.
 
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
Pearl Harbour
 
Das Umsteigen in Honolulu klappt problemlos. Wir verlassen das Flugzeug und warten ein paar Gates weiter auf unseren Weiterflug nach Hilo. Nach 15 Minuten Wartezeit können wir einsteigen. Allerdings gestaltet sich das etwas schwierig. Eine Schulkasse steht vor uns in der Warteschlange. Das Flugzeug hat nur einen Mittelgang und der wird durch die Kinder blockiert. Es wird schier endlos diskutiert, wer mit wem wo sitzen möchte. Niemand der Begleitpersonen oder des Flugpersonals fühlt sich dafür zuständig, diesem Problem etwas schneller Herr zu werden. Schließlich erreichen wir aber doch irgendwann unsere Stammplätze 18 A und B. Wir starten natürlich mit Verspätung Richtung Hilo. Von den Sitzplätzen auf der linken Seite des Flugzeuges haben wir eine fantastische Sicht auf Honololu und Waikiki.
 
Honolulu, Waikiki, Diamond Head
Honolulu, Waikiki, Diamond Head
Honolulu, Waikiki, Diamond Head
 
Hanauma Bay, Kokohead Crater, Sandy Beach, Löwenkopf
Hanauma Bay, Kokohead Crater, Sandy Beach, Löwenkopf
Hanauma Bay, Kokohead Crater, Sandy Beach, Löwenkopf
 
Haleakala
Haleakala
Haleakala
Wir überfliegen Molokai und sehen schon kurz danach den Haleakala auf Maui. Danach gibt es auch der linken Seite nicht mehr viel zu sehen. Beim Landeanflug auf Hilo hätte man auf der rechten Seite den Mauna Kea gesehen. Um 10:50 Uhr landen wir in Hilo. Nachdem wir unsere Koffer erhalten haben, holen wir unseren Mietwagen ab. Wir brauchen nur die Straße vor dem Terminal überqueren. Bei Alamo bekommen wir unseren SUV, einen Chevrolet Equinox.
 
Mit dem Auto fahren wir sogleich zu unserem Hotel Castle Hilo Hawaiian am Banyan Drive. Wir können schon einchecken. Die Dame an der Rezeption fragen wir, ob sie für uns als Honeymooner etwas Besonderes hätte. Sie macht uns ein Angebot. Für $10 extra pro Tag könnten wir ein Zimmer in der obersten Etage, mit Blick auf die Hilo Bay bekommen. Das ist genau das, was wir befürchtet haben, wir hätten sonst nämlich ein Zimmer zur anderen Seite bekommen. Nicht mal als Honeymooner gibt es noch was umsonst. Wir willigen ein, denn der Blick über die Bucht mit dem Mauna Kea im Hintergrund soll ja sehr schön sein.
 
Hilo Bay
Hilo Bay
Hilo Bay
 
Gegen 13:00 Uhr begeben wir uns auf die Suche nach einem Supermarkt. Wir fahren ein wenig durch Hilos Zentrum und kaufen schließlich bei Sack N Save in der Kinoole Street für $19,44 ein.
 
Nachdem wir uns mit Proviant für den Tag eingedeckt haben, fahren wir über die Waianuenue Avenue weiter zum Wailuku River State Park. Als erstes halten wir bei den Rainbow Falls. "Meine Güte, ist das eine hohe Luftfeuchtigkeit hier." Äußerst ungern steigen wir aus dem klimatisierten Auto aus. Zum Glück ist es vom Parkplatz nur ein kurzer Weg bis zur Aussicht auf den Wasserfall.
Rainbow Falls
Rainbow Falls
Rainbow Falls
 
Wir fahren die Waianuenue Avenue noch ein Stück weiter hinauf. Nach kurzer Zeit kommen die Boiling Pots und die Peepee Falls. Da nicht gerade viel Wasser fließt, klettert Marc bis zum Flussbett hinunter.
 
Boiling Pots
Boiling Pots
Boiling Pots
Peepee Falls
Peepee Falls
Peepee Falls
 
Um 14:30 Uhr verlassen wir den Wailuku River State Park und fahren wieder Richtung Küste. Über die Hawaiian Belt Road (19) erreichen wir 8 Kilometer nördlich von Hilo den Onomea Scenic Drive.
 
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
Onomea Scenic Drive
 
Nach 5 Kilometern trifft der Scenic Drive wieder auf den Highway 19. Diesen fahren wir dann noch 7 Kilometer weiter bis wir nach links zu den Akaka Falls abbiegen. Um 15:15 Uhr stellen wir unser Auto auf dem Parkplatz ab und beginnen den 650 Meter langen Loop durch den Park. Wir gehen den Rundweg linksherum, damit wir das Highlight, die Akaka Falls, erst zum Schluss sehen.
 
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
Akaka Falls State Park
 
Akaka Falls
Akaka Falls
Akaka Falls
Auf dem befestigten Weg kommt man an schönen Pflanzen und Blüten vorbei. So richtig genießen können wir es aber nicht, denn nach zwei Drittel des Weges fängt es richtig an zu regnen. Mit den elektronischen Geräten unter dem T-Shirt sprinten wir zum Auto zurück. Eine etwas ältere Dame versucht verzweifelt ihre zum Verkauf stehenden, selbstgemalten(?) Bilder zu retten.
 
Um 16:15 Uhr verlassen wir den Akaka Falls State Park. Nun heißt es Gas geben. Wir wollen den Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea erleben. Wir hatten gelesen, dass man ungefähr 1,5 Stunden von Hilo bis auf den Gipfel braucht. Das könnte also knapp werden. Zügig fahren wir die Saddle Road entlang bis wir nach ca. 45 km am Abzweig zur Mauna Kea Observatory Access Road angelangt sind. Von Hilo kommend ist die Saddle Road ohne Probleme zu befahren. Die letzten Kilometer bis zum Abzweig sind so gut ausgebaut, dass wir 55 Meilen pro Stunde fahren dürfen. Um 17:15 Uhr erreichen wir den Abzweig. Wir sind jetzt schon ca. 2000 Meter hoch. Von hier müssen wir noch 10 Kilometer bis zum Visitor Center weiter fahren. Nach 10 Minuten haben wir weitere 800 Höhenmeter überwunden und stellen unser Auto um 17:30 Uhr auf dem Parkplatz des Visitor Centers ab. Alle organisierten Touren sind schon da.
 
Durch die Höhe ist es erheblich kühler geworden. Wir ziehen uns Hose, Pullover und Jacke an. Danach schauen wir uns noch ein wenig im Visitor Center um. Viel Zeit zum Akklimatisieren haben wir jedoch nicht, denn es ist schon 17:45 Uhr. Wir nutzen eine Lücke zwischen zwei Bussen der organisierten Touren und beginnen die Fahrt auf dem 12 Kilometer langen letzten Teilstück. Etwas mulmig ist uns schon zu mute. Wir haben viel über dieses letzte Stück gehört und gelesen, nun werden wir es selbst erleben.
 
Zunächst geht es auf einer Schotterpiste bergaufwärts. Sie ist zwar steil und staubig aber breit genug für zwei Fahrzeuge. Unser SUV hat keine Probleme die Steigung zu bewältigen. Nachdem wir auf dem ersten Stück das Sonnenlicht im Rücken hatten, steht nach einer Kehre die Sonne genau in Verlängerung der Straße. Sie blendet so dermaßen, dass Marc anhalten muss, um nicht versehentlich in einer Kurve zu weit an den Abhang oder in den Gegenverkehr zu fahren.
Mauna Kea Observatory Access Road
Mauna Kea Observatory Access Road
Mauna Kea Observatory Access Road
 
Mit langsamen Vortasten meistern wir diese heikle Situation. Wir sind aber so angespannt, dass wir auf der weiteren Fahrt vergessen irgendwelche Fotos zu machen. Im Nachhinein haben wir auf einer Website auch den Hinweis gefunden, dass man möglichst nicht in der Stunde vor Sonnenuntergang hinauf fahren sollte. Dies können wir nun durchaus bestätigen. Etwa 5 Kilometer vor dem Gipfel ist die Straße wieder geteert. Davor wird die Piste aber noch einmal etwas holpriger. Ab und zu blinkt die Traktionskontrollleuchte unseres SUVs auf.
 
Um 18:10 Uhr sind wir schließlich am Gipfel und haben weitere 1400 Höhenmeter überwunden. Es wird höchste Zeit, denn die Sonne steht schon sehr tief. Wir haben keine Zeit uns an die Höhe zu gewöhnen. Es weht ein eisiger Wind, so dass wir unsere Handschuhe anziehen. Dann sehen wir wie die Sonne untergeht.
 
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
 
Sofort nach dem Sonnenuntergang wird es noch kälter. Durch den eisigen Wind fangen die Augen immer mehr zu tränen an, so dass das Fotografieren zunehmend schwieriger wird.
 
Mauna Loa
Mauna Loa
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
 
Um 18:45 Uhr fahren wir wieder hinab. Beim Visitor Center halten wir noch einmal an. Draußen sind jetzt einige Teleskope aufgebaut, durch die jeder hindurchgucken kann. Ein Wissenschaftler hält einen kleinen Vortrag. Wir bleiben aber nicht lange, da wir ja sowieso noch einmal hierherkommen werden. Gegen 19:30 Uhr beginnen wir die Rückfahrt nach Hilo.
 
Abendessen gibt es bei Jack in the Box für $17,16. Unseren Großeinkauf erledigen wir für $85,89 im KTA Superstore. Dabei fällt uns auf, dass dieser Einkauf hauptsächlich aus Genussmitteln für die kommende Woche besteht. Im Walmart findet Marc nun auch eine externe Festplatte, die ihm zusagt. Endlich können wir von den Fotos und Videos wieder eine Sicherungskopie anlegen. Gegen 22:00 Uhr sind wir total kaputt zurück im Hotel. Wir gönnen uns noch einen Internetanschluss für das Hotelzimmer ($39,95 für 7 Tage). Dann ist für heute Feierabend.
 
Volcanoes Nationalpark, Kilauea Iki Trail, Lava Viewing Area
201 km
Tag 11: Freitag, 25.09.2009
 
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Der Wecker klingelt heute um 6:00 Uhr. Der Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes. Es regnet in Strömen. Wir frühstücken unsere Frosties auf unserem überdachten Balkon. Durch eine Wolkenlücke sieht man, wie der Mauna Kea von der Sonne angestrahlt wird. Mit bloßem Auge kann man die Observatorien auf dem Gipfel erkennen.
 
Mauna Kea
Mauna Kea
Mauna Kea
Observatorien auf dem Mauna Kea
Observatorien auf dem Mauna Kea
Observatorien auf dem Mauna Kea
 
Nachdem wir uns für den Tag gerüstet haben, fahren wir um 8:00 Uhr zum Flughafen. Wir wollen bei Tropical Helicopters einen Hubschrauberrundflug mit Doors-Off buchen. Die junge Dame am Schalter bietet uns einige Termine an. Wir fragen wie wohl die Wetteraussichten für die nächsten Tage sein werden. Sie antwortet: "Well, it rains every day in Hilo". Wir entscheiden uns schließlich für Sonntag um 8:30 Uhr.
 
Zurück beim Auto überlegen wir, was wir bei dem schlechten Wetter heute unternehmen sollen. Wir beschließen in den Volcanoes Nationalpark zu fahren, vielleicht ist dort ja besseres Wetter. Für die 45 Kilometer auf dem Highway 11 brauchen wir ca. 45 Minuten. Am Eingang des Nationalparks bezahlen wir $10 Eintritt für 7 Tage. Das Wetter hat sich leider nicht gebessert. Es regnet immer noch und die Sicht ist sehr schlecht.
 
Unser erster Anlaufpunkt ist das Visitor Center. Wir schauen uns ein wenig um. Ein Hilfsranger spricht uns an und gibt uns einige Informationen über aktuelle Filme, Führungen und Trails. Auf die Frage, ob wir Hiker sind und welchen Trail wir machen wollen, sagen wir, dass wir an irgendeinem Tag gerne den Napau Crater Trail, mindestens bis zum Makaopuhi Crater, laufen wollen. Der Ranger macht irgendwie den Eindruck, als ob er uns nicht ganz ernst nimmt und meint, wir sollten doch lieber den Kilauea Iki Trail laufen. Wenn der wüsste wie gut wir informiert sind und über alles Bescheid wissen. Also lassen wir ihn mal in dem Glauben, dass er uns etwas Neues erzählt hat. Kurze Zeit später spricht er uns noch einmal an. Wenn wir wirklich den Trail machen wollen, würde uns der Ranger ein Permit ausstellen. Ja, ja, wissen wir doch.
 
An dieser Stelle ist es Zeit, einmal zu erklären woher wir alle unsere Informationen haben. Die erste Wissensquelle für Hawaiireisende ist die Homepage von Angie. Dort gibt es Reiseberichte, Informationen zu Trails, Fotogalerien und Neuigkeiten. Fragen werden von Angie im Forum usa-reise.de innerhalb kürzester Zeit umfangreich beantwortet. Insgesamt müssen wir sagen, die Vorbereitung auf unsere Reise war noch nie so intensiv und umfangreich wie bei unserem jetzigen Urlaub.
 
Um 10:30 Uhr schauen wir uns im Visitor Center einen 15-minütigen Film über die aktuelle Eruption an. Danach fahren wir den Crater Rim Drive Richtung Jagger Museum. Bei den Steam Vents versickert Regenwasser und wird durch heißes Gestein verdampft. Wir können den Dampf jedoch kaum vom Nieselregen unterscheiden. Als wir aus dem Auto aussteigen wollen, fängt es auch wieder stärker an zu regnen. Deshalb fahren wir zum Jagger Museum weiter.
 
Nachdem wir uns im Jagger Museum etwas umgesehen haben, hört es auf zu regnen und von der Aussichtsterrasse können wir auf die Kilauea Caldera mit dem Halemaumau Crater blicken. Zwar ist es immer noch ziemlich trüb, aber immerhin hat sich der Nebel etwas gelichtet.
 
Kilauea Caldera mit Halemaumau Crater
Kilauea Caldera mit Halemaumau Crater
Kilauea Caldera mit Halemaumau Crater
 
Leider ist eine Umrundung der Kilauea Caldera auf dem Crater Rim Drive seit März 2008 nicht mehr möglich, da der im obigen Bild zu sehende neue Vent des Halemaumau Craters direkt neben der Straße liegt. Gegen 12:00 Uhr fahren wir vom Jagger Museum somit wieder zurück Richtung Parkeinfahrt.
 
Kurz vor der Parkeinfahrt biegen wir rechts in Richtung Chain of Craters Road ab. Beim Kilauea Iki Overlook halten wir an. Dicke Nebelschwaden ziehen durch den Krater. Wir können uns nicht recht entschließen, den Kilauea Iki Trail anzugehen. Nach einigen Überlegungen, was wir stattdessen machen würden, laufen wir doch los.
 
 
 
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Wir laufen den Rundkurs linksherum. Der Trail verläuft zunächst am Kraterrand entlang. Inzwischen fängt es wieder an zu regnen. Nicht umsonst heißt der Regenwald Regenwald, aber bitte doch nicht heute. Unsere Stimmung verschlechtert sich etwas, da es überhaupt nicht so aussieht, als ob es heute noch einmal besser wird. Wie sagte doch der Hilfsranger im Visitor Center: "The weather changes all the day".
 
Nach ca. 1,7 km geht es am gegenüberliegenden Ende des Kraters hinunter zum Kraterboden.
 
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
 
Der Trail führt ca. 2 Kilometer quer durch den Krater. Überall sieht man erstarrte Lava. Pflanzen sind schon aus einigen Spalten herausgewachsen. An einigen Stellen tritt Dampf heraus. Der letzte Ausbruch des Kilauea Iki war im Jahr 1959. Inzwischen werden wir von einer typischen japanischen(?) Reisegruppe verfolgt. Das typisch laute, nennen wir es einmal Gehabe, ist bereits einige hundert Meter hinter uns zu hören. Da wir nicht wollen, dass diese Geräusche mit auf unserem Video sind, lassen wir uns von ihnen überholen. Bei deren Geschwindigkeit dauert es auch nicht lange, bis sie vorbei sind.
 
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
Kilauea Iki Trail
 
Am anderen Ende des Kraters geht es wieder zum Kraterrand hinauf. Hier treffen wir auf ein Pärchen, welches wir schon auf dem Kalalau Trail auf Kauai getroffen haben. Irgendwie ist das komisch. Bei wildfremden Amerikanern wird man durch deren offene Art ja regelrecht zwangsweise in ein Gespräch verwickelt. Bei Touristen, die die gleiche Sprache sprechen, will aber einfach keine Konversation zu Stande kommen. Das kann aber vielleicht auch an uns liegen.
 
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
 
Der Aufstieg zum Kraterrand endet bei der Thurston Lava Tube. An der Straße stehen schon etliche Reisebusse. Es gelingt uns aber dennoch eine Lücke zwischen zwei Reisegruppen abzupassen, um ein Foto zu schießen.
 
Thurston Lava Tube
Thurston Lava Tube
Thurston Lava Tube
Thurston Lava Tube
Thurston Lava Tube
Thurston Lava Tube
 
Zurück bis zum Kilauea Iki Overlook ist es nur noch ein kurzes Stück entlang des Kraterrandes. Um 15:10 Uhr sind wir nach 2,5 Stunden wieder bei unserem Auto. Inzwischen ist auch der Dunst weniger geworden und man kann von hier die Rauchwolke vom Halemaumau Crater sehen.
 
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
 
Nachdem wir uns etwas erholt haben, beschließen wir, heute noch nach Kalapana zur Lava Viewing Area zu fahren. Leider muss man dafür ein ganzes Stück Richtung Hilo zurückfahren, um dann auf dem Highway 130 abzubiegen. Insgesamt beträgt die Strecke vom Volcanoes Nationalpark zur Lava Viewing Area ca. 70 Kilometer. Zwischendurch machen wir in Pohoa beim Einkaufszentrum eine kleine Pause. Eigentlich wollen wir hier noch etwas einkaufen und tanken. Aber das ganze Einkaufszentrum hat Stromausfall. Alle Geschäfte haben vorübergehend geschlossen, auch die Tankstelle. Na ja, der Tank ist noch voll genug. Um 17:15 Uhr stehen wir auf dem Parkplatz der Viewing Area. Alle Autos werden angewiesen rückwärts einzuparken. Dieses vermeidet, dass sich beim Wegfahren ein Stau bildet. Jedenfalls ein bisschen.
 
Vom Parkplatz führt ein ca. 1 Kilometer langer, mit Leuchtstreifen markierter, Weg über erkaltete Lava bis zur Viewing Area. Es empfiehlt sich festes Schuhwerk anzuziehen. Wir haben aber auch Leute mit Flip Flops gesehen. In der Ferne kann man schon die Dampfwolke erkennen.
 
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
 
Nach 20 Minuten haben wir die Viewing Area erreicht. Es ist noch nicht viel los, so dass wir eine gute Sicht haben. Auch das Stativ hat einen guten Platz. Wir haben kaum alles aufgebaut, da fängt es wieder dermaßen an zu regnen, dass wir alles wieder abbauen müssen. Zum Glück haben wir unsere Regenjacken dabei. Es regnet aber so stark, dass wir die Rücksäcke mit Plastiktüten schützen müssen. An ein fotografieren mit Teleobjektiv ist nicht zu denken. Lediglich ein paar Filmaufnahmen mit dem von einer Plastiktüte geschützten Camcorder sind möglich.
 
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
Lava Viewing Area
 
Bei Einbruch der Dunkelheit erfolgt per Megafon eine Durchsage. Alle Personen, die keine Taschenlampe dabei haben, müssen jetzt gehen. Außerdem müssen jetzt alle Stative abgebaut werden. Ob sich alle daran halten? Um 18:45 Uhr haben wir die Schnauze voll. Unsere Schuhe sind klitschnass und wir beginnen zu frieren. Wir gehen zurück zum Auto. Unsere LED-Taschenlampe leistet nun gute Dienste. Hell erleuchtet sie unseren Rückweg. Die zweite Taschenlampe, die wir noch am Parkplatz für $5 gekauft haben, leuchtet dagegen eher wie ein Feuerzeug. Generell muss man schon sagen, dass es vorteilhaft ist, wenn jede Person eine Taschenlampe hat.
 
Beim Parkplatz sind wir so begossen, dass wir nicht einmal mehr Lust haben, uns die schönen Bilder anzusehen, die an einem der Stände verkauft werden. Um 19:15 Uhr fahren wir zurück Richtung Hilo. Der Tag hätte besser enden können. In Hilo essen für bei Taco Bell für $16,00. Um 20:45 Uhr sind wir zurück im Hotel.
 
Laupahoehoe Park, Waipio Valley, Pololu Valley, Saddle Road
333 km
Tag 12: Samstag, 26.09.2009
 
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Kreuzfahrtschiff
Kreuzfahrtschiff
Kreuzfahrtschiff
Wieder klingelt der Wecker um 6:00 Uhr. Wir sind noch sooooo müde. Nur schwer können wir uns überwinden aufzustehen. Beim Frühstücken sehen wir, wie ein Kreuzfahrtschiff in den Hafen von Hilo einfährt. Erst gegen 8:00 Uhr sind wir mit Sachen packen fertig. Bevor wir losfahren, buchen wir noch bei Lava Ocean Adventures für übermorgen die Sunrise Tour.
 
Über die Hawaiian Belt Road fahren wir Richtung Norden. Nach ca. 40 km biegen wir rechts in die Laupahoehoe Point Road ab. Die schmale Straße führt vom Highway zwei Kilometer hinunter zum Laupahoehoe Park. Ein Hinweisschild weist darauf hin, dass wir uns nun in einer Tsunami Evacuation Area befinden. Am Picknicktisch genehmigen wir uns ein Sandwich und trinken reichlich Cola, denn wir werden irgendwie gar nicht richtig wach.
 
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
 
Am 01. April 1946 traf ein Tsunami hier auf die Küste. Ein Gedenkstein erinnert an die 24 Opfer. Unter den Toten befanden sich viele Kinder. Eine Schulklasse hatte gerade Pause, so dass sich viele Schulkinder im Freien aufhielten. Wäre der Tsunami 15 Minuten später gekommen, hätten vielleicht mehr Schüler überlebt.
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
Laupahoehoe Park
 
Waipio Valley
Waipio Valley
Waipio Valley
Gegen 10:00 Uhr fahren wir weiter. Bei Honokaa biegen wir vom Highway 19 auf die Waipio Road ab. Nach 15 Kilometern halten wir um 10:40 Uhr beim Waipio Valley Lookout. Die Fahrt in das Valley ist nur mit 4x4 Allrad erlaubt. Ein SUV mit AWD ist nicht ausreichend. Man kann auch hinunterlaufen, aber das wollten wir uns nicht antun.
 
20 Minuten später fahren wir weiter. Wir folgen dem Schild Visitor Center und biegen in die Kukuihaele Road ein. Im Visitor Center gibt es für uns einen wohlschmeckenden Kona-Kaffee gegen die immer noch vorhandene Müdigkeit und ein Eis. Danach fahren wir zurück auf den Highway 19. Etwa 25 km später fahren wir durch Waimea hindurch. Wir fahren nicht geradeaus auf den Highway 190 weiter, sondern bleiben rechter Hand auf dem Highway 19. Kurz danach wechseln wir auf die Kohala Mountain Road (250) Richtung Norden.
 
Blick von den Kohala Mountains zum Mauna Kea
Blick von den Kohala Mountains zum Mauna Kea
Blick von den Kohala Mountains zum Mauna Kea
 
Die Fahrt geht stetig bergauf. Je weiter wir nach Norden kommen, desto grüner wird die anfänglich karge Landschaft. Nach 35 km erreichen wir Hawi. Der Highway 270 führt uns durch Kapaau. Hier steht die Originalstatue von Kamehamea I.
Kamehamea I.
Kamehamea I.
Kamehamea I.
 
Gegen 13:20 Uhr erreichen wir am Pololu Valley Lookout das Ende des Highway 270. Wir stellen unser Auto auf dem Parkplatz ab und rüsten uns für die Wanderung in das Tal.
 
 
 
Pololu Valley
Pololu Valley
Pololu Valley
 
Der etwas steile Trail führt in Serpentinen hinunter ins Tal. Dabei ergeben sich ab und zu immer wieder schöne Blicke auf die Küste. Warnschilder weisen darauf hin, dass man sich den Klippen nicht zu sehr nähern soll, da sie abbruchgefährdet ist.
 
Pololu Beach
Pololu Beach
Pololu Beach
 Pololu Trail
Pololu Trail
Pololu Trail
 
Nach 15 Minuten stehen wir an einem schwarzsandigen Strand. Es ist sehr windig. Die Brandung ist ziemlich stark. Baden wäre für uns undenkbar. Im Nu sind Fotoapparat und Videokamera mit einer feinen sandigen Schicht überzogen.
 
Pololu Beach
Pololu Beach
Pololu Beach
Pololu Beach
Pololu Beach
Pololu Beach
Pololu Beach
 
Wir bleiben 20 Minuten und machen uns dann auf den Rückweg. Nach weiteren 20 Minuten haben wir den Aufstieg geschafft. Wir sind um 14:30 Uhr zurück beim Auto und beginnen die Rückfahrt.
 
Regenbogen
Regenbogen
Regenbogen
Um 15:40 Uhr erreichen wir Waimea. Wir biegen rechts auf den Highway 190. Über die Saddle Road wollen wir zurück Richtung Hilo fahren. Am Highway 190 liegt die größte Ranch der USA. Sie hat sogar ein eigenes Visitor Center. Für eine Besichtigung haben wir jetzt aber keine Zeit und Lust mehr, so dass wir Richtung Regenbogen weiterfahren.
 
Um 16:00 Uhr biegen wir auf die Saddle Road ein. Wir sind gerade ein kleines Stück gefahren, als sich der Verkehr staut. Ein Stau auf der Saddle Road? Der Grund ist eine Militärkolonne. Sie blockiert den Verkehr, so dass wir nur langsam vorankommen. Durch dieses geringe Tempo merken wir den schlechten Zustand der Strecke gar nicht. 20 Kilometer müssen wir dem Konvoi hinterherfahren. Erst kurz vor Beginn des neuen Streckenabschnitts der Saddle Road biegt die Kolonne in das Militärgebiet ab.
Saddle Road
Saddle Road
Saddle Road
 
Die folgenden 13 Kilometer fahren wir auf einem ganz neuen Abschnitt der Saddle Road. Die Strecke führt nun nördlich des Bradshaw Army Fields entlang und nicht mehr südlich. Den Rest der Strecke, ab dem Abzweig zur Mauna Kea Access Road, kennen wir schon, so dass uns keine Überraschungen mehr begegnen. Gegen 17:00 Uhr erreichen wir Hilo. Nach dem üblichen Lebensmitteleinkauf ($29,15) fahren wir zum Hotel. Da wir noch nichts gegessen haben, überlegen wir, ob wir vielleicht auf dem KWXX Hoolaulea Event etwas für uns finden würden. Wir fahren mit dem Auto ein kurzes Stück Richtung Downtown Hilo und laufen den restlichen Weg. Auf drei Bühnen treten Musiker auf und es gibt zahlreiche Stände mit Speisen sowie Getränken. So richtig finden wir aber nichts Essbares für uns, so dass wir uns schließlich bei Pizza Hut eine XXL Pizza ($11,45) mit zum Hotel nehmen.
 
Hubschrauberrundflug, Coconut Island, Hawaiian Tropical Garden, Mauna Kea
183 km
Tag 13: Sonntag, 27.09.2009
 
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Obwohl wir gestern schon vor 22:00 Uhr geschlafen haben, kommen wir heute morgen nur schwer aus dem Bett. Nach einem sehr flüchtigen Frühstück, fahren wir um 7:00 Uhr zu Tropical Helicopters am Flughafen Hilo. Dort bezahlen wir $406,60 für unseren Doors-Off Helirundflug und warten auf unseren Abflug.
 
Im Warteraum sitzen schon zwei weitere Personen, die mit uns fliegen werden. Leider sind die beiden etwas stabiler gebaut, so dass wir befürchten, auf Grund der Gewichtsverteilung vorne neben dem Piloten sitzen müssen. Um 8:15 Uhr werden wir von einem Angestellten über die Sicherheitsvorkehrungen und -maßnahmen eingewiesen. Er weist uns darauf hin, dass Gegenstände ohne Türen leicht herausfallen können und damit unwiederbringlich verloren sind. Danach verteilt er die Sitzplätze. Wie vermutet sitzt Melanie in der Mitte neben dem Piloten, Marc rechts an der Seite.
 
Tropical Island Helikopter
Tropical Island Helikopter
Tropical Island Helikopter
Dann geht es los. Das Personal weist uns unsere Plätze zu und hilft uns beim Anschnallen. Melanie sitzt eingefärcht zwischen dem Piloten und Marc und kann sich kaum bewegen. Marc ist doch etwas erstaunt, dass man so dicht an der nicht vorhandenen Tür sitzt. Unser Pilot heißt Jesse. Er ist sehr nett, redet aber leider viel zu schnell für uns, so dass wir Schwierigkeiten haben, ihn über Funk zu verstehen.
 
Wir fliegen zunächst in südlicher Richtung zum Volcanoes Nationalpark. Leider ist das Wetter erneut sehr bescheiden. Wie war das noch? It rains every day in Hilo. Wie wahr, wie wahr. Der Wind zurrt an Marcs rechter Schulter. Es ist unmöglich den Fotoapparat ruhig zu halten.
 
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
 
Über bewohntes Gebiet und dichten Wald fliegen wir 10 Minuten lang, dann sehen wir zum ersten Mal wie sich inzwischen erkaltete Lava den Weg durch den Wald gebahnt hat.
 
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
Hubschrauberrundflug
 
Nach weiteren 5 Minuten haben wir Kalapana erreicht. Der Ort wurde 1990 von einem Lavafluss begraben. In einigen Häusern wohnen aber immer noch Menschen. Auf dem Foto sieht man links die Straße, die durch den ehemaligen Lavafluss zum Parkplatz der jetzigen Lava Viewing Area führt. Der Fußweg zur Lava Viewing Area führt über die erkaltete Lava im Vordergrund des Fotos in Richtung Meer.
Kalapana
Kalapana
Kalapana
 
Wir kreisen mit dem Hubschrauber 2,5 Minuten über der Stelle, an der die Lava ins Meer fließt. Melanie hat es schwer vom Platz in der Mitte über die Kante hinunter zu sehen. Zum einen ist natürlich der Gurt sehr gut festgezurrt, zum anderen ist einfach kein Platz zum herüberlehnen da. Links sitzt der Pilot. Rechts versucht Marc verzweifelt und wenig erfolgreich den Fotoapparat ruhig zu halten. Vernünftiges Filmen mit dem Camcorder ist für Melanie somit fast unmöglich.
 
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
Lavafluss bei Kalapana
 
Nach ein paar Umkreisungen fliegen wir mit einem letzten Blick auf die Lavaküste weiter landeinwärts. Hhhhmm, irgendwie haben wir das Gefühl, dass weniger Lava zu sehen ist, als noch vor zwei Tagen von der Lava Viewing Area.
 
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
Lavaküste bei Kalapana
 
Wir fliegen weiter Richtung Royal Gardens. Zwischen den alten Lavaflüssen kann man immer wieder Bäume und alte ehemalige Straßen erkennen. Aus zahlreichen Spalten dampft es. Oberirdisch fließende Lava sehen wir jedoch keine. Auf einer solchen "Vegetationsinsel" steht ein einsames Haus. Hier wohnt Jack. Wer mehr über Jack erfahren möchte, dem sei diese Website ans Herz gelegt. Update 06.03.2012: Fast 30 Jahre nach dem Ausbruch des Pu’u O’o wurde das Haus von Jack im März 2012 leider durch einen Lavafluss zerstört.
 
Royal Gardens
Royal Gardens
Royal Gardens
Haus von Jack
Haus von Jack
Haus von Jack
 
Von den Royal Gardens fliegen wir nach Norden weiter. Selbst in dieser Höhe merken wir wie es spürbar wärmer wird. Durch die aufgereiten Dampfaustritte kann man erahnen, wo eine Lava Tube längs verläuft. An einer Stelle können wir durch eine kleine Öffnung in die Lava Tube hineinsehen.
 
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
 
Lavafeld
Lavafeld
Lavafeld
Lava Tube
Lava Tube
Lava Tube
 
Das Wetter wird schlechter. Es fängt stärker an zu regnen und es sieht ein wenig nach Unwetter aus. Deshalb fliegt Jesse um 9:03 Uhr zurück Richtung Hilo. Leider konnten wir den Puoo nicht sehen. Schade. 20 Minuten später überfliegen wir die Wasserfälle am Wailuku River.
 
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Waikulu River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Waikulu River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Waikulu River
Wasserfälle am Wailuku River
Wasserfälle am Wailuku River
 
Nach ca. 50 Minuten landen wir wieder am Flughafen in Hilo. Wir verabschieden uns von unserem Piloten und gehen zurück zum Auto.
 
Hilo
Hilo
Hilo
Castle Hilo Hawaiian
Castle Hilo Hawaiian
Castle Hilo Hawaiian
 
Im Auto müssen wir erst einmal verarbeiten was wir gerade gesehen haben. Der Flug ging so schnell vorbei, dass wir während des Fliegens Schwierigkeiten hatten, auf alle Dinge zu achten und vor allem auch wahrzunehmen. Eigentlich müsste man zwei Mal fliegen, einmal um sich einen Überblick zu schaffen und beim zweiten Mal das Interessanteste zu fotografieren.
 
Vom Flughafen fahren wir zum Hotel zurück. Da wir noch nicht auf der kleinen Insel vor unserem Hotel waren, holen wir das jetzt nach. Eine kleine Fußgängerbrücke führt nach Coconut Island. Auf der Insel gibt es einen kleinen Strand und Picknickplätze. Mutige Schwimmer können vom Fundament der alten Fußgängerbrücke ins Wasser springen. Am Ufer sehen wir eine kleine Meeresschildkröte schwimmen.
 
Castle Hilo Hawaiian
Castle Hilo Hawaiian
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
Coconut Island
 
Da wir heute zum Sonnenuntergang noch einmal auf den Mauna Kea wollen, überlegen wir, was wir bis dahin noch unternehmen könnten. Wir beschließen zum Hawaiian Tropical Garden zu fahren. Um 13:45 Uhr sind wir dort. Wir geben uns eine Stunde Zeit, bevor wir zum Mauna Kea aufbrechen wollen. Denn dieses Mal wollen wir rechtzeitig oben sein. Wir bezahlen $15 Eintritt pro Person. Für eine Stunde ist das ziemlich happig, aber nun sind wir ja schon mal hier. Melanie möchte vor allem die Orchideen sehen. Also gehen wir zunächst dorthin.
 
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
Hawaiian Tropical Garden
 
Leider vergeht die Zeit in diesem schönen Park sehr schnell. Wir haben noch lange nicht alles gesehen, da müssen wir auch schon wieder gehen. Um 14:45 Uhr fahren wir in Richtung Saddle Road. Das Mauna Kea Visitor Information Center erreichen wir um 16:10 Uhr. Dieses Mal haben wir etwas mehr Zeit, um uns zu akklimatisieren.
 
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Visitor Imfornation Center
Mauna Kea Visitor Information Center
Mauna Kea Visitor Information Center
 
Vor dem Information Center ist ein Teleskop zur Sonnenbeobachtung aufgebaut. So langsam trudeln auch die organisierten Touren ein.
 
Teleskope
Teleskope
Teleskope
Teleskope
Teleskop zur Sonnenbeobachtung
Teleskop zur Sonnenbeobachtung
 
Um 16:45 Uhr fahren wir weiter. Wir kennen die Strecke nun schon und sind nicht mehr so angespannt wie bei unserer ersten Fahrt zum Gipfel. Vor 3 Tagen fuhren wir eine Stunde später vom Visitor Information Center los, so dass die Sonne genau in Verlängerung der Straße stand und dermaßen blendete, dass wir anhalten mussten. Heute haben wir keine Probleme die Strecke zu meistern.
 
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
Mauna Kea Access Road
 
Um 17:15 Uhr erreichen wir das Ende der Straße und parken beim University of Hawaii Telescope. Der Himmel ist strahlend blau und es weht fast kein Wind. Bei der derzeit herrschenden Außentemperatur ist eine Strickjacke ausreichend.
 
Subaru Telescope (links) und Keck Observatory (rechts)
Subaru Telescope (links) und Keck Observatory (rechts)
NASA Infrared Telescope Facility
NASA Infrared Telescope Facility
Canada-France-Hawaiian Telescope (links) und Gemini Observatory (rechts)
Canada-France-Hawaiian Telescope (links) und Gemini Observatory (rechts)
Observatorien
 
Plötzlich werden Melanies Beine wie Pudding, so dass sie lieber die Beine etwas im Auto hochlegt. Währenddessen geht Marc den kurzen, 350 Meter langen, Trail bis zum Gipfel.
 
Blick vom Gipfel auf die Observatorien
Blick vom Gipfel auf die Observatorien
Blick vom Gipfel auf die Observatorien
Kraterlandschaft
Kraterlandschaft
Kraterlandschaft
 
Immer wieder muss Marc anhalten und nach Luft schnappen. Die 4200 Meter Höhe machen sich durch ein leichtes Schwindelgefühl bemerkbar. Nach 10 Minuten, die einem aber länger vorkommen, steht Marc auf dem Gipfel und hat eine schöne Rundumsicht.
 
Blick vom Gipfel zum Mauna Loa
Blick vom Gipfel zum Mauna Loa
Blick vom Gipfel zum Mauna Loa
 
Nach einer Viertelstunde macht Marc sich auf den Rückweg, um noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder beim Auto zu sein. Inzwischen werden die Observatorien von der Sonne in rotes Licht getaucht. Nach insgesamt einer halben Stunde trifft Marc auf eine etwas schwindelfreiere Melanie. Leider steht am Horizont ein Wolkenband, so dass sie Sonne schon vor Sonnenuntergang immer mal wieder hinter Wolken verschwindet.
 
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
 
Wir schauen dem roten Glühen am Horizont noch bis 18:50 Uhr nach, dann werden wir von einem Ranger gebeten bis spätestens 19:00 Uhr aufzubrechen. Inzwischen sind wir auch fast die letzten, die mit ihrem Auto noch hier sind.
 
Gegen 19:20 Uhr sind wir zurück beim Visitor Information Center. Wir schauen noch ein wenig durch die Teleskope und hören ein bisschen den Referenten zu. Als wir nach 40 Minuten aufbrechen wollen, ziehen ein paar dünne Wolkenbänder über uns auf. Über uns? Gibt´s ja gar nicht!? Um 21:00 Uhr sind wir wieder beim Hotel. Zum Abendbrot gibt es dieses Mal nur ein gekauftes Sandwich.
Mond
Mond
Mond
 
Sunrise Lavaboattour, Lava Tree State Monument, Volcanoes Nationalpark, Chain of Craters Road
295 km
Tag 14: Montag, 28.09.2009
 
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Um 2:30 Uhr reißt uns das Handy aus dem Schlaf. Ich kann diese Melodie nicht mehr hören, schimpft Marc. Wir haben uns doch gerade erst hingelegt. Aber es nützt nichts, wir müssen um 3:45 Uhr beim Einkaufszentrum in Pahoa sein. Dort ist der Treffpunkt für die Sunrise Lavaboattour. Gegen 3:00 Uhr fahren wir los. Inzwischen trinken wir morgens statt Kaffee einen Red Bull, damit wir einigermaßen die Augen offen halten können. 25 Minuten später sind wir am Treffpunkt.
 
Um 3:45 Uhr erscheint Keith von Lava Ocean Adventures. Wir bezahlen $353,46 für 2 Personen. Es dauert ca. eine halbe Stunde bis das Anmeldeprozedere für alle Teilnehmer erledigt ist. Danach fährt Keith mit seinem Auto voraus und alle folgen ihm bis zum Isaac Hale Memorial Park. Nach 20 Minuten erreichen wir den Parkplatz. Beim Toilettenhäuschen finden wir etwas Schutz vor dem Regen. Nach der Einweisung in die Sicherheitsvorschriften werden wir zum Boot geführt. Dieses liegt noch auf einem Trailer auf dem Parkplatz. Plötzlich wird Melanie von einer Amerikanerin angesprochen. Eine Eidechse hat sich auf Melanies Schulter verirrt. Da blinde Passagiere auf dem Boot aber nicht erlaubt sind, muss sie leider an Land bleiben. Erst nachdem alle mit Hilfe einer Leiter auf das Boot gestiegen sind, wird es zur Rampe gefahren und zu Wasser gelassen.
 
Noch liegen wir im Schutz der Wellenbrecher, aber sobald wir auf das Meer hinausfahren, so die eindringliche Warnung, sollen wir uns gut festhalten. Um 5:00 Uhr geht es los. Wir haben kaum den Schutz der Wellenbrecher verlassen, da fängt es an zu schaukeln und Wasser spritzt auf unsere Regenjacken. Es ist noch stockfinster. Ab und zu merkt man durch den Seegang in der Magengegend die negativen g-Kräfte. Durch die Dunkelheit gibt kaum einen Punkt zum Orientieren. Hoffentlich weiß der Steuermann wo es lang geht.
 
45 Minuten fahren wir entlang der Küste. Oft schießt das Boot über die Wellenberge hinaus und setzt unsanft im Wellental auf. Inzwischen ist es heller geworden, so dass man die Küste sehen kann. Dann erreichen wir die Stelle, an der die Lava ins Meer fließt. Wir sind geschockt. Es fließt nur wenig Lava ins Meer.
 
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
 
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Wir können es kaum fassen. Noch am Donnerstag waren von der Lava Viewing Area dicke Dampfwolken und aus über einer Meile Entfernung rotes Glühen zu sehen. Vom Hubschrauber hatten wir dann am Sonntag schon den Eindruck, dass weniger Lava zu sehen ist. Und nun ist noch weniger Lava zu erkennen. Unglaublich! Immerhin gibt es noch einen schönen Sonnenaufgang zu sehen.
 
Wir fahren immer abwechselnd zwischen zwei Stellen hin und her, an denen etwas Lava zu sehen ist. Ab und zu platzt eine Öffnung auf und ein dünner Strang Lava quillt hervor.
 
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
 
Nach 45 Minuten machen wir uns auch schon wieder auf den Rückweg. Wieder die gleiche abenteuerliche Fahrt durch die Wellen, nur sehen wir dieses Mal mehr. Ab und zu versuchen die Besatzungsmitglieder zu erklären, was es gerade zu sehen gibt. Aber das könnten wir bei den lauten Fahrgeräuschen beim besten Willen nicht verstehen.
 
Um 7:00 Uhr sind wir wieder beim Isaac Memorial Beach Park. Das komplette Boot wird aus dem Wasser gezogen und zum Parkplatz gebracht. Dort steigen wir wieder aus. Die Bootsfahrt war abenteuerlich, aber es hat Spaß gemacht. Nur etwas kürzer hätte die Fahrt mit dem Boot zur Lava schon sein können. Im Auto frühstücken wir erst einmal ein Sandwich. Für unsere morgige Lavatour, bei der wir zu Fuß an den Lavafluss herangehen werden, befürchten wir aufgrund der immer weniger sichtbaren Lava nichts Gutes.
Boot
Boot
Boot
 
Vom Isaac Memorial Beach Park fahren wir auf dem Highway 137 bis nach Kapoho und von dort auf dem Highway 132 bis zum Lava Tree State Monument. Die sogenannten Lava Trees entstehen, wenn heiße Lava die Baumstämme umschließt und durch das verdampfende Wasser in den Baumstämmen erstarrt. Sie kann dann nicht mehr mit der übrigen Lava abfließen und bleibt als eine den Baumstamm umschließende Lavaschicht zurück. Nach dem Absterben und Verwittern des Baumes bleibt diese Schicht erhalten und steht dann als bizarre Form in der Gegend herum.
 
Lava Tree State Monument
Lava Tree State Monument
Lava Tree State Monument
Lava Tree State Monument
Lava Tree State Monument
Lava Tree State Monument
 
Für den 1 Kilometer langen Rundgang brauchen wir 25 Minuten. Danach fahren wir in den Volcanoes Nationalpark. Dort kommen wir um 9:50 Uhr an. Heute ist das Wetter gut. Da heute die Sonne scheint, fahren wir noch einmal zum Jagger Museum, um einen Blick auf die Caldera des Kilauea zu werfen.
 
Jagger Museum
Jagger Museum
Jagger Museum
Jagger Museum
Jagger Museum
Jagger Museum
 
Heute meint es das Wetter gut mit uns. Von der Terrasse des Jagger Museums haben wir eine schöne Aussicht auf die Caldera. In der Mitte dampft der Halemaumau Crater.
 
Kilauea Caldera
Kilauea Caldera
Kilauea Caldera
 
Wer schon einmal auf der Aussichtsterrasse gestanden hat, wird sich vielleicht fragen wie dieses Foto zustande gekommen ist. Eigentlich ist es doch gar nicht möglich, die komplette Caldera von dort zu fotografieren. Zur Erklärung sei gesagt, dass das obige Bild eine Komposition von 12 (3x4)! überlagernden Weitwinkelaufnahmen ist. Mit dieser Information kann sich der eine oder andere vielleicht vorstellen, welche Ausmaße die Caldera hat.
 
Um 10:50 Uhr verlassen wir das Jagger Museum. Auf dem Rückweg halten wir noch kurz bei den Steam Vents an. Vor drei Tagen war es hier so neblig und diesig, dass man den Dampf gar nicht sehen konnte. Heute ist er besser zu erkennen.
 
Sulphur Banks Trail
Sulphur Banks Trail
Sulphur Banks Trail
Sulphur Banks Trail
Steam Vents
Steam Vents
Sulphur Banks Trail und Steam Vents
 
Am Visitor Center vorbei, biegen wir rechts Richtung Chain of Craters Road ab. Beim Puupuai Overlook halten wir und können den Kilauea Iki Crater in seiner ganzen Breite sehen.
 
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
Kilauea Iki Crater
 
Vom Parkplatz gelangt man zum Devestation Trail. Wir gehen 1 km bis zum nächsten Parkplatz. Dort kehren wir um und gehen zurück zum Auto.
 
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
Devestation Trail
 
Ab 12:30 Uhr fahren wir auf der Chain of Craters Road Richtung Küste. Links und rechts der Straße liegen einige kleinere Krater. Nach 4 Kilometern biegen wir rechts in die Hilina Pali Road ab. Die schmale und kurvige Straße führt durch alte Lavafelder und endet nach 15 Kilometern am Hilina Pali Lookout. Von dort hat man einen schönen Panoramablick auf die Lavaküste.
 
Hilina Pali Road
Hilina Pali Road
Hilina Pali Road
Hilina Pali Road
Hilina Pali Lookout
Hilina Pali Lookout
Hilina Pali Road und Lookout
 
Für den Abstecher zum Lookout muss man ca. eine Stunde einplanen. Um 14:00 Uhr sind wir wieder auf der Chain of Craters Road und fahren weiter Richtung Küste.
 
Pauahi Krater
Pauahi Krater
Pauahi Krater
Beim Pauahi Krater erleben wir wieder einmal eine typische Situation. Wir sind die einzigen Menschen am Aussichts- punkt. Kurze Zeit später sehen wir einen Reisebus auf den Parkplatz fahren und ein kompletter Reisebus asiatischer Touristen stürmt auf uns zu. Wir können gerade noch rechtzeitig vor dem nun folgenden Lärm unsere Videoaufnahmen beenden. Mit dem Fotografieren sind wir noch nicht fertig, da fuchtelt schon eine Frau mit ihrer Knipskiste vor Marc herum. Er
solle doch wohl gefälligst ein Foto von Ihnen machen und da weg gehen. Wenn es nicht so unglaublich wäre, könnte man sich fast darüber amüsieren.
 
Durch ein Lavafeld aus den siebziger Jahren fahren wir weiter zur Küste. Bei Mau Loa o Mauna Ulu, Muliwai a Pele und Kealakomo legen wir einen kurzen Fotostopp ein.
 
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Pahoehoe Lava
Pahoehoe Lava
Mau Loa o Mauna Ulu
 
Muliwai a Pele
Muliwai a Pele
Muliwai a Pele
 
Gegen 15:10 Uhr erreichen wir das Ende der Chain of Craters Road. Wir parken unser Auto und gehen zunächst zum nahegelegenen Sea Arch. Dieser liegt zu dieser Tageszeit aber schon sehr weit im Schatten und dann auch noch im Gegenlicht. Na ja, wie heißt es so schon? Pflicht erfüllt und abgehakt. Vom Parkplatz müssen wir nun noch ein Stück auf der Straße bis zum Lavafeld gehen.
Sea Arch
Sea Arch
Sea Arch
 
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Nach 15 Minuten und einem Kilometer ist das Ende der Chain of Craters Road erreicht. Lava macht eine Weiterfahrt unmöglich. Die Straße wurde 1986, drei Jahre nach der immer noch andauernden Eruption des Kilauea, gesperrt. Von hier bis zur derzeitigen Lava Viewing Area bei Kalapana sind es nur ca. 9 Kilometer Luftlinie. Heute fährt man von hier jedoch über Keaau und Pahoa ca. 105 Kilometer bis man dort ist.
 
Wir laufen etwas auf der Lava herum und blicken Richtung Kalapana. Wir können keine Dampfwolken sehen. Das ist ein sehr schlechtes Zeichen. Es fließt keine Lava ins Meer. Wir wissen, was das für den morgigen Tag bedeutet, wollen es aber nicht wahr haben.
 
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Chain of Craters Road
Devestation Trail
Chain of Craters Road
Chain von Craters Road
 
Um 16:50 Uhr sind wir wieder beim Auto. Da wir noch ein wenig Zeit haben, bevor es dunkel wird, wollen wir uns noch die Puu Loa Petroglyphs ansehen. Ein einfacher Trail führt zu den Petroglyphen hin. Am Ende des Trails ist ein Boardwalk. Erst nachher haben wir in Erfahrung gebracht, dass viele Petroglyphen erst zu sehen sind, wenn man den Boardwalk verlässt. Komisch, wir dachten, der Boardwalk sein gerade dafür da, dass man an den schönsten Petroglyphen vorbeigeführt wird. Sei es drum... . Nach 45 Minuten und 2,8 Kilometern sind wir um 17:35 Uhr wieder beim Auto und machen uns auf die Rückfahrt nach Hilo.
 
Puu Loa Petroglyphs Trail
Puu Loa Petroglyphs Trail
Puu Loa Petroglyphs Trail
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
Puu Loa Petroglyphs
 
Gegen 18:30 Uhr sind wir wieder beim Hotel. Bevor wir einkaufen und etwas essen fahren, ruft Melanie noch schnell bei Chris an. Chris ist unser Guide für unsere morgige Lavatour. Wir treffen uns um 3:45 Uhr an der Kirche in Kalapana und sollen gute Schuhe, Wasser und vielleicht einen Regenschutz mitnehmen. Nach dem Telefonat gibt es einen Burger bei McDonalds ($14,97). Danach fahren wir noch Einkaufen bei SackNSave ($15,80). Im Supermarkt wollen wir beim Geldautomat Bargeld holen, leider mag uns der Automat jedoch nicht. Also fahren wir zur First Hawaiian Bank. Im Dunkeln stehen wir dort draußen am Automaten. Weit und breit kein Mensch zu sehen. Etwas mulmig ist uns schon, bloß schnell wieder ins Auto. Um 20:30 Uhr sind wir wieder im Hotel.
 
Lavatour mit Chris, Mauna Loa Road, Volcanoes Nationalpark, Napau Trail bis Mauna Ulu
348 km
Tag 15: Dienstag, 29.09.2009
 
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Der Wecker reißt uns um 2:30 Uhr aus dem Schlaf. Heute ist der Tag, auf den wir lange hingefiebert haben. Wir gehen mit unserem Guide Chris bis zur der Stelle, an der die Lava ins Meer fließt. Wir sind ziemlich aufgeregt und gespannt, was uns erwarten wird. Nähere Informationen zu Chris und der von ihm durchgeführten Lavatour findet sich auf seiner Homepage und im Forum von usa-reise.de.
 
Gegen 3:45 Uhr erreichen wir den Treffpunkt an der beleuchteten Star of the Sea Church in Kalapana. Chris und ein weiteres Pärchen sind schon da. Nach dem gegenseitigen Bekanntmachen und etwas Smalltalk erzählt Chris etwas mehr über sich. Danach bezahlen wir pro Person $150 Dollar und fahren mit unseren Autos zum Parkplatz der Lava Viewing Area. Dort parken wir unsere Autos etwas Abseits des eigentlichen Parkplatzes. Jeder von uns erhält von Chris eine Stirnlampe und einen langen Wanderstock. Gemeinsam gehen wir in Richtung Lavafeld. Noch ist es stockfinster. Nur durch den Schein der Stirnlampe können wir sehen, wo wir hintreten.
 
 
 
Dann der Schock. "What´s that, I can´t see the glow", sagt Chris beim Betreten des Lavafeldes. Und tatsächlich, all unser Hoffen und Beten hat nichts mehr genützt, es ist keine Lava zu sehen. Nirgendwo sieht man das rotes Glühen, welches wir noch am Donnerstag von der Lava Viewing Area erkennen konnten. Es ist überall einfach nur dunkel. Selbst Chris ist etwas überrascht. Gestern am Telefon hatten wir ihn noch gefragt, ob wir Lava sehen werden, denn wir hatten ja bereits in den letzten Tagen beobachtet, dass die Lava immer weniger wird. "It should be beautiful", war seine Aussage gestern. Nur leider war Chris am Wochenende nicht hier und wusste somit gar nicht, wie es um die Lava steht.
 
Wir gehen weiter auf das Lavafeld hinaus. Die Wanderstöcke erweisen sich beim Laufen über die Lava als sehr nützlich. Ab und zu merkt man wie es an den Beinen plötzlich wärmer wird. Unter uns befindet sich definitiv eine Wärmequelle. Wie tief unter uns mag die Lava wohl fließen? Besser nicht darüber nachdenken und weiter gehen. Hoffentlich hat Chris im Dunkeln nicht die Orientierung verloren.
 
Nach einiger Zeit stehen wir am Wasser und sollten eigentlich sehen wie die Lava ins Meer fließt. Doch wir sehen leider nichts. Selbst Chris ist erstaunt und meint, einen solchen ruhigen Tag gibt es nur sehr selten. Wen es interessiert, was wir an dieser Stelle jetzt eigentlich sehen wollten, aber aus irgend einem Grund nicht sehen dürfen, sollte sich die Bilder im usa-reise.de Forum ansehen. Weitere sehr schöne Bilder gibt es im Tagebuch von Angie zu bestaunen.
 
Lavaküste
Lavaküste
Lavaküste
Inzwischen wird es hell und Chris versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Er erklärt uns viel und berichtet wie es hier vor Jahren ausgesehen hat. Im Wasser vor uns sehen wir zwei Lavatourboote. Die armen sehen heute noch weniger als wir gestern. Uns wird immer mehr bewusst, dass wir heute keine Lava mehr sehen werden. Eine ziemliche Enttäuschung macht sich bei uns breit.
 
Nach einiger Zeit kommt Chris auf die Idee bis ans Wasser heranzugehen. Bei einem so ruhigen Tag könne man das durchaus machen. Wir müssen tief durchatmen. Das ist doch gerade das, was man niemals machen soll. Niemals auf die Bench gehen. Die Bench entsteht, wenn Lava die Klippen hinunter zum Meer fließt und dabei neues Land bildet. Dieses neue Land kann dermaßen instabil werden, dass es ohne Vorwarnung ins Meer abbricht. Immer wieder wird vor dem Betreten gewarnt. Auf dem obigen Bild sieht man sehr schön die etwas tiefer gelegene Bench. Auch während unseres Hubschrauberrundfluges konnten wir die Bench, an der wir jetzt stehen, sehen. Hoffentlich weiß Chris was er tut.
 
Wir klettern die Klippe hinunter und stehen kurze Zeit später auf erst wenige Tage alter Lava. Direkt neben uns befindet sich eine Öffnung. Fließende Lava ist aber nicht zu sehen. Man darf sich gar nicht vorstellen, was wäre, wenn die momentane Verstopfung der Lava Tube just in diesem Moment vorüber ist. Chris macht mit seiner Kamera ein paar Fotos von uns. Ohne Stativ werden diese aber etwas verwackelt.
Auf der Lava Bench
Auf der Lava Bench
Auf der Lava Bench
 
Wir folgen Chris zu einer weiteren Stelle, an der er nachsehen möchte, ob es dort etwas zu sehen gibt. Auf dem hoffentlich sichersten Pfad führt er uns über die Bench. Ab und zu müssen wir einen eingeschlagenen Weg ein kurzes Stück zurückgehen, da Chris meint, "It´s better to go this way." Inzwischen wird uns die Sache doch etwas unheimlich. Wir sind heilfroh, als Chris sagt wir sollen hier warten. Er würde sich dass erst einmal ansehen.
 
Auf der Lava Bench
Auf der Lava Bench
9515 Auf der Lava Bench
Auf der Lava Bench
Auf der Lava Bench
Auf der Lava Bench
 
Wir sind gerade im Begriff Chris nachzufolgen, da gibt es einen ziemlich lauten Knall und hinter einem kleinen Lavahügel sieht man etwas rauchartiges. "We better go up there" sagt Chris und sein Schritt wird merklich schneller. Oh Mann, jetzt aber lieber schnell wieder hoch auf die Klippe. Oben angekommen meint Chris, dass es wohl doch nur eine etwas größere Welle gewesen sein. Unsere Nerven ... .
 
Kurze Zeit später machen wir uns auf den Rückweg. Über erkaltete Lava geht es zurück in Richtung der offiziellen Lava Viewing Area.
 
Lavafeld
Lavafeld
Lavafeld
 
Unterhalb der Lava Viewing Area gehen wir am schmalen Strand entlang zurück Richtung Auto. Strände kommen und gehen hier, sagt Chris. Es kann heute so aussehen und morgen wieder anders. Dann gehen wir wieder landeinwärts durch dichten Bewuchs. Chris erzählt eine Menge über die Pflanzen und versucht uns deren Hawaiianischen Namen beizubringen. Es tut uns etwas leid für ihn, aber aufgrund der riesen Enttäuschung, haben wir kaum Lust ihm zuzuhören. Zum Glück ist das andere Pärchen etwas mehr bei der Sache.
 
Um 7:40 Uhr sind wir zurück beim Auto. Chris gibt uns noch ein paar Tipps für Kona und Big Island. Danach verabschieden wir uns und fahren los. Kurz hinter dem Parkplatz zur Lava Viewing Area stoppen wir noch kurz einmal und machen ein Foto von den mit Lava umgebenen Häusern.
 
Kalapana
Kalapana
Kalapana
 
Auf der weiteren Fahrt zum Volcanoes Nationalpark gehen uns Tausend Dinge durch den Kopf. Solange haben wir auf diesen Tag hingefiebert. Er sollte einer der Höhepunkte dieser Reise sein, aber es sollte einfach nicht sein. Gerade weil wir wussten was uns eigentlich erwartet, sind wir maßlos enttäuscht. Wir nehmen nicht ein einziges schönes Lavafoto mit nach Hause. Um es vorweg zu nehmen, die Enttäuschung wird zwei Tage später noch größer als wir hören, dass die Lava wieder fließt.
 
Auf der Fahrt erreicht uns ein Telefonanruf von Marcs Schwester. Sie erzählt uns, dass es im Pazifik ein Seebeben gab und eine Tsunamiwarnung für Hawaii herausgegeben wurde. Das hätte uns noch gefehlt. Keine Lavatube hat uns verschlungen, sondern ein Tsunami. Vielleicht erklärt es aber die von Chris vermutete etwas größere Welle (siehe oben).
 
Mauna Load Road
Mauna Load Road
Mauna Load Road
Um 9:50 Uhr erreichen wir den Volcanoes Nationalpark. Wir fahren aber noch nicht in den Park hinein, sondern ein kurzes Stück auf dem Highway 11 weiter, bis rechterhand die Mauna Load Road abgeht. Dieser folgen wir ca. 22 km bis sie am Mauna Loa Lookout endet. Die Straße führt durch alte Lavafelder und ist schmal und sehr kurvenreich. Wir benötigen 30 Minuten bis wir am Ende der Straße angekommen sind.
 
Vom Lookout kann man in der Ferne den Halemaumau Crater dampfen sehen. Allerdings schränkt das Gebüsch den Ausblick etwas ein. Geht man vom Holzhäuschen etwas den Hang hinunter wird die Sicht besser. Allzu lange bleiben wir nicht. Schon bald machen wir uns auf die kurvige Rückfahrt.
Mauna Loa Lookout
Mauna Loa Lookout
Mauna Loa Lookout
 
Tree Molds
Tree Molds
Tree Molds
Kurz bevor wir wieder den Highway 11 erreichen, machen wir noch einen Abstecher zu den Tree Molds. Diese entstehen ähnlich wie die Lava Trees. Die heiße Lava erstarrt an der Baumrinde und umschließt den Baumstamm. Fließt die restliche Lava danach ab, so entstehen Lava Trees. Staut sich dagegen die restliche Lava und härtet aus, so entstehen nach der Verwitterung des Baumes Löcher in der Lava, die Tree Molds.
 
Um 11:30 Uhr erreichen wir das Visitor Center im Volcanoes Nationalpark. Geschwind schauen wir auf den Kilauea Status Report von heute. Und da steht es schwarz auf weiß: "Lava effusion from the TEB vent has paused in response to the recent DI event. On Monday night, CD officials reported no ocean entry and no sign of active lava on the pali." Es soll einfach nicht sein.
 
Heute ist unser letzter Tag in Hilo. Wir beschließen zum Abschied noch einmal zum Jagger Museum zu fahren und einen Blick auf die Kilauea Caldera zu werfen.
 
Kilauea Caldera
Kilauea Caldera
Kilauea Caldera
 
Im Jagger Museum hängt eine Luftaufnahme des Volcanoes Nationalparkes. Wir tun einfach mal so, als ob wir einen Rundflug über den Park gemacht haben. Auf dem Bild ist die Kilauea Caldera (unten Mitte) mit dem Halemaumau Crater (unten rechts) zu erkennen. Aus dem Halemaumau Crater dampft es inzwischen wieder. Etwas links von der Mitte befindet der Kilauea Iki Crater, den wir durchwandert haben. Links Oben dampft der Puuoo. Die Chain of Craters Road führt bis an die Küste.
Volcanoes Nationalpark
Volcanoes Nationalpark
Volcanoes Nationalpark
 
Vom Jagger Museum fahren wir zum Trailhead des Napau Trails. Liebend gern hätten wir (bzw. Marc) diesen Ganztagestrail bis zum Ende gelaufen. Aber da wir aufgrund des schlechten Wetters einige Sachen nachholen mussten, fehlt uns jetzt die Zeit dafür. So bleibt uns nichts anderes übrig, als nur einen Teil des Trails bis zum Mauna Ulu zu gehen. Um 13:20 Uhr gehen wir vom Parkplatz los. Bevor wir in Richtung Puu Huluhulu gehen, machen wir zunächst einen 20-minütigen Abstecher zur 1969 Fissure. Dort begann mit dem Aufbrechen einer 1 Meilen langen Spalte der Ausbruch des Mauna Ulu.
 
 
 
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
 
Es dauert nicht lange, da kommen wir von strahlendem Sonnenschein in den Regen. Wir holen unsere Regenjacken aus dem Rucksack und sehen uns in der Annahme bestätigt, dass man im Volcanoes Nationalpark immer eine Regenjacke dabeihaben sollte.
 
Gegen 15:00 Uhr stehen wir auf dem Puu Huluhulu. Von hier können wir sehr schön in die Lavaebene sehen, durch die der Napau Trail hindurch führt. Allerdings braucht man für den Rest des Trail ein Permit.
 
Blick vom Puu Huluhulu
Blick vom Puu Huluhulu
Blick vom Puu Huluhulu
 
An dieser Stelle müssen wir zugeben, dass wir zuvor etwas unaufmerksam gewesen sind. Durch den Sprühregen und den Wind immer auf den Boden sehend, bemerken wir gar nicht, dass wir am Abzweig zum Puu Huluhulu vorbeilaufen. Irgendwie sehen wir linker Hand zwar ein Hinweisschild stehen, aber von rechts kommt eine Gruppe Touristen und so wie die aussehen, kommen sie bestimmt vom Lookout. Also gehen wir auch rechts. Völlig vom Sprühregen eingehüllt, laufen wir weiter und sind kurze Zeit später ein Stückchen in die Lavaebene hineingelaufen. Vielleicht hätten wir schon vorher mal auf das GPS Gerät sehen sollen. Na ja, kann ja mal passieren, also kehren wir um. Dabei erleben wir einen lustigen Effekt. Beim Hineingehen in die Ebene, ging es leicht abwärts und man konnte sehr gut die Steinmännchen, die den Trail markieren, erkennen. Nachdem wir uns umgedreht haben, sieht die ganze Szenerie völlig anders aus. Wir müssen schon etwas genauer gucken, um die Steinmännchen der Reihe nach wieder zu entdecken. Leider kostet uns dieser Umweg eine halbe Stunde Zeit.
 
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Beim Aufstieg zum Puu Huluhulu war uns eine amische Familie aufgefallen. Die Frauen und Mädchen trugen die typischen langen Kleider und diese markanten Hüte. Bemerkenswert war, dass alle Männer gute Wanderschuhe anhatten, die Frauen aber nur Flip Flops. Immerhin sind es 2 Kilometer über Lavagestein bis zum Puu Huluhulu. Und genau diese Familie sehen wir jetzt oben am Kraterrand des Mauna Ulu.
 
Das machen wir auch, sagen wir uns und steigen den Puu Huluhulu hinab. Unten angekommen, schlagen wir den Weg auf den Mauna Ulu ein. Von oben hatten wir uns schon einen Weg ausgeguckt, aber natürlich sieht es jetzt wieder ganz anders aus. Man muss dazu sagen, auf den Mauna Ulu führt kein offizieller Trail, sondern man muss sich den Weg selbst suchen.
 
20 Minuten später haben wir den Gipfel des Mauna Ulu erreicht. Wir Norddeutschen würden sagen, es weht eine steife Brise. Vorsichtig nähern wir uns dem Kraterrand. Überall sind Risse in der Nähe der Kante zu erkennen. Nein, heute wird hier nichts abbrechen. Es ist schon ein beeindruckendes Gefühl. Obwohl der Mauna Ulu in den siebziger Jahren das letzte Mal Lava gespuckt hat, ist es doch etwas unheimlich.
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Mauna Ulu
 
Wir gehen etwas weiter links herum. Dort sind einige Messgeräte zu erkennen. Ein Zeichen dafür, dass der Mauna Ulu wohl noch beobachtet wird. Hier befindet sich auch eine Vertiefung, durch die einst Lava aus dem Krater geflossen ist.
 
Regenbogen
Regenbogen
Regenbogen
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Mauna Ulu
 
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Mauna Ulu
Marc wagt sich entlang der Vertiefung bis zum Kraterrand vor. Noch ein Stückchen, noch ein Stückchen... . Melanies warnende Hinweise gehen im Rauschen des Windes unter. Dann ist es geschafft. Marc kann bis auf den Kraterboden sehen.
 
Wir bleiben nicht sehr lange, da es ziemlich stürmt und wir so langsam vom Sprühregen genug abbekommen haben. Bevor wir jedoch wieder hinunter gehen, werfen wir noch einmal einen Blick in alle Richtungen.
 
Blick vom Mauna Ulu zum Makaopuhi Krater
Blick vom Mauna Ulu zum Makaopuhi Krater
Blick vom Mauna Ulu zum Makaopuhi Krater
 
Blick vom Mauna Ulu zum Puu Huluhulu (links) und Puuoo (rechts)
Blick vom Mauna Ulu zum Puu Huluhulu (links) und Puuoo (rechts)
Blick vom Mauna Ulu zum Puu Huluhulu (links) und Puuoo (rechts)
 
Der Rückweg zum Parkplatz zieht sich enorm in die Länge. Aber um 16:40 Uhr sind wir wieder beim Auto. Zwischendurch gibt es erneut einen schönen Regenbogen zusehen.
 
Napau Trail
Napau Trail
Napau Trail
 
Mit dem Auto fahren wir zurück Richtung Hilo. So spät am Tag ist es nun auch noch nicht, dass wir zum Hotel zurück fahren wollen. Also beschließen wir doch noch einmal zur Lava Viewing Area nach Kalapana zu fahren. Ja, es wird heute nichts zu sehen geben, aber wir hatten letztes Mal dort einen Stand mit schönen Fotoaufnahmen gesehen. Wenn wir schon kein eigenes Foto haben, dann eben ein gekauftes.
 
Um 18:15 Uhr erreichen wir den Parkplatz an der Lava Viewing Area. Bereits dort werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es heute nichts zu sehen gibt. Leider wissen wir das, aber trotzdem danke für den Hinweis. Dummerweise ist der Stand mit den Fotos heute auch nicht da. Grrrrr, damit sind wir den ganzen Weg umsonst gefahren. Inzwischen wissen wir durch einen Hinweis von Angie aber, dass es die Fotos auch im Internet zu kaufen gibt.
 
Gegen 20:00 Uhr sind wir zurück in Hilo. Bevor wir morgen nach Kona wechseln, schauen wir noch schnell bei Alamo vorbei, da unser SUV die Meldung "Change Engine Oil soon" anzeigt. Die Meldung können wir ignorieren, sagt die Angestellte. Abendbrot gibt es bei Taco Bell für $12,25. Danach geht es zum Koffer packen zurück zum Hotel.
 
Black Sand Beach, South Point, Place of Refuge, Painted Church, Kona
275 km
Tag 16: Mittwoch, 30.09.2009
 
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Juhu, der Wecker klingelt heute erst um 6:00 Uhr. Wir können fast ausschlafen. Ein letztes Mal frühstücken wir auf dem Balkon mit Blick auf den wolkenverhangenen Mauna Kea. Danach packen wir unsere restlichen Sachen und checken um 8:00 Uhr aus.
 
Über die Südroute, vorbei am Volcanoes Nationalpark, fahren wir Richtung Kona. Um 9:15 Uhr erreichen wir den Punaluu Black Sand Beach. Wir sind fast ganz alleine dort. Am anderen Ende des Strandes entdecken wir eine am Strand liegende Schildkröte.
 
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
Black Sand Beach
 
Es dauert nicht lange, da sehen wir einen Bus auf den Parkplatz fahren. Im Nu wimmelt es am Strand von Touristen. Eine Menschentraube bildet sich bei einer Schildkröte, die zwischen den Felsen nach Nahrung sucht. Gekonnt widersteht sie der Strömung, in dem sie ihre Flossen quer zur Strömungsrichtung zwischen die Felsen klemmt.
 
Kamaoa Wind Farm
Kamaoa Wind Farm
Kamaoa Wind Farm
Um 11:00 Uhr fahren wir weiter. Nach 23 Kilometern biegen wir links in die South Point Road ab. Die Straße ist etwas rau, aber befahrbar. Der in unserem Reiseführer erwähnte Windkraftanlagenpark rostet inzwischen vor sich hin. 18 Kilometer nach dem Abbiegen vom Highway 11 erreichen wir gegen 12:00 Uhr den südlichen Punkt der USA, den South Point.
 
Am Ende der geteerten Straße halten wir an. Wir sehen wie ein Jeep uns entgegen kommt und auf der Sandpiste etwas hin- und herschlingert. Eigentlich wollten wir auch noch ein kurzes Stück, bis zum eigentlichen South Point fahren, aber das lassen wir dann doch lieber. Bloß nicht hier festfahren.
 
Wir steigen aus dem Auto und gehen ein Stück zu Fuß weiter. Der feine Sand wirkt zusammen mit dem starken Wind wie Schmirgelpapier auf unserer Haut. An den Klippen sind einige Fischer mit ihrer Arbeit beschäftigt. Wir gehen bis zum Signalmast, kehren dann aber um.
 
South Point
South Point
South Point
South Point
South Point
South Point
South Point
South Point
South Point
 
Gegen 13:00 Uhr sind wir wieder auf dem Highway 11 und fahren weiter Richtung Kona. Nach 55 Kilometern biegen wir links auf den Highway 160 ab und fahren bis zum Puuhonua o Honaunau National Historical Park. Dort bezahlen wir $2,50 Eintritt pro Person plus $2 für das Parken und erhalten ein Heft mit Erklärungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten. Und wie das immer so ist, fängt man an, die Erklärungen zu lesen und hat spätestens nach Programmpunkt 3 keine Lust mehr. So ist es auch heute. Das einzige was im Gedächtnis bleibt ist, dass innerhalb der Tempelanlage Gesetzesbrecher Schutz vor Verfolgung finden konnten.
 
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
Place of Refuge
 
Nach ca. 45 Minuten sind wir wieder beim Auto und beschließen in der nahegelegenen Honaunau Bay zu schnorcheln. Wir schnappen unsere Schnorchelsachen und gehen vom Parkplatz zu Fuß ans Wasser. Da es keinen Sandstrand gibt, ist der Einstieg ins Wasser über die Felsen etwas schwierig. Aber nachdem uns andere Schnorchler den einfachsten Weg vormachen, sind auch wir im Wasser. Wir schnorcheln ca. eine halbe Stunde und sehen unter Wasser einige alte Bekannte.
 
Um 15:40 Uhr fahren wir wieder zurück zum Highway 11. Vorher biegen wir noch links zur St. Benedict´s Painted Church ab und bewundern deren schöne Malereien im Inneren der Kirche. Inzwischen regnet es leider wieder. Auf dem Weg vom Parkplatz zur Kirche werden wir etwas nass, aber der Schauer ist schnell vorbei. Eigentlich sollte Kona doch die Sonnenseite von Big Island sein?
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
 
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
St. Benedict´s Painted Church
 
Gegen 16:30 Uhr erreichen wir unser Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort in Keauhou. Beim Gang zur Rezeption mutmaßen wir, welches Zimmer wir wohl bekommen werden. Mit etwas Ironie tippen wir einmal auf das Zimmer in der untersten Etage, welches keinen Blick auf die Bucht hat und direkt über der Klimaanlage liegt. Wir müssen herzhaft lachen, als wir uns kurz darauf in genau einem Zimmer neben dem vermuteten Zimmer wiederfinden. Knapp daneben ist auch vorbei. Na ja, sind ja nur zwei Nächte.
 
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
9811 Sonnenuntergang
Nach dem Sonnenuntergang um 18:10 Uhr fahren wir nach Kona und Bummeln ein wenig durch die Souvenirläden am Ali Drive. Abendessen gibt es in Bongo Ben´s Cafe für $34,96. Während Melanies Chicken Hula Sandwich sehr gut ist, ist das Fleischgericht von Marc nur mäßig. Das der Brokkoli immer noch roh sein muss ... . Um 20:15 Uhr sind wir zurück im Hotel.
 
Holoholokai Beach, Anaehoomalu Beach, Kiholo Bay, Honokohau Bay, Kona Pier, Royal Kona Coffee Mill, St. Peters Church, Kahaluu Beach
174 km
Tag 17: Donnerstag, 01.10.2009
 
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Um 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Nur mühsam kommen wir in die Puschen. Das Frühstück im Hotel ist im Preis inkludiert. Schon den ganzen Urlaub freut Marc sich auf Rührei mit gebratenem Speck. Doch was zum Henker ist das? Es gibt zwar Rührei, aber keinen Speck! Melanie dagegen freut sich. Es gibt Pancakes.
 
Gegen 8:45 Uhr fahren wir los, um die Gegend um Kona herum zu erkunden. Unser erster Halt ist beim Lookout an der Kamehamea III Road. Das Wetter ist heute gut. Die Sonne scheint.
 
Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort (rechts) und Keauhou Shopping Center (links)
Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort (rechts) und Keauhou Shopping Center (links)
Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort (rechts) und Keauhou Shopping Center (links)
 
Über den Highway 11 und 19 fahren wir weiter Richtung Norden. Am Highway stehen Schilder mit der Aufschrift "Caution - Athlets in Training". Und tatsächlich, zahlreiche Sportler trainieren für den Ironman, der in einer Woche hier stattfindet.
 
Hinter Kona führt der Highway durch eine karge Vulkanlandschaft. Rechts und links der Straße nichts als Lava. Genau diese trostlose Landschaft ist es, die man jedes Jahr im Fernsehen sieht, wenn sich die Ironmänner und -frauen auf dem Rad quälen. 40 Kilometer hinter Kona kommen wir an eine Kreuzung, an der es rechts zum Waikoloa Village und links zum Waikoloa Golf und Beach Course geht. Wir fahren noch zwei Kilometer weiter und biegen dann links in den Mauna Lani Drive zum Holoholokai Beach Park ab.
 
Kennt ihr das? Man hat gerade das Hotel verlassen und ist unterwegs, da muss man dringend ein WC finden. In den USA ist das eigentlich kein Problem, weil es meistens bei jeder Sehenswürdigkeit öffentliche WCs gibt. Wir sind gerade am Holoholokai Beach Park angekommen, da verschwindet Marc ziemlich schnell in den sanitären Anlagen. Etwas verwirrt kommt Marc nach einiger Zeit wieder und erzählt Melanie was er erlebt hat. Die WCs hatten keine Türen.
 
WC beim Holoholokai Beach Park
WC beim Holoholokai Beach Park
WC beim Holoholokai Beach Park
Nicht, dass die Türen abhanden gekommen waren, nein, man konnte nicht erkennen, dass da mal Türen waren. Etwas ungläubig, aber durch das Beweisfoto überzeugt, sieht Melanie noch einmal auf dem Damenklo nach. Hier gibt es Türen. Tja Männer, wenn ihr beim Holoholokai Beach Park mal dringend müsst, könnt ihr Euch mit eurem Nachbarn von Angesicht zu Angesicht unterhalten und Euch gegenseitig anfeuern.
 
Der Holoholokai Beach besteht aus schwarzen Vulkan- und weißen Korallensteinen. Irgendwie sieht das ungewöhnlich aus, aber auch schön.
 
Holoholokai Beach
Holoholokai Beach
Holoholokai Beach
 
Vom Holoholokai Beach fahren wir zurück auf den Highway und biegen 2 Kilometer weiter südlich rechts zum Waikoloa Village ab. Wir stellen unser Auto auf einem Parkplatz ab und laufen bei den Anchialine Ponds zum Strand. Der Strand sieht hier ähnlich wie am Holoholokai Beach aus. Das gesamte Village ist sehr luxöriös. Einige namhafte Hotels sind hier vertreten. Nichts für unseren Geldbeutel.
Strand bei den Anchialine Ponds
Strand bei den Anchialine Ponds
Strand bei den Anchialine Ponds
 
Anaehoomalu Beach
Anaehoomalu Beach
Anaehoomalu Beach
Eigentlich wollten wir zum Anaehoomalu Beach. Dieser war in einem Reiseführer erwähnt worden. Wir finden ihn schließlich noch am südlichen Ende des Village. Der Strand ist schön, aber nun auch wieder nicht so überragend, dass man unbedingt da gewesen sein müsste. Um 11:30 Uhr verlassen wir das Waikoloa Village wieder und fahren durch die Lavalandschaft zurück in Richtung Kona.
 
Lavalandschaft
Lavalandschaft
Lavalandschaft
 
Nach ungefähr 10 Kilometern kommt auf der rechten Seite der Kiholo Bay Lookout. Kurz nach dem Lookout geht rechts eine unbefestigte Straße ab. Chris gab uns den Tipp, dass am Ende der Straße ein schöner Lavastrand ist. Weiter über die Lavafelsen gehend, könne man dort dann noch zu einem weiteren einsamen Strand gelangen. Der Weg dorthin führt aber über Privatbesitz.
 
Vom Strand aus, gehen wir über die Lavafelsen ein kleines Stück in Richtung des von Chris beschriebenen Strandes. Aus der Ferne können wir ein Haus mit dem davor liegenden Strand sehen. Laut Chris gehört das Haus einem Prominenten. Seinen Namen haben wir allerdings vergessen.
 
Kiholo Bay
Kiholo Bay
Kiholo Bay
Kiholo Bay
Kiholo Bay
Kiholo Bay
 
Obwohl alle Strände auf Hawaii öffentlich sind, ist das, wo wir gerade stehen, wahrscheinlich Privatbesitz. Wir gehen nicht weiter, sondern setzen uns an den öffentlich zugänglichen Strand und essen erst einmal ein Sandwich.
 
Um 13:15 Uhr fahren wir weiter. In der Honokohau Bay soll man Schildkröten sehen können. Leider sind aber heute keine Turtles zu sehen. Somit fahren wir ziemlich rasch weiter. In Kona halten wir noch einmal an der Pier am Palani Drive. Hier ist der Startpunkt des jährlichen Ironman Triathlons. Im Wasser entdecken wir eine Schildkröte.
 
Startpunkt Ironman Triathlon
Startpunkt Ironman Triathlon
Schildkröte
Schildkröte
Schildkröten
Schildkröte
Schildkröte
Schildkröte
Schildkröte
Schildkröte
Startpunkt Ironman Triathlon
 
Seit Tagen überlegen wir schon, welche Sorte Kona Kaffee wir kaufen sollen. Bisher konnten wir uns noch zu keiner Entscheidung durchringen. Wir beschließen deshalb zur Royal Kona Coffee Mill zu fahren. Diese hatten wir auf der Fahrt von Hilo nach Kona am Highway 11 in der Nähe der Kealakekua Bay gesehen. Vielleicht sind wir nach dem Probieren von einigen Sorten Kaffee etwas schlauer.
 
Um 15:30 Uhr erreichen wir die Coffee Mill. Wir probieren uns durch die verschiedenen Sorten Kaffee. Es gibt den reinen 100% Kona Kaffee, aber auch Sorten mit verschiedenen Geschmackszusätzen, wie zum Beispiel Vanillie, Macadamia u.a. Wir entscheiden uns für den 100% Kona Kaffee und nehmen gleich 4 Päckchen zu $20 das Stück mit. Im Lebensmittelmarkt kosten die Päckchen $5 weniger. Das fällt uns aber erst im Nachhinein auf.
 
Gegen 16:20 Uhr sind wir wieder bei unserem Hotel. Wir machen noch schnell ein Foto von der kleinen St. Peters Church, die neben unserem Hotel liegt. Danach holen wir unsere Schnorchelsachen und gehen am Kahaluu Beach baden. Da es ziemlich bedeckt ist, ist es unter Wasser schon etwas trübe. Aber dennoch sehen wir einige bunte Fische. Aber auch hier erkennen wir, dass das Riff sehr gelitten hat.
 
Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort
Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort
Hotel Outrigger Keauhou Beach Resort
St. Peters Church
St. Peters Church
St. Peters Church
 
Gegen 18:10 Uhr versinkt die Sonne mit einem glutroten Feuerball im Meer.
 
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
 
Bevor wir um 19.00 Uhr losfahren, um uns etwas zum Abendessen zu suchen, fahren wir zum Sheraton Hotel. Dort soll abends eine Fütterung der Mantarochen stattfinden. Auf der Terrasse des Hotels findet gerade ein Hochzeit statt, deshalb müssen wir ein Mal um das Hotel herum gehen. Währenddessen fängt es dermaßen an zu regnen, dass wir nur kurz einen Blick von der Terrasse auf das Wasser werfen, aber leider keine Mantas sehen können. Schnell gehen wir zum Auto zurück und werden dabei klitschnass.
 
Mit dem Auto fahren wir zum Keahou Shopping Center. Kaum haben wir das Sheraton verlassen, hört es auf zu regnen. Die Straße ist trocken und 500 Meter vom Hotel hat es nicht geregnet. Gibt es ja gar nicht! In der Sportsbar Drysdale´s Two essen wir für $43,15 vor einem riesigen Plasmabildschirm zu Abend. Es laufen gerade die Play Offs im Baseball. Im Gegensatz zu unseren vorherigen Urlauben im Amiland, haben wir die Playoff Spiele aber kaum verfolgt. Wir sind abends einfach zu kaputt, um die Spiele zu verfolgen.
 
Nach dem Abendessen fahren wir noch einmal zum Sheraton. Aber auch jetzt gibt es keine Mantas zu sehen. Die Hochzeitsgesellschaft ist schon am Feiern. Während Melanie in Erinnerung an den 09.09.09 schwelkt, ärgert sich Marc über diese blöden Mantas :). Gegen 20:45 Uhr fahren wir auf unseren Hotelparkplatz. Melanie kann sich nicht so richtig für einen Parkplatz entscheiden, so dass es zu einem wilden Hin- und Herfahren kommt. Der eine Parkplatz ist zu groß, der andere zu klein und wieder ein anderer zu abgelegen. Etwas amüsiert meint Marc, dass wir vor dem Parken lieber noch einmal hätten volltanken sollen. Hoffentlich hat das keiner gesehen. Wir beide müssen lachen. Leider ist heute Abend schon wieder Koffer packen angesagt. Morgen fliegen wir nach Maui.
 
Flug nach Maui, Kihei, La Perouse Bay
98 km
Tag 18: Freitag, 02.10.2009
 
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Das Frühstück ist heute Morgen geringfügig anders als gestern. Es gibt aber wieder keinen gebratenen Speck. Um 8:45 Uhr checken wir aus. Da wir noch reichlich Zeit haben, fahren wir noch einmal den Ali Drive entlang. Viele Triathleten absolvieren ihr morgendliches Trainingsprogramm. Auf dem Ali Drive wimmelt es von Läufern und Radfahrern.
 
Bei der Alamo Mietwagenstation geben wir das Auto ab und fahren mit dem Shuttlebus zum Flughafen. Beim Einsteigen in den Bus reißt der Griff von einem unserer Koffer ab. Noch vor dem Abflug aus Deutschland hatten wir daran gedacht, evtl. die Schrauben noch einmal nachzuziehen. Das haben wir dann aber doch wieder vergessen.
 
Beim Einchecken erhalten wir wieder, wie sollte es auch anders sein, die Plätze 18A und B. Beim Anheben des Koffers reißt auch noch der zweite Griff ab. An der Röntgenanlage ernten wir vom Sicherheitsofficer ein paar böse Blicke, als wir ihm zeigen, dass der Koffer nun gar keinen Griff mehr hat. Wir können nur hoffen, dass alle Schrauben nach innen gefallen sind, so dass wir die Griffe später wieder anschrauben können.
 
Die Zeit bis zum Abflug verbringen wir draußen auf einer Sitzbank. Das Wetter ist sehr schön. Es dauert nicht lange, da setzt sich eine ältere Dame mit dem schönen Namen Tabasco neben uns und erzählt aus ihrem Leben. Wie sollte es auch anders sein? Sie hat vor langer Zeit in Deutschland gelebt. Jetzt lebt sie in Phoenix/Arizona. Leider ist ihre Beweglichkeit durch die MS Krankheit stark beeinträchtigt, aber das Klima hier in Kona tut ihr gut. Nach kurzer Zeit kommt ein junger Bursche und bringt ihr die Unterlagen vom Einchecken. 20 Dollar(!) Trinkgeld wechseln den Besitzer. Wir vermuten, dass die Dame wohl in einem der noblen Hotels in Waikoloa residiert hat.
 
Pünktlich um 11:00 Uhr heben wir Richtung Maui ab. Leider sitzen wir auf der falschen Seite. Rechts hätte man einen schönen Blick auf den Haleakala gehabt. Nach einer halben Stunde landen wir in Kahului. Bei Alamo ist richtig was los. Es dauert eine Weile bis wir dran sind. Wie immer können wir uns ein Auto aus der gebuchten Kategorie aussuchen. Wir entscheiden uns für einen Nissan Rogue. Bevor wir losfahren, kreuzen wir noch schnell alle Damages auf dem Übergabeprotokoll an. Dann geht es los.
 
Um 13:00 Uhr stehen wir vor unserem Hotel Aston at the Maui Banyan in Kihei. Wir können zwar schon einchecken, aber unser Zimmer ist erst gegen 15:00 Uhr fertig. Wir nutzen die Zeit, um im Supermarkt einzukaufen und noch eine Kleinigkeit zu essen. Wir fahren ein wenig die South Kihei Road entlang und erkunden schon einmal die nähere Umgebung. Pünktlich um 15:00 Uhr sind wir wieder beim Hotel. Schnell bringen wir unsere Sachen auf das Zimmer. Bis Sonnenuntergang sind es noch 3 Stunden, also können wir noch was unternehmen.
 
Von Kihei fahren wir in südliche Richtung auf der Makena Road bis zum Ende der Straße an der La Perouse Bay. Entlang der Bucht führt ein Pfad durch die Lavafelsen. Schön ist es hier. Melanie möchte fotografieren, doch unsere Canon scheint ein Problem zu haben. Alle Bilder haben einen ziemlich breiten schwarzen Streifen. Auf die schnelle können wir keine Ursache finden.
 
Wir gehen immer am Wasser entlang bis ungefähr zur Mitte der Bucht. Zwischenzeitlich knickt Melanie mit dem Fuß um, so dass sich unsere Geschwindigkeit etwas verlangsamt. Die starke Brandung nutzen einige Surfer aus und lassen sich mit den Wellen immer wieder in die Bucht hineintragen.
 
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
La Perouse Bay
 
Um 17:30 Uhr sind wir wieder beim Auto. Eine Untersuchung des Fotoapparates ergibt, dass am Objektiv eine Gummidichtung verrutscht ist und nun zwischen Objektiv und Sensor sitzt. Warum das nicht durch den Sucher zu erkennen war, wissen wir nicht. Wir sind nur froh, dass der Apparat nicht defekt ist.
 
Auf der Fahrt zur La Perouse Bay fährt man durch die Ahihi-Kinau Natural Area. Ein Lavafeld zeugt vom letzten Ausbruch des Haleakala. Bis vor wenigen Jahren wurde vermutet, dass der letzte Ausbruch etwa um 1790 stattfand. Neuere Radiokarbon-Messungen deuten allerdings darauf hin, dass die letzte Aktivität auf den Zeitraum zwischen 1450 und 1650 datiert werden muss (Quelle: Wikipedia).
Lavafeld vom letzten Ausbruch des Haleakala
Lavafeld vom letzten Ausbruch des Haleakala
Lavafeld vom letzten Ausbruch des Haleakala
 
Gegen 18:00 Uhr sind wir zurück in Kihei und essen bei Denny´s zu Abend ($31,62). Nach unserem Einkauf bei Foodland ($69,85) sind wir um 20:00 Uhr wieder im Hotel. Im Reiseforum sehen wir unglaublich schöne Fotos von der Lavatour mit Chris, die am 01.10. gemacht wurden. Die Lava fließt wieder. Unsere derzeitige Gefühlswelt können wir nicht beschreiben ... .
 
Sonnenaufgang Haleakala, Nakalele Blowhole, Lahaina, Iao Valley
285 km
Tag 19: Samstag, 03.10.2009
 
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Um 3:00 Uhr klingelt der Wecker. Wer den Sonnenaufgang auf dem Haleakala erleben will, muss früh aufstehen. Eine halbe Stunde später sind wir bereits mit dem Auto unterwegs. Von Kihei muss man zunächst auf dem Mokulele Highway fast bis nach Kahului fahren, bevor man die Richtung zum Haleakala einschlagen kann. Nach 50 Minuten erreichen wir den Abzweig vom Highway 377 zur Crater Road. Melanie fährt die kurvenreiche Straße sicher hinauf. Inzwischen ist das Wetter ziemlich schlecht geworden. Es regnet und die Wolken hängen sehr tief.
 
Nach 17 Kilometern erreichen wir den Eingang des Nationalparks. Wir bezahlen $10 Eintritt für 3 Tage. Durch dichten Nebel fahren wir weitere 16 Kilometer bis zum Visitor Center auf 2969 Meter Höhe. Auf Grund des Nebels fährt Melanie die uns unbekannte Strecke sehr gewissenhaft. Es ist fast unmöglich Turnouts rechtzeitig zu erkennen, so dass sich hinter uns eine ziemlich lange Autoschlange bildet. Natürlich ist die Fahrweise eine andere, wenn man die Strecke kennt, aber heute müssen die anderen Autofahrer auch einmal Rücksicht auf uns nehmen. Falls also jemand am heutigen Tag im Radio eine Staumeldung vom Haleakala gehört hat, wir waren die Ursache.
 
Um kurz nach 5:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz am Visitor Center. Obwohl wir den Verkehr ziemlich blockiert haben, ist der Parkplatz schon sehr gut gefüllt. Viel später hätten wir nicht kommen dürfen. Wir stellen unser Auto ab und stecken die Nase aus dem Auto. Es ist sehr stürmisch, nass und bitterkalt.
 
Haleakala Visitor Center
Haleakala Visitor Center
Haleakala Visitor Center
Gegen 6:00 Uhr verlassen wir dick eingepackt das Auto. Der komplette Krater ist im Nebel versunken. Einige Asiaten sind tatsächlich in Flip Flops und kurzer Hose hier. Obwohl der Sonnenaufgang heute ausfällt, singt eine Rangerin ein hawaiianisches Lied und begrüßt den Tag mit den Worten:"This, October the 3rd, is your sunrise". Daraufhin gibt es ein ziemliches Gelächter unter den Anwesenden.
 
So schnell wie die Menschen aus ihren Autos gekommen sind, so schnell wird es auch wieder leerer. Wir sehen uns noch ein wenig im Visitor Center um und warten noch bis 6:30 Uhr. Da keine Wetterbesserung in Sicht ist, fahren wir auch hinab. Während Melanie etwas döst, versucht sich Marc mittels einer Ladung Red Bull wach zu halten.
 
In Kahului tanken wir noch einmal unseren Wagen voll. Um 8:00 Uhr biegen wir auf den Kahekili Highway (340) ab, um Maui nördlich zu umrunden. Da wir linksherum fahren, haben wir das heikle Straßenstück am Anfang unserer Fahrt. Wirklich schlimm ist es aber nicht, nur ab und zu etwas eng. Zum Glück sind zu dieser Stunde noch nicht viele Einheimische mit ihren großen Pick Ups unterwegs. Das Wetter ist etwas unbeständig. Sonne und Regen wechseln sich ab.
Blick vom Kahekili Highway auf die Küste
Blick vom Kahekili Highway auf die Küste
Blick vom Kahekili Highway auf die Küste
 
Curleys Fruit Stand
Curleys Fruit Stand
Curleys Fruit Stand
Nach einer halben Stunde kommen wir an Curleys Fruit Stand vorbei. Wer wissen möchte, was es mit diesem Stand auf sich hat und warum man sein Auto in dieser Gegend nicht unbeaufsichtigt stehen lassen sollte, möge bitte hier nachlesen. Auf einer kurvenreichen Strecke geht es weiter bis nach Kahakuola. Danach ist die Strecke ohne Probleme zu befahren.
 
Kahakuola
Kahakuola
Kunst am Kahekili Highway
Kunst am Kahekili Highway
Kahakuola
Kahakuola
Kahakuola
Kahakuola
Kahakuola
 
Die Suche nach dem Nakalele Blowhole gestaltet sich etwas schwierig. Nirgendwo stehen irgendwelche Hinweisschilder. Schließlich finden wir es aber dennoch. Parkende Autos sind immer ein Hinweis, dass es hier etwas zu sehen gibt. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg hinunter zum Blowhole.
 
Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole
 
Nach 45 Minuten sind wir wieder beim Auto und essen erst einmal ein Sandwich. Danach fahren wir weiter. Ab und zu halten wir an und werfen einen Blick auf die Steilküste. Wir achten aber darauf, dass unser Auto immer in Sichtweite ist. Sonst stehen wir womöglich so da, wie dieser hier. Inzwischen kommen uns vermehrt Autos entgegen. D.h. anscheinend umrunden viele Touristen Mauis Norden rechtsherum und nicht wie wir linksherum.
Auto ohne Räder
Auto ohne Räder
Auto ohne Räder
 
Um 12:20 Uhr erreichen wir die Honolua Bay. Hier soll man sehr schön schnorcheln können. Wir belassen es aber bei einem Blick auf die Bucht.
 
Honolua Bay
Honolua Bay
Honolua Bay
 
Gegen 13:15 Uhr erreichen wir Lahaina. Wir stellen unseren Wagen auf einem Parkplatz in der Papalaua Street ab und gehen die Straße hinunter bis zur Front Street. Dort kaufen wir uns im Hard Rock Cafe unsere T-Shirts. Danach bummeln wir die Front Street auf der Suche nach Souvenirs entlang. So unglaublich es auch klingt, wir müssen irgendwann auch einmal anfangen Souvenirs zu kaufen. Es sind ja nur nach 4 Tage bis zur Heimreise.
 
Front Street
Front Street
Front Street
Front Street
Front Street
Front Street
 
Richtig erfolgreich ist unsere Suche nach Souvenirs aber nicht. Irgendwie sieht man in den Souvenirläden immer die gleichen Sachen. Und die wirklichen schönen Hawaiihemden oder Ukulelen sind dann auch gleich wesentlich teurer.
 
Lahaina
Lahaina
Lahaina
Lahaina
Lahaina
Lahaina
Lahaina
 
Um 16:00 Uhr verlassen wir Lahaina und fahren auf dem Higway 30 zurück in Richtung Kihei. Da wir noch ein wenig Zeit haben fahren wir zum Iao Valley. Viel Hoffnung haben wir nicht, dass die Iao Needle wolkenfrei ist, aber man kann es ja mal versuchen.
 
Iao Needle
Iao Needle
Iao Needle
Um 17:00 Uhr erreichen wir das Iao Valley. Vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte, bis man einen ersten Blick auf die Iao Needle werfen kann. Wie befürchtet, ist sie leider von Wolken eingehüllt. Aber das ist nicht ungewöhnlich, sondern eher die Regel. Die größten Chancen hat man vermutlich am Morgen, wenn die Wolken noch nicht an den Bergen festhängen. Vielleicht haben wir an einem anderen Tag mehr Glück.
 
Gegen 18:00 Uhr sind wir zurück bei unserem Hotel in Kihei. Im Foodland erledigen wir unseren täglichen Einkauf ($28,40). Danach holen wir uns für den wirklichen günstigen Preis von $11,45 bei Pizza Hut eine extra große Pizza. Bei Pizza, Bier und Wein schaffen wir es endlich einmal etwas Baseball im Fernsehen zu sehen.
 
Big Beach, Little Beach, Haleakala, Lahaina
266 km
Tag 20: Sonntag, 04.10.2009
 
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Am heutigen Tag wollen wir das erste Stück des Sliding Sands Trails bis zum Ka Luu o Ka Oo Krater gehen. Da wir aber wissen, dass das Licht zum Fotografieren am Nachmittag besser ist, wollen wir erst gegen Mittag auf den Haleakala fahren. Vielleicht haben wir dann auch noch Lust bis zum Sonnenuntergang zu bleiben.
 
Gegen 7:45 Uhr fahren wir vom Hotel los. Unsere Fahrt führt uns zunächst zum Big Beach. Obwohl Wochenende ist, ist auf dem Parkplatz noch recht wenig los und wir bekommen problemlos einen Parkplatz. Nach einem kurzen Fußmarsch stehen wir an einem herrlichen breiten Sandstrand. An einem Picknicktisch frühstücken wir erst einmal unsere mitgebrachten Sandwiches.
 
Big Beach
Big Beach
Big Beach
Big Beach
Kahoolawe
Kahoolawe
Molokini
Molokini
Big Beach
 
Little Beach
Little Beach
Little Beach
Am Ende des Big Beaches gelangt man über einen Felsen zum dahinterliegenden Little Beach. Nach dem wir den Felsen hinaufgestiegen sind, trauen wir kaum unseren Augen. Nudisten hier in Amerika? Einige treiben hier unbekleidet Frühsport, andere liegen bereits in der Sonne. In keinem Reisebericht haben wir etwas darüber gelesen. Aber scheinbar ist der Little Beach ein Geheimtipp hierfür geworden, denn immer mehr Menschen klettern über den Felsvorsprung hierher.
 
Wir verbringen ein wenig Zeit am Strand, fahren dann aber bald darauf weiter. Über Kihei geht es nach Kahului. Wir beschließen kurzer Hand noch einmal ins Iao Valley zu fahren. Die Iao Needle ist aber schon wieder von Wolken umgeben. In Kahului halten wir am Queen Kaahumanu Center. Wir sehen uns kurz um, zum Shoppen haben wir aber nun überhaupt keine Lust. Um 12:00 Uhr beginnen wir die Fahrt hinauf zum Haleakala.
 
Blick von der Crater Road auf das Central Valley
Blick von der Crater Road auf das Central Valley
Blick von der Crater Road auf das Central Valley
 
Gegen 13:00 Uhr erreichen wir den Gipfel. Leider ist des Wetter schlecht. Der Krater ist in den Wolken versunken und man sieht nichts. Wir laufen ein kleines Stück des Sliding Sands Trails, aber man sieht absolut nichts vom Krater. Nach kurzer Zeit kehren wir um.
 
Sliding Sand Trail
Sliding Sands Trail
Sliding Sands Trail
Sliding Sand Trail
Sliding Sands Trail
Sliding Sands Trail
 
Die Sicht vom White Hill ist natürlich auch nicht besser, aber da er auf dem Weg liegt gehen wir noch den kurzen Trail. Mit dem Auto fahren wir ein Stück weiter zum Red Hill. Um 16:15 Uhr geben wir auf. Es ist keine Wetterbesserung in Sicht und für den Trail zum Ka Luu o Ka Oo Krater wäre es jetzt sowieso zu spät.
 
Blick vom Red Hill auf das Visitor Center und den White Hill
Blick vom Red Hill auf das Visitor Center und den White Hill
Aussichtshäuschen auf dem Red Hill
Aussichtshäuschen auf dem Red Hill
Silberschwert
Silberschwert
Observatorien
Observatorien
Oben: Blick vom Red Hill auf das Visitor Center und den White Hill, unten: Aussichtshäuschen auf dem Red Hill, Silberschwert, Observatorien
 
Etwas enttäuscht fahren wir wieder den ganzen Weg hinunter. Wir waren jetzt zwei Mal auf dem Gipfel und haben den Krater noch nicht einmal gesehen. Na ja, wir haben ja noch zwei volle Tage und einen halben am Abreisetag. Aber wer die Anfahrt zum Krater kennt, der weiß, dass es jedes Mal eine ganz schön lange Anfahrt ist.
 
Wir beschließen heute Abend noch einmal nach Lahaina zu fahren. Um 18:00 Uhr stellen wir unser Auto auf dem Parkplatz Front Street Ecke Prison Street ab. Im Banyon Tree Park haben gestern verschiedene Künstler ihre Gegenstände ausgestellt, so dass der riesige Bayon Tree etwas verdeckt war. Aber heute sieht es besser aus. Lautes Zwitschern ertönt aus den Bäumen, hoffentlich sind wir nicht das Ziel.
Banyon Tree Park
Banyon Tree Park
Banyon Tree Park
 
Auch wenn die Sonne bereits hinter einigen Wolken am Horizont verschwunden ist, erleben wir gegen 18:15 Uhr einen schönen Sonnenuntergang.
 
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
 
Nach dem wir noch ein paar andere Geschäfte, die wir gestern ausgelassen haben, abgeklappert haben, kaufen wir noch ein paar weitere Souvenirs ein. Gegen 20:15 Uhr sind wir zurück in Kihei. Wir essen schnell etwas bei Taco Bell ($10,28) und bereiten uns auf den morgigen Tag vor.
 
Sonnenaufgang Haleakala, Sliding Sands Trail, Hookipa Beach
186 km
Tag 21: Montag, 05.10.2009
 
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Der Wecker klingelt um 3:00 Uhr. Mühsam quälen wir uns aus dem Bett. Irgendwann müssen wir auf unserer Hochzeitsreise doch auch mal "Urlaub" machen! Ja, aber nicht heute und nicht gestern und auch bestimmt nicht morgen. Zu stark ist der Drang, jeden Tag etwas Neues zu erleben. Vielleicht wird es ja heute was mit dem Sonnenaufgang am Haleakala. Um 3:30 Uhr machen wir uns wieder auf die 80 Kilometer lange Fahrt zum Gipfel des Haleakala.
 
Erneut fährt Melanie sicher die Crater Road hinauf. Dieses Mal verursachen wir keinen Stau, denn das Wetter ist gut. Kein Nebel behindert die Sicht, wir können sogar einige Sterne sehen. Und außerdem kennen wir die Strecke jetzt schon gut. Um 5:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz am Visitor Center. Draußen ist es bei weitem nicht so windig und kalt wie vorgestern. Es dauert nicht lange, da trudeln die ersten Busse ein.
 
Nun aber schnell einen guten Platz für das Stativ sichern. Aber wo ist der? Noch ist es zu dunkel um die Umrisse des Kraters erkennen zu können. Sollen wir uns beim Gebäude des Visitor Center hinstellen oder lieber etwas weiter rechts? Oder vielleicht sogar den White Hill hinaufsteigen? Ehe wir uns versehen, sind bereits die Plätze am Visitor Center besetzt. Also suchen wir uns weiter rechts einen Platz.
 
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Um 5:15 Uhr beginnt das Schauspiel. Die am Horizont aufgehende Sonne, lässt die Wolken in den unterschiedlichsten Rottönen leuchten. Immer mehr werden sie in glutrote Farben getaucht. Durch die zunehmende Helligkeit können wir nach und nach immer mehr vom Krater erkennen. Zum ersten Mal sehen wir, was sich innerhalb des Kraters befindet.
 
Kurz bevor die Sonne gegen 6:00 Uhr am Horizont erscheint, ist der Krater sehr gut zu erkennen und der Himmel immer noch rot gefärbt. Für diesen wunderschönen Anblick lohnt es sich auf jeden Fall, das frühe Aufstehen und die weite Anfahrt in Kauf zu nehmen.
 
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
 
Während das Auge die Landschaft weiterhin sehr gut erfassen kann, ist der Kontrast zwischen der aufgehenden Sonne und dem im Schatten liegenden Krater zum Fotografieren fast zu groß. Und so dauert es auch nicht lange, da steht die Sonne im Gegenlicht und überstrahlt alles.
 
Kaum ist die Sonne aufgegangen, löst sich das dichte Gedränge am Visitor Center wieder auf. Die Reisegruppen fahren mit dem Bus wieder hinunter und die Downhill Radfahrer müssen zu ihrem Treffpunkt. Auch wir gehen erst einmal zurück zum Auto und frühstücken ein Sandwich. Danach packen wir unsere Sachen für den Sliding Sands Trail. Die Sicht ist gut, also los geht´s.
Haleakala Visitor Center
Haleakala Visitor Center
Haleakala Visitor Center
 
Um 7:15 Uhr laufen wir los. Wir sind schon um den White Hill herumgelaufen, da merken wir, dass wir gar keine Karte dabei haben. Zwar haben wir unser GPS-PDA mit den Topografischen Karten vom USGS dabei, aber trotzdem ist es immer noch gut, eine Papierkarte dabei zu haben. Also geht Marc noch einmal zum Auto und kommt kurze Zeit später schon etwas aus der Puste zurück. Na, das kann ja heiter werden. Hoffentlich macht uns die dünne Luft den Rückweg nicht allzu schwer.
 
 
 
Sliding Sands Trail
Sliding Sands Trail
Sliding Sands Trail
Wir kommen gut voran. Ist ja auch kein Wunder, denn es geht bergab. Leider steht die Sonne wie befürchtet im Gegenlicht, aber das wussten wir ja schon. Nach einer Weile kommt uns ein älteres Ehepaar entgegen. Besser gesagt, die Dame sitzt auf einem Stein und schnauft vor sich hin. Wir vermuten einmal, dass sie den Trail etwas hinunter gegangen sind und nun auf dem Rückweg sind. Sie können unmöglich schon beim Ka Luu o Ka Oo Krater gewesen sein.
 
Das Wetter ist herrlich. Die Luft ist klar und frisch. Noch macht uns die dünne Luft nicht zu schaffen. Trotzdem halten wir oft an, um die Aussicht zu genießen oder Fotos zu machen. Man kann fast sagen, dass wir etwas trödeln.
 
Sliding Sands Trail
Sliding Sands Trail
Hang Loose
Hang Loose
Silberschwert
Silberschwert
Silberschwert (verblüht)
Silberschwert (verblüht)
Sliding Sands Trail
 
Nach 90 Minuten und 4,2 Kilometern erreichen wir den Abzweig zum Ka Luu o Ka Oo Krater. Der Abstieg bis hierhin ging sehr einfach und wir sind fast versucht, den Sliding Sands Trail noch etwas weiter zu gehen. Aber wir dürfen den Rückweg nicht vergessen. Also schlagen wir den Weg zum Ka Luu o Ka Oo Krater ein.
 
Ka Luu o Ka Oo Krater (links)
Ka Luu o Ka Oo Krater (links)
Ka Luu o Ka Oo Krater (links)
 
Um 9:20 Uhr erreichen wir den Ka Luu o Ka Oo Krater. Wir umrunden den Kraterrand und genießen die phantastische Aussicht. Wir versuchen zu erahnen, wo die anderen Trails verlaufen. Mit dem Fernglas können wir die Holua Cabin erkennen. Diese liegt am Halemauu Trail, der einmal quer durch den Krater des Haleakala verläuft. Liebend gern wären wir diesen Trail gelaufen. Mit 11,2 Kilometern wäre er auch an einem Tag zu schaffen, aber aufgrund der Höhenluft haben wir dann doch wieder davon Abstand genommen. Ein weiteres Problem wäre außerdem, dass das Trailende nicht am Visitor Center ist, sondern 10 Kilometer bergabwärts an der Zufahrtsstraße zum Gipfel.
 
Ka Luu o Ka Oo Krater
Ka Luu o Ka Oo Krater
Ka Luu o Ka Oo Krater
 
Blick vom Ka Luu o Ka Oo Krater
Blick vom Ka Luu o Ka Oo Krater
Blick vom Ka Luu o Ka Oo Krater
 
Bevor wir uns auf den Rückweg machen ruhen wir uns noch etwas aus. Aber um 10:15 Uhr beginnen wir schließlich mit dem Aufstieg. In der Ferne sehen wir bereits wie sich die ersten Wolken über die Kraterwand schieben.
 
Wir haben gerade wieder den Sliding Sands Trail erreicht, da werden die Wolken mehr. Die kleinen Vulkankegel im Krater sind nicht mehr zu erkennen. Kurz darauf kommt uns eine Gruppe entgegen, die auf Pferden unterwegs ist. Tja, die sehen wohl nicht mehr viel. Es dauert nicht lange, da sind wir komplett von Nebel eingehüllt. Die Sichtweite beträgt nur noch ca. 50 Meter. Der Aufstieg wird zunehmend anstrengender und die fehlende Aussicht lässt den Rückweg noch länger erscheinen.
Pferde auf dem Sliding Sands Trail
Pferde auf dem Sliding Sands Trail
Pferde auf dem Sliding Sands Trail
 
Um 11:55 Uhr haben wir den Aufstieg geschafft. Inzwischen haben sich die Wolken ein wenig verzogen, so dass wir noch einen letzten Blick vom White Hill auf den Krater werfen. Schade, gerade jetzt wo die Farben im Krater so richtig zur Geltung kommen würden, sind so viele Wolken da.
 
Haleakala
Haleakala
Haleakala
 
Gegen 13:00 Uhr verlassen wir den Parkplatz am Visitor Center und fahren hinunter. Wir halten noch am Kalahaku und am Leleiwi Overlook. Doch bei beiden Lookouts versperrt uns der Nebel die Sicht zum Krater. Auf dem Parkplatz des Halemauu Trailheads sehen wir endlich eine Nene, oder besser gesagt gleich mehrere. Wir hatten schön befürchtet, dass es nur ein Gerücht ist, dass es sie geben soll.
 
Nene
Nene
Nene
Nene
Nene
Nene
Nene
 
Am Parkeingang werfen wir noch einen kurzen Blick in das Visitor Center, bevor wir um 14:15 Uhr Richtung Paia weiter fahren. Da wir morgen die Road to Hana fahren wollen, dachten wir uns, dass wir ja bereits jetzt ein Stück der Strecke fahren können und dann morgen mehr Zeit für die Gegend um Hana herum haben.
 
Auf der Fahrt nach Paia sieht Marc vom Fahrersitz aus, wie Melanies Kopf immer wieder nach vorne fällt. Aber auch Marc hat trotz einer ganzen Dose Energydrink ziemliche Schwierigkeiten, sich wach zu halten. Am Hookipa Beach geht es dann nicht mehr weiter. Unsere Akkus sind völlig leer. Wir stellen das Auto ab, verschließen die Türen und legen uns für einen kurzen Schlaf auf die zurückgelehnten Autositze hin. Nach einer Viertelstunde werden wir wieder wach. Es ist dermaßen heiß im Auto, dass wir meinen zu verdursten. Na ja, jedenfalls hat der Kurzschlaf etwas geholfen. Wir werfen noch einen Blick auf die mehr oder weniger begabten Surfer.
 
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
Hookipa Beach
 
In Paia kaufen wir bei Mana Food zwei Eis und machen uns dann aber endgültig auf die Rückfahrt zu unserem Hotel in Kihei. Nach dem Einkauf im Foodland ($26,62) essen wir im Outback Restaurant ($59,10). Unsere Bedienung war, wie sollte es auch anders sein, schon einmal in Deutschland, nämlich in Bremerhaven. Um 20:15 Uhr sind wir zurück im Hotel.
 
Road to Hana
244 km
Tag 22: Dienstag, 06.10.2009
 
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Eigentlich wollten wir heute sehr früh los, um möglichst viel Zeit für die Fahrt nach Hana zu haben. Aber trotz des um 6:30 Uhr klingelnden Weckers, fahren wir erst um 8:15 Uhr von unserem Hotel in Kihei los. Dem entsprechend spät erreichen wir die Road to Hana. Wir sind gespannt was uns auf dieser berühmt berüchtigten Strecke außer den über 600 Kurven sonst noch so erwartet.
 
Unser erster Halt ist um 8:50 Uhr beim Waikamoi Ridge Forest Trail. Wir bekommen von den wenigen Stellplätzen den letzten Parkplatz. Wir folgen dem Trail ein wenig in den Wald hinein. Es ist allerdings ziemlich matschig und rutschig. Die Wanderung durch den Regenwald ist nett, aber da wir nicht allzu viel Zeit verlieren wollen, kehren wir bald um und fahren weiter. Nur ein kurzes Stück weiter gibt es eine Parkmöglichkeit bei den Waikamoi Falls. Von den vier Stellplätzen bekommen wir erneut einen ab. Hoffentlich haben wir auf dem Rest der Strecke auch so ein Glück.
 
Waikamoi Falls
Waikamoi Falls
Waikamoi Falls
Von der Brücke über den Waikamoi Stream gehen wir ein kurzes Stück durch mannshohes Gestrüpp. Dann stehen wir vor einem kleinen Wasserfall. Leider fließt nicht viel Wasser hinunter. Seitlich, um das Wasserbecken herum, kann man weitergehen. Wir meinem gelesen zu haben, dass es Upstream noch einen größeren Wasserfall geben soll. Also versuchen wir einem anderen Paar zu folgen und gehen über sehr glitschiges Gestein weiter.
 
Nach kurzer Zeit hat Melanie die Nase voll. Nachdem sie beinahe einige Male auf die Fresse (O-Ton Melanie) gegangen ist, kehrt sie entnervt um. Marc versucht noch etwas weiter zu gehen. Mit der Spiegelreflexkamera in der einen Hand und dem Camcorder in der anderen Hand, gelangt er schließlich bis auf Höhe der Abbruchkante. Wiederum leistet das ausgezogene Einbeinstativ sehr gute Dienste. Aber als Marc dann sieht, wie der vor ihm gehende Mann bilderbuchreif ausrutscht und nasse Fuße bekommt, kehrt auch er um.
 
Inzwischen ist auf der Road to Hana reichlich Verkehr. Nachdem wir unseren Stellplatz verlassen haben, ist der Parkplatz sofort wieder belegt. Bei den Puohokamioa Falls halten wir kurz, fahren aber dann gleich weiter. Um 10:00 Uhr erreichen wir den Kaumahina State Park. Der Parkplatz ist bereits mit zahlreichen anderen Autos und Tourbussen belegt. Am öffentlichen WC-Häuschen stehen die Menschen in einer langen Warteschlange. Scheinbar ist dies das einzige WC in einem größeren Umkreis. Wir werfen einen schnellen Blick vom Lookout. In der Ferne kann man bereits die Keanae Halbinsel erkennen. Aber leider nur im starken Gegenlicht.
 
Auf der Weiterfahrt wird es immer schwieriger bei Aussichtspunkten oder Sehenswürdigkeiten einen Parkplatz zu bekommen. Oft sind nur Haltemöglichkeiten für zwei oder drei Autos vorhanden, so dass einem nichts anderes übrig bleibt als weiterzufahren oder umzukehren und es erneut zu versuchen. Aber das kostet Zeit und die haben wir nicht.
 
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
 
Gegen 10:30 Uhr erreichen wir die Keanae Halbinsel. Diese flache Halbinsel ist durch einen Lavastrom entstanden. Am Ende der Straße kann man sehr schön die brandende Gischt beobachten. Das Meer rauscht gewaltig gegen die schwarzen Lavaklippen. Unweit der Küste steht die aus Lava- und Korallensteinen gebaute Kirche Lanakila Ihi ihi O Iehova o na Kaua.
 
Keanae
Keanae
Lanakila Ihiihi O Lehowa O Na Kaua Church
Lanakila Ihiihi O Lehowa O Na Kaua Church
Keanae
Keanae
Keanae
Keanae
Keanae
Keanae
Keanae Halbinsel
 
Gegen 11:00 Uhr verlassen wir die Keanae Halbinsel und haben dabei noch einmal einen schönen Blick auf die Küste mit der Road to Hana.
 
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
 
Bei Wailua biegen wir vom Highway links in die Wailua Road ab und sehen uns die zwei schönen Kirchen St. Gabriels Church und Coral Miracle Church an.
 
St. Gabriels Church
St. Gabriels Church
St. Gabriels Church
Coral Miracle Church
Coral Miracle Church
Coral Miracle Church
 
Oh je! Es ist schon 11:30 Uhr. Die Zeit rennt uns davon. Wir beschließen jetzt bis Hana durchzufahren. Wir passieren zahlreiche Kurven und einspurige Brücken. Leider müssen wir den Puaa Kaa State Wayside Park und den Waianapanapa State Park links liegen lassen, denn sonst schaffen wir den Pipiwai Trail nicht mehr.
 
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
Road to Hana
 
Um 12:00 Uhr erreichen wir Hana. Wir fahren schnurstracks die Uakea Road bis zum Ende durch. Bei der Schule lassen wir unser Auto stehen und gehen Richtung Wasser. Hinter der Schule gehen wir links über die Wiese weiter zu den Klippen. Etwas seitlich der Bungalows führt ein Pfad entlang der Klippen zum Red Sand Beach. Wir folgen ihm ein Stück. Nach kurzer Zeit ist der Weg ins Meer abgebrochen. Es ist zwar nicht sehr hoch aber ein waghalsiges Manöver möchten wir kurz vor Ende unseres Urlaubes nicht mehr eingehen. Wir wollen schon aufgeben, da sehen wir, dass man auch unten herum weiterkommen kann. Es ist dort sogar ein Seil vorhanden, an dem man sich festhalten kann.
 
Einen Augenblick später haben wir dann den Red Sand Beach erreicht. Wir trauen unseren Augen nicht. Schon zum zweiten Mal in diesem Urlaub sehen wir an einem Strand Freunde der Freikörperkultur.
 
Red Sand Beach
Red Sand Beach
Red Sand Beach
 
Um 13:00 Uhr sind wir wieder beim Auto und verlassen Hana mit einem Eis in der Hand Richtung Seven Pools. Unterwegs halten wir noch kurz bei den Wailua Falls. Auch hier ist viel los. Einige Einheimische nutzen das Touristenaufkommen und verkaufen Souvenirs. Gegen 13:45 Uhr erreichen wir schließlich die Seven Pools. Die Seven Pools gehören zum Haleakala Nationalpark. Da unsere Eintrittskarte aber schon abgelaufen ist, müssen wir erneut $10 bezahlen.
Wailua Falls
Wailua Falls
Wailua Falls
 
Der Parkplatz und das Visitor Center sind derzeit eine riesige Baustelle. Überall wird planiert und gebaggert. Wir suchen uns einen Parkplatz und machen uns sofort auf den Weg zum Pipiwai Trail.
 
 
 
Makahiku Falls
Makahiku Falls
Bis zum Ende des Trails bei den Waimoko Falls sind es 3,2 km one way. Wir müssen uns also etwas beeilen. Der Trail verläuft zunächst entlang des Pipiwai Stream. Nach 15 Minuten können wir bereits die Makahiku Falls sehen. Der Trail ist einfach, wir müssen nur etwas aufpassen, dass wir uns nicht in den Baumwurzeln verheddern.
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
 
Nachdem wir einige Brücken überquert haben, erreichen wir einen dichten Bambuswald. Der Trail führt nun teilweise über einen Boardwalk.
 
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
Pipiwai Trail
 
Obwohl wir die Waimoko Falls noch nicht sehen können, hören wir in der Ferne schon das Rauschen des Wasserfalls. Kurz vor dem Ziel müssen wir noch zwei Wasserläufe durchqueren. Leider haben wir wieder unsere Trekkinglatschen vergessen, um einfach durch das Wasser waten zu können. Aber mit etwas Balancierkunst gelingt es uns, über ein paar Steine mit trockenen Wanderschuhen auf die andere Seite zu gelangen. Nach einer Stunde stehen wir um 15:00 Uhr vor einer großen Felswand an der die Waimoko Falls herunterstürzen. Es sind noch viele Menschen da. Trotz Warnung vor Steinschlag gehen einige bis unter den Wasserfall und genehmigen sich eine Abkühlung.
Waimoko Falls
Waimoko Falls
Waimoko Falls
 
Nach 20 Minuten machen wir uns auf den Rückweg. Da es auf dem Rückweg überwiegend abwärts geht benötigen wir nur 45 Minuten. Im Anschluss laufen wir noch schnell den kurzen Loop bei den Seven Pools. Das Baden in den Pools ist derzeit allerdings verboten.
 
Seven Pools
Seven Pools
Seven Pools
 
Seven Pools
Seven Pools
Seven Pools
Seven Pools
Seven Pools
 
Um 16:30 Uhr verlassen wir die Seven Pools und fahren auf dem Piilani Highway weiter. Nach kurzer Zeit biegen wir links zur Palapala Hoomau Church ab. Dort befindet sich das Grab von Charles Lindbergh. Der Pionier der Luftfahrt starb 1974 hier auf Maui.
 
Palapala Hoomau Church
Palapala Hoomau Church
Charles Lindbergh Grab
Charles Lindbergh Grab
Charles Lindbergh Grab
Charles Lindbergh Grab
Charles Lindbergh Grab
 
Gegen 17:00 Uhr müssen wir nun wirklich aufbrechen, denn wir wollen das unbefestigte Straßenstück des Piilani Highway unbedingt vor Einbruch der Dunkelheit hinter uns bringen.
 
Piilani Highway
Piilani Highway
Piilani Highway
Piilani Highway
Piilani Highway
Piilani Highway
Piilani Highway
 
Der Streckenabschnitt ist schmal und an einigen Stellen etwas holperig, aber ansonsten kein Problem. Zahlreiche Fangnetze an den Klippen deuten allerdings darauf hin, dass es aber auch durchaus gefährlich sein kann.
 
Lange Zeit waren wir alleine mit unserem SUV auf dem Highway unterwegs. Inzwischen hat sich aber durch die Unterschiede beim Tempo der Fahrzeuge eine regelrechte Autoschlange gebildet. Und typischer Weise sind immer einige Schwachmaten dabei, die an den unmöglichsten Stellen überholen wollen. Aber wir wissen ja, dass es gilt vorsichtig zu sein, denn plötzlich könnte eine Kuhherde auf der Straße stehen.
Piilani Highway
Piilani Highway
Piilani Highway
 
Und so geschieht es dann auch. Es ist schon ziemlich dunkel, da steht auf einmal eine Kuhherde auf der Straße. Nicht im Traum denken diese daran, ein wenig Platz zu machen. Alle Autos müssen sie vorsichtig umfahren. Wir schauen die Kühe an, die Kühe schauen uns an. Niemanden ist etwas passiert.
 
Die Strecke bis nach Kahului zieht sich enorm. Schade, dass es vom Piilani Highway keinen Abzweig hinunter nach Kihei gibt. Wir lassen den Tag Revue passieren und sind der Meinung, des es ein hoffnungsloses Unterfangen ist, die Road to Hana an einem Tag erkunden zu wollen. Allein für die Umgebung von Hana bräuchte man mindestens einen ganzen Tag. Hinzu kommt, das es schwer ist, die Sehenswürdigkeiten an der Strecke zu erkennen. Es gibt so gut wie keine Hinweisschilder. Obwohl wir eigentlich jederzeit sehr gut vorbereitet waren, wäre ein separater Ratgeber für die Road to Hana sicherlich nützlich gewesen. An einem Aussichtspunkt haben wir sogar ein Touristenpaar gesehen, die sich eine CD mit Hinweistipps zum entsprechenden Standort angehört haben. Ob es die wohl auch in Deutsch gegeben hätte?
 
Gegen 19:15 Uhr erreichen wir Kihei. Wir essen schnell bei McDonalds ($14,25) und sind kurze Zeit später zurück im Hotel. Ja, es ist soweit, wir müssen Koffer packen. Nicht für den Flug auf eine andere Insel, sondern für die Heimreise.
 
Sonnenaufgang Haleakala, Iao Valley, Flug Kahului - Honolulu - New York
235 km
Tag 23: Mittwoch, 07.10.2009
 
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Ein allerletztes Mal klingelt der Wecker heute um 3:00 Uhr. Eine halbe Stunde später sind wir schon wieder zum Gipfel des Haleakalas unterwegs. Inzwischen kennt Melanie die Strecke sehr gut, so dass wir schon um 4:50 Uhr auf dem Parkplatz beim Visitor Center sind. Das Wetter ist traumhaft. Es weht kaum ein Wind und die Temperaturen sind fast angenehm. Schnell sichern wir uns einen Platz vor den Scheiben des Visitor Centers, aber draußen natürlich.
 
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Kurze Zeit später kommt eine Gruppe Downhill Radfahrer und stellt sich direkt neben uns. Man erkennt sie leicht an den dicken einfarbigen Rennanzügen. Die Gruppe ist sehr anstrengend. Da ihnen offenbar kalt ist, hampeln sie am Geländer herum und bringen so unser Stativ mächtig zum Vibrieren. Hinzukommt, dass sie nicht ruhig den Sonnenaufgang genießen können, sondern sich lauthals irgendwelche Sachen erzählen.
 
Der Sonnenaufgang ist schön, aber leider nicht so spektakulär wie vorgestern.
 
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
 
Nach dem Sonnenaufgang fahren wir noch einmal zum Red Hill und sehen von dort wie der Schatten des Haleakala auf das Central Valley fällt.
 
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Sonnenaufgang auf dem Haleakala
 
Auf der anderen Seite können wir in der Ferne die Gipfel der beiden Schildvulkane Mauna Kea und Mauna Loa auf Big Island sehen. Um 7:10 Uhr fahren wir wieder hinab. Auf der Fahrt müssen wir wieder einige Gruppen Downhill Radfahrer überholen. Gegen 8:30 Uhr sind wir wieder in Kihei. Da wir bisher auf Maui keine Zeit zum Baden gefunden hatten (das haben wir sonst auf allen Inseln geschafft), stürzen wir uns noch kurz mal ins warme Meer. Zurück im Hotel müssen wir endgültig die letzten Sachen für die Heimreise packen.
Big Island
Big Island
Big Island
 
Spritverbrauch?
Spritverbrauch?
Spritverbrauch?
Um 11:30 Uhr checken wir aus. Da wir nicht so richtig wissen, was wir noch bis zum Abflug machen sollen, fahren wir noch einmal in Iao Valley. Vielleicht scheint heute ja dort die Sonne. Wieder einmal stellen wir fest, dass ein später Flug am Tag blöd ist. Den ganzen Tag versucht man die Zeit totzuschlagen und hat zudem noch das Gepäck im Nacken. Aber leider konnten wir bei der Buchung keinen früheren Flug bekommen.
 
Beim Iao Valley haben wir Glück. Es scheint tatsächlich die Sonne und ein bisschen blauer Himmel ist zu sehen. Heute sind viele Besucher hier. Der Parkplatz ist nahezu belegt. Einige Schulklassen sind da und baden im Fluss.
 
Iao Needle
Iao Needle
Iao Valley
Iao Valley
Iao Valley
Iao Valley
Iao Valley
Iao Valley
Iao Valley
 
Nach dem Iao Valley vertrödeln wir die restliche Zeit hier und da. Um 15:15 Uhr fahren wir schließlich zum Flughafen und geben das Auto ab. Das Einchecken geht problemlos. Im Unterschied zu den Interisland Flügen müssen wir unser Gepäck jetzt einer Lebensmittelkontrolle unterziehen, damit keine "gefährlichen" Dinge auf das Mainland gelangen. Die Zeit bis zum Abflug verbringen wir in den Souvenirläden und mit Reisebericht schreiben.
Hawaiian Airlines
Hawaiian Airlines
Hawaiian Airlines
 
Um 17:50 Uhr starten wir Richtung Honolulu. 35 Minuten später landen wir auf Oahu. Dort haben wir noch genug Zeit, um eine Kleinigkeit zu essen. Aus den Erfahrungen vom Hinflug wissen wir ja, dass es auf dem anstehenden 10-stündigen Flug nicht viel zu essen geben wird. Pünktlich um 19:50 Uhr starten wir Richtung New York. Inzwischen ist es dunkel und von der linken Seite des Flugzeuges sehen wir Honolulus Lichtermeer.
 
Flug New York - Hamburg Tag 24-25
Donnerstag/Freitag, 07. - 08.10.2009
 
Um 11:05 Uhr landen wir in New York. Wie erwartet gab es sehr wenig zu essen (O-Ton Marc: Es gab ein dahingerotztes Sandwich). Der Flug war sehr unruhig, mindestens die Hälfte der Flugzeit waren die Anschnallzeichen eingeschaltet. Wir waren aber so müde, dass es uns fast gar nichts ausgemacht hat. Im Gegenteil, das Schaukeln half sogar beim Schlafen.
 
Im Gegensatz zu den zwei Stunden beim Hinflug, haben wir nun 7 Stunden Aufenthalt in Newark. Die Zeit bis zum Weiterflug verbringen wir mit essen, dösen und Internet surfen. Um 17:30 Uhr starten wir Richtung Hamburg, wo wir am Folgetag um 7:30 Uhr landen.
 
Ein wirklich sehr anstrengender Urlaub ist zu Ende. Auf keiner unserer bisherigen Reisen waren wir abends so geschafft wie auf dieser. Wir haben so viel gesehen und erlebt. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass Hawaii so viel zu bieten hat. Man könnte problemlos noch weitere Wochen dort verbringen.
 
Unsere Highlights waren die Napali Coast und der Waimea Canyon auf Kauai, der Haleakala auf Maui sowie der Mauna Kea und natürlich der Volcanoes Nationalpark auf Big Island. Diese Inseln würden wir auf jeden Fall noch einmal besuchen. Auf Oahu könnten wir verzichten, obwohl es dort auch schön ist.
 
Im Großen und Ganzen konnten wir unseren Zeitplan einhalten. Das Wetter hat uns jedoch einige Male einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir einige Sachen verschieben mussten. Dabei wäre es etwas vorteilhafter gewesen, wenn wir auf den einzelnen Inseln etwas mehr Zeitreserven gehabt hätten.
 
Trotz des um zwei Tage verpassten Lavaflusses, überwiegen natürlich die schönen Erinnerungen - und je mehr man wieder im Alltag drin steckt um so stärker. Zwar hat uns dieses Pech für einige Tage sehr beschäftigt, aber vielleicht war das auch Schicksal, getreu nach dem Motto: Hawaii, da haben wir noch was zu erledigen... .
 

   
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