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Bridge to Nowhere Jetboattour
233 km
Tag 11: Sonntag, 05.12.2010
Bedeckt, später Sonnig
 
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Pipiriki Raetihi Road
Pipiriki Raetihi Road
Pipiriki Raetihi Road

Um 8:30 Uhr verlassen wir den Campingplatz in Ohakune und fahren Richtung Pipiriki. Auf der Strecke von Raetihi bis Pipiriki wird derzeit gebaut. Man kann sehen, dass die Straße bereits an einigen Stellen verbreitert wurde. Einige Kilometer lang ist die Straße ungeteert. Es ist aber kein Problem, die Strecke mit dem Camper zu fahren. Nach einer Stunde erreichen wir Pipiriki. Da der Ort nicht sehr groß ist, haben wir keine Schwierigkeiten Whanganui River Adventures zu finden.

Wir parken unseren Camper auf der Wiese vor dem Haus. Im Moment sind wir noch die einzigen, aber es ist ja auch noch ca. eine Dreiviertelstunde bis zur Abfahrt. Ken und Josephine stehen schon am Info- und Ticketoffice. Es gibt einen Imbissstand und eine kleine Umkleidekabine. Nur Toiletten gibt es nicht, sie befinden sich 300 m die Straße runter Richtung Fluss.

Nachdem wir $120 pro Person für die Tickets bezahlt haben, treffen so nach und nach auch die anderen Teilnehmer der Tour ein. Gegen 10:00 Uhr verteilt Ken die Schwimmwesten und gibt uns einige Sicherheitsanweisungen. Dann geht es mit dem Bus zur Anlegestelle am Fluss. Vorher halten wir noch beim öffentlichen WC.

Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River Whanganui River

Wir haben Glück und sitzen im Boot in der ersten Reihe. Durch den Fahrtwind ist es etwas pustig, aber mit unserer winddichten Jacke ist das kein Problem. Die Fahrt führt ca. eine Stunde lang flussaufwärts. Ab und zu hält Ken an und erzählt etwas zur Natur, zur Historie oder zu dem, was man gerade sehen kann.

Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River

Nach 33 Kilometern Fahrt halten wir am Ufer und steigen aus. Wir wandern ca. 30 Minuten durch den Wald bis wir zu einer Lichtung kommen. Ein Schild mit vier Nachnamen erinnert hier an die ersten Siedlerfamilien. Nach dem ersten Weltkrieg wurde versucht, an dieser Stelle Landwirtschaft zu ermöglichen. Damals sind die Männer der Familien mit dem Dampfschiff zu ihrem gekauften Stück Land gefahren und haben dort ein Haus gebaut und begonnen, das Land zu bewirtschaften. Danach haben sie ihre Familien nachgeholt. Da die nächste Stadt nur per mehrtägige Schiffsreise erreichbar war, haben die Familien meist nur wenige Jahre durchgehalten.

Nach einem kurzen weiteren Fußmarsch geht links ein Abzweig zum Lookout ab. Von dort kann man die Bridge to Nowhere sehen. Leider ist die Brücke vom Lookout nicht ganz einsehbar.

Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere

Vom Lookout ist es nur noch ein kurzer Weg bis zur Brücke. Da steht sie nun. Eine Brücke mitten im Urwald und weit und breit keine Straße zu sehen. Auf der Brücke machen wir zunächst eine kleine Pause. Danach erzählt Ken eine Menge zur Geschichte der Brücke, deren Bau und Verfall.

In den 1930er Jahren wurde die Brücke gebaut, um einen Straßenanschluss zu ermöglichen und die Abhängigkeit vom Dampfschiff zu lösen. Kurz nach der Einweihung der Brücke wurden in den 1940er Jahren viele Männer wegen des zweiten Weltkrieges eingezogen. Aufgrund der dadurch fehlenden Arbeitskräfte haben viele Familien die Farmen aufgegeben, so dass die Straßenanbindung an die Brücke nie fertig gestellt wurde. Daher führt die Brücke ins Nichts und trägt den Namen Bridge to Nowhere. Ken erzählte noch, dass es eine Brücke mit dem gleichen Design im Aotuhia Valley gibt. Sie hat zwar eine Straßenanbindung, liegt aber ansonsten auch sehr verlassen da. Diese Brücke trägt daher den passenden Namen Bridge to Somewhere.

Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere

Gegen 13:00 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Zum Glück liegt das Boot noch da, wo Ken es angebunden hat. Auf der Rückfahrt fährt Ken nun etwas schneller und dichter an den Felsen vorbei. Außerdem erfolgen einige abrupte Bremsmanöver. Natürlich nur nach vorheriger Warnung durch ein Handzeichen.

Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River

Um 14:30 Uhr legen wir wieder in Pipiriki an. Bevor wir uns von Josephine und Ken verabschieden, fragen wir die beiden noch, ob wir mit dem Camper die Whanganui River Road fahren können. Das ist kein Problem, wir sollten aber mit 1,5-2 Stunden Fahrzeit rechnen.

Whanganui River Road
Whanganui River Road
Whanganui River Road
Whanganui River Road
Whanganui River Road
Whanganui River Road
Whanganui River Road

Die Fahrt führt uns über weite Strecken auf einer Gravelroad entlang des Whanganui Rivers. An einigen Stellen ist es zwar etwas eng, aber da uns nur ganz selten Verkehr entgegenkommt, ist das alles kein Problem. An einigen Stellen ergibt sich die Gelegenheit, auch mit dem Camper anzuhalten und ein paar wunderbare Ausblicke auf den Fluss zu genießen.

Whanganui River
Whanganui River
Whanganui River

Nach 60 km und 2,5 Stunden Fahrzeit erreichen wir den Highway 4, der uns weiter Richtung Süden bringt. Gegen 17:30 Uhr erreichen wir Wanganui. Auf dem Durie Hill ist es ganz schön windig. 176 Stufen führen zur Aussichtsplattform des Memorial Towers. Von dort haben wir einen schönen Blick auf die Stadt. Dummerweise hat irgendjemand den Wasserturm genau in die Sichtline zum Mt. Ruapehu gebaut.

Wanganui
Wanganui
Memorial Tower
Memorial Tower
Wanganui
Wanganui
Mt. Ruapehu
Mt. Ruapehu
Blick vom Memorial Tower

Wir überlegen, wie weit wir heute noch Richtung Wellington fahren wollen. Schließlich entscheiden wir uns dafür, heute Abend noch so weit wie möglich zu fahren, damit wir morgen rechtzeitig in der Hauptstadt sind. Nach einem kurzen Abstecher zum Einkaufszentrum verlassen wir Wanganui auf dem Highway 3 Richtung Süden. Lange Zeit können wir in der Ferne immer noch den Mt. Ruapehu sehen.

Mt. Ruapehu
Mt. Ruapehu
Foxton
Foxton
Mt. Ruapehu Foxton

Bei Manakau biegen wir vom Highway 1 zum Tararua Forest Park ab. Hier soll es einen DOC Campingplatz geben. Es ist schon ziemlich dunkel. Plötzlich stehen wir vor einem geschlossenen Gatter. Na toll, gibt es den DOC etwa nicht mehr? Wir kehren um, finden beim Zurückfahren aber doch noch die Einfahrt zum DOC. Ein kleines, in der Dunkelheit kaum lesbares Schild, weist den Weg. Um 21:00 Uhr haben wir endlich einen Schlafplatz gefunden.

Beim Aufbau der Schlafgelegenheit passiert es dann. Das Bett bricht zusammen. Das in Auckland nur flüchtig reparierte Scharnier, ist nun völlig aus der Spanplatte herausgerissen. Wir beschließen, morgen rechtzeitig bei Pacific Horizon in Wellington vorzufahren, um es vernünftig reparieren zu lassen.

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Quelle: kicker.de
   
   
 
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